First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"'Wem fall ich am wenigsten auf die Nerven?', fragte sich der Dativ auf seiner Flucht vor den Anhängern des Genitivs. 'Na klar: den Wesfalen!' Und so gelangte der Dativ nach dem schÜnen NRW."
"Im Duden steht nicht alles. Gallseife zum Beispiel steht auch nicht drin, obwohl das ein seit Generationen bewährtes Hausmittel ist."
"FuĂball hat uns viel zu geben: Er hinterlässt zertretenen Rasen, Berge von leeren Bierdosen und vollgekotzte Zugabteile."
""Es gibt [âŚ] noch andere Wege, mit der Ăbermacht der englischen WĂśrter fertig zu werden"
""Englisch ist der Volkswagen unter den Sprachen, Deutsch der Rolls-Royce." Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
""Deutschland ist zwar nicht das Land, in dem Milch und Honig flieĂen. Aber dafĂźr ist Deutsch die Sprache, in der Milche und Honige flieĂen kĂśnnen." Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"
"Der Genitiv gerät zusehends aus der Mode."
"Dass die Orthografie nicht jedermanns Sache ist, ist bekannt. Noch weniger Freunde aber hat die Zeichensetzung."
"Ich habe ein leises Gefßhl des Bedauerns fßr jeden, der das Schachspiel nicht kennt, ungefähr so, wie ich jeden bedaure, der die Liebe nicht kennengelernt hat. Das Schach hat wie die Liebe, wie die Musik die Fähigkeit, den Menschen glßcklich zu machen."
"Zittre, Du groĂes Oesterreich, // Vor Deinen kleinen Beamten!"
"Wie fangen wir's an? // Das sage mir Einer! // Lang leben will Jedermann, // Alt werden Keiner."
"Wenn mir die Mutter giftige Blicke zuwirft, wenn mir der Vater die TĂźre weist, wenn die Gouvernante keift, die Tanten schimpfen, die Bedienten drohen, die Hunde bellen â dann ist's ein VergnĂźgen."
"Was predigt Ihr den Wilden? // Thut noth, erst die Gebildeten zu bilden."
"Was läĂt sich in zwei Zeilen denken? // Es ist nicht viel, doch kann's Dich kränken."
"Von Krankheit mag der KĂśrper wohl gesunden, // Doch Seelenschmerz heilt nicht wie Leibeswunden."
"So geh' es Tag fĂźr Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Leben. // Gar Viele sind, die das vergessen: // Man muĂ es nicht nach Jahren messen."
""Ob du wenig thust oder viel, // Drauf kommt's nicht an! // Ich seh nur auf das Ziel"
"LaĂ das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten."
"Es braucht zu Allem ein EntschlieĂen, // Selbst zum GenieĂen."
"Der groĂe Mann eilt seiner Zeit voraus, // Der Kluge kommt ihr nach auf allen Wegen, // Der Schlaukopf beutet sie gehĂśrig aus, // Der Dummkopf stellt sich ihr entgegen,"
"Ich gehe und laĂ dich zurĂźck im Abend, // der, wenn auch traurig, so sßà // auf uns Lebende fällt [âŚ]"
"Ăber meine Hofkapellmeisterei in Mannheim werden Sie gewiss sehr unzufrieden sein."
"Beethoven begreift in sich die ganze, runde, komplexe Menschennatur. [...] Niemals hat ein Musiker von der Harmonie der Sphären, dem Zusammenklang der Gottesnatur, mehr gewuĂt und mehr erlebt als Beethoven."
"Stell dir mal vor, jede kßnstlerische Darbietung wßrde sich an der dßmmstvorstellbaren Person orientieren, das wäre ja der Niedergang von Kunst und Kultur."
"Erziehung in jeder Form ist KindesmiĂhandlung."
"Die so herrlich reifen ErzieherpersĂśnlichkeiten mit ihrer ach so verantwortungsbewuĂten durch und durch irrationalen Dompteurwissenschaft, welche die pädagogische Innenweltverschmutzung legalisiert, benutzen die Seele der Kinder als MĂźllkippe fĂźr die Abfälle ihrer Reife, zwingen die Kinder durch Erziehung (als Infektionsvehikel), in defensiver Identifikation ihre Projektionen zu verkĂśrpern."
"Wenn Kinder sich selbst schädigen wollen, ist das nicht auf ihre Unerfahrenheit zurßckzufßhren, sondern umgekehrt auf ihre Erfahrungen."
"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen leben."
