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April 10, 2026
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"In allem wirkt die Einsicht, daĂ die Kunst schwer ist."
"Die Kunst ist das Wahre; das Wissen, was Âťmit dem Leben gemeintÂŤ ist."
"Das MĂśgliche eingeschlossen im UnmĂśglichen: in diesem lebendigen Widerspruch liegt die Pointe der menschlichen Existenz."
"Wer nicht sĂźndigen will, will auch nicht erlĂśst werden. Der vollkommen Heilige wĂźrde des Teufels sein."
"Wanderer! Jeden Schritt vom Wege bezahlst du mit späterer Heimkehr."
"Ruhm, und du, geflĂźgelt Gold! // Ich entsag euch beyden. // Wenn ihr selbst mich suchen wollt, // Will ich euch nicht meiden."
"Woran man erkennt, dass man alt wird? Wenn man aufhÜrt, zu hoffen, und anfängt, sich zu erinnern."
"Nichts steht allein, das Einzelne // SchlieĂt ewig an das Ganze sich."
"FĂźr das MaĂ seiner Begabung ist der Mensch nicht verantwortlich, wohl aber dafĂźr, wie er die ihm verliehenen Gaben ausgebildet und benutzt hat."
"Weil er ein Affengesicht euch zeigte, zerschlagt ihr den Spiegel. // Nun aus den Scherben dafĂźr gucken der Affen noch mehr."
"Ludwig ist wegen seiner Verbrechen entthront worden; Ludwig klagte das franzĂśsische Volk als rebellisch an; er hat seine MitbrĂźder, die Waffen der Tyrannen herbeigerufen, um es zu zĂźchtigen; der Sieg und das Volk haben entschieden, daĂ allein er rebellisch war; Ludwig kann also nicht mehr gerichtet werden, er ist schon gerichtet. Er ist verurteilt, oder die Republik ist nicht freigesprochen."
"Ich wollte nicht die Welt verändern, sondern den Mitmenschen helfen, sie zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden; nicht fßr die Nachwelt wollte ich schreiben, sondern fßr meine Zeitgenossen."
""Ein politischer Riese zu werden kann nicht unsere Sache sein. Aber ein 75-Millionen-Volk im Herzen Europas braucht eine Vorstellung von seinem Platz in der Welt, soll es nicht sich selbst verächtlich werden. // Der gefährliche Glaube an eine Weltmission, der schon die Wurzel des Anspruchs auf WeltfĂźhrung in sich schlieĂt, ist uns heute so ferne gerĂźckt, daĂ wir ihn auch bei anderen nur mit KopfschĂźtteln wahrnehmen kĂśnnen. Unsere aktuelle Gefährdung liegt eher im Gegenteil"
"Papst Clemens! Ritter Wilhelm von Nogaret! KĂśnig Philipp! Innerhalb eines Jahres lade ich euch vor das Gericht Gottes, um eure gerechte Strafe zu erhalten! Verflucht! Verflucht! Ihr alle werdet verflucht sein bis ins dreizehnte Glied!"
"Die Wissenschaft ist ein Kirchhof abgestorbener Ideen, wenn sie auch Leben spendet."
"Und wenn die Geschichte nichts als das Lachen Gottes wäre? Jede Revolution eine seiner Lachsalven?"
"Ist der Weg nicht schon Heimat?"
"In einem Volk, bei dem viel gearbeitet wird, ist die Arbeit meist schlecht verteilt; dort gibt es mehr Leute, die viel arbeiten, damit die anderen faulenzen kĂśnnen."
"Eine gewisse Anzahl von MĂźĂiggängern ist notwendig zur Entwicklung einer hĂśheren Kultur."
"Ein Problem setzt nicht so sehr eine LĂśsung voraus, im analytischen oder auflĂśsenden Sinne, als vielmehr eine Konstruktion, eine Kreation. Es lĂśst sich im Tun."
"Der Verstand einigt uns und die Wahrheiten trennen uns."
"Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu mĂźssen."
"Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben."
"Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin liegt der Grund der universellen TragÜdie: Gott schweigt. Und er schweigt, weil er Atheist ist."
