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April 10, 2026
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"âIch wusste nicht, wohin mit dem Ball, da habâ ich ihn einfach reingewichst.â â Ăźber seinen Siegtreffer im Endspiel um die Deutsche FuĂballâMeisterschaft 1934 â FuĂballmagazin 11Freunde, Heft 04/2005"
"âWeil wir so lange DĂśdel hatten.â â auf die Frage, warum FuĂballer frĂźher so lange Sporthosen trugen. â Rheinische Post"
"âJetzt kann mich der FĂźhrer am Arsch lecken.â"
"Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blĂźhen, denken wir daran, daĂ sie im nächsten Jahr noch schĂśner blĂźhen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum â wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich mĂśchte schon sehen, wie die Birken in fĂźnfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und SchĂśnheit zu. Gott sei Dank, daĂ wir wieder um ein Jahr weiter sein werden."
"Und so begann es in mir zu dämmern. Vielleicht haben wir keine Seele, ich weiĂ es nicht; aber es sind Dinge in uns, die unsterblich sind, Dinge, wie der Drang nach Gerechtigkeit. Ich bin um nichts besser als irgendein anderer; aber es ist etwas in mir, das nicht nur mir gehĂśrt â die Ahnung einer strengen und groĂen Ordnung. Ich drĂźcke das nicht gut aus, ich weiĂ es: aber damals, in jenem Augenblick, habe ich gewuĂt, was ein Verbrechen, was eine Beleidigung Gottes ist. LaĂt euch sagen: ein ermordeter Mensch ist wie ein entweihter und verwĂźsteter Tempel."
"Nun, da nichts mehr zu tun war, stand sie schweigend da und wartete. Seltsam ist die Macht der Flamme und des flieĂenden Wassers. Der Mensch blickt hinein, verliert das Bewusstsein, steht still; er denkt nichts mehr, weiĂ nichts mehr und entsinnt sich an nichts mehr, aber alles, was er je erlebt, spielt sich gestaltlos und zeitlos vor seinem inneren Auge ab."
"Das ganze UnglĂźck des Menschen liegt darin, daĂ er gezwungen war, zur Menschheit zu werden, oder daĂ er es zu spät wurde, als er schon unumstĂśĂlich in VĂślker, Rassen, Glauben, Stände und Klassen diferenziert war, in Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete, Herrschende und Unterworfene."
"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schlieĂlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland gefĂźhrt wurde."
"Die sogenannte emanzipatorische oder kritische Pädagogik, die praktisch alles durchdrungen hat, was seit 1970 im Schulunterricht neu eingefĂźhrt worden ist, hat doch ein Ăźberragendes Ziel: Schon vom ersten Grundschuljahr an darf es keine ÂťAnpassungÂŤ, keine Ăbernahme von Idealen, von Werten, von bisherigen Spielregeln im zwischenmenschlichen Verkehr, vor allem zwischen Kind und Eltern, geben."
"Der ewige Doktorand ist nichts Neues. Es gab ihn immer. Neu ist die Unzahl von Menschen, die der politische Akademisierungswahn in diese Sackgasse gejagt hat. Das typische Los eines ewigen Doktoranden, vor dem man schon vor 50 Jahren warnte, sieht so aus: Er arbeitet Ăźber Rilke. Jedesmal, wenn er glaubt, fertig zu sein, erscheint eine neue VerĂśffentlichung Ăźber Rilke. Er will sie berĂźcksichtigen (usw.)."
"Wer gern versucht, was er nicht sollte, // Der findet oft, was er nicht wollte."
"Wer das tut, was er tut mit Rat, // Den reuen selten seine Tat."
"Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut."
"Als der kranke Mann genas, // War er, was er frĂźher war."
"Bekommen Sie nicht eine Gänsehaut, wenn im Zusammenhang mit den Lebensbedingungen in Gaza von "Zuständen wie im Warschauer Ghetto" geredet wird? [...] Ich hätte mir gewĂźnscht, dass Sie auf den Tisch geschlagen und "grässlich!" gerufen hätten, wie Sie es so oft im "Literarischen Quartett" getan haben, oder "Unsinn!" und vielleicht dazugefĂźgt hätten: "HĂśrt auf mit diesem Quatsch. Ich war im Warschauer Ghetto. Ich weiĂ, wie es da zuging. Verglichen mit dem Warschauer Ghetto ist Gaza ein Club Med.""
"[..] seit ich einmal beiläufig bemerkte, die polnische Kultur stehe auf zwei Säulen â Alkoholismus und Antisemitismus â bekomme ich noch immer Drohbriefe beschwipster polnischer Patrioten, die mich als Judenschwein bezeichnen, das man zu vergasen vergessen hat."
"âKultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafĂźr ins Gefängnis mĂźssen und nie wieder rauskommen.â â In: Kritik der reinen Toleranz, 2008, S. 205â206; auch in: Gefährlicher Tanz mit der Toleranz, Spiegel Online, 1. November 2008. zitiert in Publikative.org: Das Wort zum Sonntag: Der Unterschied zwischen Kultur und Zivilisation, 11. Januar 2009; Schauspiel Stuttgart: Wut, von Max Eipp, April 2009; JĂźrgen FrĂślich: Voltaireâsche Qualität â Ein Lexikon wider die politische Korrektheit, Liberal, Band 49, 2007, S. 88; Felix de Mendelssohn: Das Unbehagen in der Kulturtheorie, in: Ăsterreichisches Jahrbuch fĂźr Gruppenanalyse, Band 3, 2009, S. 42."
"Jetzt warten wir ab, bis in Mekka eine Kirche gebaut wird, die man schon von Weitem sehen kann. Und dann erklären wir die Diskussion um Moscheen und Minarette in Europa fßr beendet und lassen die Bagger anrollen. Das ist die schÜne Wunschvorstellung."
"Ein deutscher Nobelpreisträger hat den Vorschlag gemacht, eine Kirche in eine Moschee umzuwidmen, als Goodwill-Geste den Muslimen gegenĂźber. Bis jetzt warten wir vergeblich auf den Vorschlag eines islamischen Intellektuellen, eine Moschee in eine Kirche umzuwandeln, denn so eine Idee, Ăśffentlich geäuĂert, kĂśnnte ihn sein Leben kosten."
"Der Unterschied liegt darin, dass im Islam keine Säkularisierung stattgefunden hat. Es hat keine Neuinterpretation gegeben, keine Verweltlichung, keine Aufklärung. Es gab dort keinen Mendelssohn, keinen Luther und auch keine bibelkritische Auslegung, die die Schrift nicht wÜrtlich nimmt. Da, wo die Schrift wÜrtlich genommen wird, kommt es ja auch bei Juden und Christen zu Katastrophen."
"Ganz zum Schluss standen Dr. Kohn und Dr. Levy nackt und wehrlos in der Schlange zum Duschraum, und als sie an der TĂźr, die vom Leben zum Tode fĂźhrte, angekommen waren, sagte Dr. Levy zu Dr. Kohn: 'Nach Ihnen, Herr Doktor!' Da hatten die Juden noch Anstand und Manieren. Doch dann beschlossen sie, aus der Geschichte auszusteigen und als Opfer nicht mehr zur VerfĂźgung zu stehen. Seitdem schlagen sie zurĂźck, wenn sie angegriffen werden, manchmal auch schon vorher."
"Die Idee, man kĂśnnte dem Terror nur mit rechtsstaatlichen Mitteln beikommen, Ăźbersteigt die Grenze zum Irrealen."
"Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr SpaĂ, Täter als Opfer zu sein."
"Hohmann kämpft seit langem um einen Platz an der Sonne, aber erst jetzt hat er die Bekanntheit erreicht, um die er sich so lange vergeblich bemßhte."
"Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glßhte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die VÜlker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!"
"Wenn die Teutschen sieben Jahre gesonnen haben Ăźber etwas, was sie thun sollen, so ist es am Ende, wenn es gethan ist, immer eine Ăbereilung."
"Der Verstand zerreiĂt alle Natursysteme und bringt seine kĂźnstlichen an deren Stelle."
"Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die hÜchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im ßberirdischen Heiligenscheine leuchten?"
"Jede Zeit hat ihre Propheten und ihre Gottbegeisterten;"
"Ein jeder FrĂźhling ist neue Feier der groĂen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur, [...]."
"Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne Ăźbte."
"der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknßpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen."
"Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblĂśĂt seine feinsten Lebensnerven allen StĂźrmen der wetterwendischen Zukunft."
"Alles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rßckwärts."
"Wir mĂźssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht fĂźr sie gebetet habe."
"Die Sklaverei als Institution ist in jedem Land ein moralisches und politisches Ăbel. [...] ein grĂśĂeres Ăbel fĂźr die weiĂe als fĂźr die schwarze Rasse."
"âEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist â wir wĂźrden sonst vielleicht Gefallen daran finden.â"
"Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben."
"Nichts ist unendlich."
"Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Ăbel."
"Durch das Menschliche entstehen Fehler."
"Geld stinkt nicht!"
"Freunde, ich habe einen Tag verloren."
"Klappe zu, Affe tot, endlich lacht das Morgenrot."
""Ich habe mehr Umgang mit Typen, die bis heute nur Walther von der Vogelweide kennen"
"Deutsche Lebensart und Bildung Ăźbertrifft sie alle."
"Das Schwierigste an meinem Tun ist wohl immer die Bescheidung: solange an einer Sache zu arbeiten, bis sie abgelÜst ist von allen Spuren des eigenen Zutuns, vÜllig fßr sich und in sich abgeschlossen da sein kann ⌠einfach da ist."
"Morgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute."
"Die kurze Thorheit ist die beste."
"Blinder Eyfer schadet nur!"