""Gegen diesen mÜrderischen Wahnsinn vertrete ich die Meinung, daà man fßr die Zukunft eines Menschen gar nicht verantwortlich sein kann. Sobald man denkt, man wäre fßr die Zukunft seines Kindes verantwortlich, hat man dieses wirkliche Kind aus dem Denken schon ausgeklammert. Es kommt darin gar nicht vor. Jedenfalls nicht als freies Subjekt, sondern als Marionette, als Roboter, als Maschine."
"Sie haben im Krieg manches von mir gelernt; jetzt sollen Sie auch noch lernen, wie man im Frieden stirbt."
"Bald wĂźrde es nĂśtig sein, dass jemand anderes dies macht, und das will ich nicht."
"Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration nicht. Ein Muslim darf sich einem Nichtmuslimen nicht fĂźgen. Wenn er in der Diaspora lebt, dann ist das eine Notsituation, und er kann sich absondern. Das besagt die normale Religion und nicht die fundamentalistische Variante."
"Deutschland ist unfähig, eine Hausordnung fßr das friedliche Zusammenleben anzubieten. Die Muslime in Deutschland sind ihrerseits unwillig, sich zu einem europäischen Islam zu bekennen."
"Die Werte fĂźr die erwĂźnschte Leitkultur mĂźssen der kulturellen Moderne entspringen, und sie heiĂen: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft."
"Die Scharia trennt die Moslems von den Zivilisationen, die sich zu den Menschenrechten bekennen."
"Der Dschihadismus von al-Qaida ist eine neue Weltanschauung, wie es der Weltkommunismus war."
"âDa die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer grĂśĂeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer grĂśĂer und immer gefährlicher.â"
"Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten."
"Im Grundgesetz stehen wunderschÜne Bestimmungen ßber die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung."
"Ich weiĂ, dass es im deutschen Pressewesen Oasen gibt, in denen noch die Luft der Freiheit weht. Ich bin glĂźcklich, in einer solchen Oase zu leben. Aber wie viele von meinen Kollegen kĂśnnen das von sich sagen?"
"Ich werde bei Christus sein, das genĂźgt mir."
"Die magische Wissenschaft, der so viele Kräfte zu Gebot stehen, und die eine FĂźlle der erhabensten Mysterien besitzt, umfaĂt die tiefste Betrachtung der verborgensten Dinge, das Wesen, die Macht, die Beschaffenheit, den Stoff, die Kraft und die KenntniĂ der ganzen Natur. Sie lehrt uns die Verschiedenheit und die Uebereinstimmung der Dinge kennen."
"So wahr die Kßhe wiederkäuen, // so wahr uns im Frßhling die Blßten erfreuen, // wenn der Wind anders weht als er es immer tut, // so macht auch ein ßbles Los den Menschen nicht gut."
"E-Mail ist eine wunderbare Sache fĂźr Leute, deren Aufgabe im Leben darin besteht, an der Spitze von Dingen zu stehen. Aber nicht fĂźr mich; meine Aufgabe besteht darin, am Grund der Dinge zu sein. Was ich tue, benĂśtigt viele Stunden des Studierens und der unterbrechungsfreien Konzentration."
"Man versteht etwas nicht wirklich, wenn man nicht versucht, es zu implementieren."
"Das grĂśĂte Problem ist die Trivialität. Da werden Dinge patentiert, die jeder Student in einer Klausur machen kann."
"Die deutsche Sprache lässt unglßcklicherweise zu, einen ziemlich trivialen Gedanken hinter einem Wolkenvorhang scheinbarer Tiefgrßndigkeit vorzutragen oder dass umgekehrt eine vielzahl von Bedeutungen hinter einem einzigen Ausdruck lauert."
"Jeder Tag weiter bestehenden exponentiellen Wachstums treibt das Weltsystem näher an die Grenzen des Wachstums. Wenn man sich entscheidet, nichts zu tun, entscheidet man sich in Wirklichkeit, die Gefahren des Zusammenbruchs zu vergrĂśĂern. [...] Wenn die Menschheit wartet, bis die Belastungen und Zwänge offen zutage treten, hat sie zu lange gewartet."
"Der Zufall bietet selten angenehme Ăberraschungen. Und wenn es gelegentlich einmal anders aussieht, bringt eine nähere Betrachtung ans Licht, dass der Anschein trĂźgt."
"Es kommt nicht auf die groĂen Sachen an, sondern auf den Alltag der Tyrannei, der vergessen wird. Tausend MĂźckenstiche sind schlimmer als ein Schlag auf den Kopf. Ich beobachte, notiere die MĂźckenstiche..."