"Wir mĂźssen zur Veränderlichkeit und zur Formarbeit der Natur und der Erfahrung zurĂźckkehren, um die Begriffe der Wirklichkeit zu finden. [...] Ein ÂťBegriffÂŤ ist nicht bloĂ ein helles, klares Zentrum, er ist vielmehr eine Wolke aus Bedeutung oder Einfluss von kleineren und grĂśĂeren Dimensionen umgeben, in der die Heiligkeit abnimmt, bis sie ganz verschwindet."
"FĂźr mich ist ein Intellektueller einer, der morgens ausschlafen kann, nicht kĂśrperlich arbeiten und vor keinem Chef buckeln muss. In diesem Sinn bin ich auch ein Intellektueller."
"Und in den Furchen, die Kolumb gezogen, // Geht Deutschlands Zukunft auf."
"Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will."
"Brecht das Doppeljoch entzwei! // Brecht die Noth der Sklaverei! // Brecht die Sklaverei der Noth! // Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!"
""Bet' und arbeit'! ruft die Welt, // Bete kurz! denn Zeit ist Geld. // An die ThĂźre pocht die Noth"
"Raum, ihr Herrn, dem FlĂźgelschlag // Einer freien Seele!"
"Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht."
""Deutschland"
"ReiĂt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n."
""Ich mĂśchte hingehn wie das Abendrot // Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten"
"Ich bin ein freier Mann und singe // Mich wohl in keine FĂźrstengruft. // [...] // Mein ganzer Reichthum ist mein Lied."
"Ein Kampf muĂ uns noch werden, // Und drin der schĂśnste Sieg, // Der letzte Kampf auf Erden, // Der letzte heilige Krieg!"
"Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben."
"der Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben."
"Das arme Menschenherz muĂ stĂźckweis brechen."
"In meinem gesamten politischen Wirken in den letzten fĂźnf Jahrzehnten habe ich mich ohne jeden Vorbehalt zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz fĂźr die Bundesrepublik Deutschland verfasst ist, bekannt. Ich entsinne mich noch sehr genau, wie ich als Sechzehnjähriger am 8. Mai 1949 im Radio die Debatte und die Abstimmung Ăźber das Grundgesetz im Parlamentarischen Rat verfolgte. Ich muss offen zugeben, dass ich die Ablehnung des Grundgesetzes durch die sechs Abgeordneten der CSU mit der gleichen EmpĂśrung zur Kenntnis nahm, die Dr. Dehler in der Debatte zum Ausdruck brachte (â...verletzt die Pflicht der Stundeâ). Nichts wurde von mir mit grĂśĂerer Begeisterung mitverfolgt und begleitet als der Aufstieg der jungen demokratischen und rechtsstaatlichen Bundesrepublik und an weniges denke ich lieber zurĂźck. So ist es nur selbstverständlich, dass ich das Ansinnen, im Zuge der Wiedervereinigung das Grundgesetz durch eine materiell andere Verfassung zu ersetzen, zutiefst ablehnte."
"Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Grßndung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert."
"O, es ist schrecklich, wie der arme Mensch sich täuschen kann."
"Ich weiĂ wohl, daĂ unter euch gar mancher ist und nicht minder auch sonst Ăźberall eine groĂe Menge, die mir beständigen Vorwurf machen, ich sei nicht evangelisch, sondern gesetzlich, ich nähme es zu genau mit dem Halten der Gebote; so genau kĂśnne man es nicht halten und brauche es auch nicht. Ist das Wahrheit? Nein, es ist die LĂźge des Teufels!"
"Ich habe es fĂźr Weiberwerk gehalten zu weinen."
"Ich habe bei Tag und Nacht Ăźber den BĂźchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die BĂźcher sind leider mein Gott gewesen."
"Als ich anfing, den Herrn Jesum ein wenig zu lieben, da fing ich an, die SĂźnde von Herzen zu hassen."
""Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat"
"Qualität kommt von Qual"
"Ein zukunftsfähiges Bildungswesen leistet deshalb gerade in Zeiten der Globalisierung Identitätsstiftung und Orientierung, denn Zukunft ist Herkunft."