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April 10, 2026
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""In einer hedonistischen Kultur, die zur kurzfristigen Beziehung ermuntert, zur ständigen âWahlâ und âVerbesserungâ, sind langfristige Unternehmungen wie Familie fĂźr die meisten kaum noch vorstellbar." - Matthias Matussek, âDie vaterlose Gesellschaft. Eine Polemik gegen die Abschaffung der Familie.â, ISBN 3-596-17139-3, 2006, Vorwort zur Neuauflage"
"Ich will in der Zukunft nur noch Schulen, in denen das Pädagogikprinzip Respekt und eine Kultur der Anerkennung zum Tragen kommen. Eines Tages wird es kein Sitzenbleiben mehr geben und keine K.O.-Noten. Der gemeinsame Unterricht bis zu zehnten Klasse wird zu deutlich besseren Ergebnissen fßhren."
"Ich fĂźrchte, unsere Kultur engt uns von Anfang an ein und treibt uns weg von dem, was wir sein kĂśnnten."
"Heute wird zu Recht beklagt, dass die tibetische Kultur von den Chinesen unterdrĂźckt wird. DarĂźber sollte man aber nicht vergessen, dass die tibetische Kultur aus einer Religion hervorgeht, die noch sehr viel brutaler war, und die Menschen in Tibet wie in der schlimmsten Diktatur unterdrĂźckte. Deshalb verbietet sich jede unkritische GefĂźhlsduselei fĂźr den Dalai Lama und die tibetischen MĂśnche."
"Gegen den Kulturstrom kann man nicht schwimmen, doch man kann sich an Land retten."
""Fromm, gĂźtig, segenspendend, fĂźrsorglich â so ist das traditionelle Bild christlicher Missionare in der farbigen Welt. Doch der Schein trĂźgt, Missionen waren VerbĂźndete des Kolonialismus, oft sogar grausame. Sie halfen, alte Kulturen zu zerstĂśren, Menschen zu entwurzeln, Familien und ganze VĂślker zu spalten." - Gert von Paczensky, âVerbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialisierung.â, 2000, Umschlagtext"
"Es scheint, dass die Lebensart, in der jeder Einzelne nur daran interessiert ist, seine eigenen Wßnsche zu erfßllen, und in der das Gefßhl, den sozialen und kulturellen Verpflichtungen zu folgen, an Bedeutung verliert, jene Mentalität bildet, die Entwicklung totalitärer Ideologien begßnstigt."
"Es gilt dabei nicht, die Eingeborenen zu Europäern zu machen! Das wäre aussichtslos und in der Absicht falsch. Das Ziel kann nur sein, eine bodenständige Kultur hÜheren Grades heraufzufßhren."
"Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische."
"Eine nachgemachte Kultur gedeiht nie."
"Eine Kultur kann nur an ihrer eigenen Schwäche sterben."
""Eine gewisse Anzahl von MĂźĂiggängern ist notwendig zur Entwicklung einer hĂśheren Kultur." - Miguel de Unamuno: Plädoyer des MĂźĂiggangs. Ausgewählt und aus dem Spanischen Ăźbersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2. Auflage 1996, ISBN 3-85420-442-6, S. 19"
"Eine demokratische politische Kultur lebt bekanntlich von der Meinungsfreude und der Anteilnahme der BĂźrger. Das setzt Furchtlosigkeit voraus."
"Ein StĂźck Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen; aber unsere Kultur hat die Gastronomie erschaffen."
"Die weiĂen Zivilisationen halten es fĂźr sehr wichtig, der farbigen Welt zwei ganz besondere KulturgĂźter zu bringen: Schnaps und Opium."
"Die Verteidigung des Friedens ist identisch mit der Verteidigung der Kultur."
""Die Vagabunden sind das Salz der Erde, oder wenigstens der fliegende Same, der die sonst fest am Boden klebende, und am Boden verrottende Cultur ßber die ganze Erde verbreitet." - Friedrich Spielhagen, Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 29. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 286"
"Die Kultur hängt von der Kochkunst ab."
"Die Kultur des Misstrauens, die zu der Normenvielfalt fĂźhrt, ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Die BĂźrokraten vollziehen bei der Abfassung von Vorschriften nur das nach, was wir alle wollen. Wir wollen immer mehr Einzelfallgerechtigtkeit und immer mehr Sicherheit und deshalb intensivere staatliche Kontrollen (bei anderen)."
"Die Kultur des Menschen liegt gleichsam an der Leine seiner biologischen Natur. Niemals kann sich Kultur gegen die Natur des Menschen richten."
"Die grĂźne Kultur ist Leitkultur geworden."
"Die Angst, an andere MaĂstäbe anzulegen, die man fĂźr sich selbst fĂźr selbstverständlich hält, fĂźhrt dazu, dass Freiheitsverletzungen akzeptiert werden, die nicht akzeptabel sind. So wird es als fester Bestandteil einer anderen Kultur akzeptiert, wenn Eltern ihre Kinder von der deutschen Gesellschaft fern halten, beim Schwimmunterricht und bei Klassenreisen fehlen lassen, wenn Jungen und Mädchen getrennt aufwachsen sollen..."
""Den Menschen wichtig zu nehmen ist Kultur, den Menschen geringschätzen: Barbarei." - Gerhart Hauptmann, Rede bei ErÜffnung der Gerhart-Hauptmann-Ausstellung in der Columbia-Universität zu New York am 29. Februar 1932. In: Um Volk und Geist. Ansprachen. S. Fischer Berlin 1932. S. 179 books.google"
""Barbarei und Zivilisation"
""Barbarei ist, nach der Funktion von Kultur zu fragen."- Pierre Bourdieu, Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Ausgabe von 1983, S. 390"
"Aus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen."
"Alles, was der Kulturentwicklung in irgendeiner Weise hilft, arbeitet gegen den Krieg. Ich mĂśchte nicht gern erschossen werden."
"Aber elementarer Teil unserer Kultur ist auch das Grundprinzip der Toleranz. Ich muss den Menschen mit anderem Glauben respektieren. Ich darf ihm nicht den Kopf einschlagen. Es muss aber zugleich mÜglich sein, dem andern zu erklären, er folge einem Irrglauben, ohne damit Gewalt zu provozieren. Das gilt wechselseitig."
"Romantik fängt mit 80 an."
""Romantik. Alle Romane, wo wahre Liebe vorkommt, sind Märchen"
"HÜr auf, allen Vorbeigehenden der Erde obszÜne Einladungen zuzuflßstern, Venedig, du alte Kupplerin, die du unter deinem schweren Gewand aus Mosaiken zermßrbende romantische Nächte, klagende Ständchen und erschreckende Hinterhalte bereitstellst!"
"Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem SchĂźchternen. Insofern blĂźht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen."
"Das Wesen der Romantik ist die Ungewissheit."
"Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke."
"Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist."
"Zwei Hände kÜnnen sich wohl fassen, aber doch nicht in einander verwachsen. So Individualität zu Individualität."
"Jedes Ich ist PersÜnlichkeit, folglich geistige Individualität."
"Feminismus ist fßr mich schnell Fanatismus. Geprägt durch das Leben in einer Diktatur ist es fßr mich wichtig, dass die Frau in einer freiheitlichen Gesellschaft nach Individualität strebt. Meine Antwort auf die Cicero-Frage nach dem Frauenmodell ist gemalt: Die Frau sollte Herrin ihrer selbst sein: Finde den Halt in dir selbst, frei von allen dogmatischen Debatten, frei von Konsens."
"Die Phantasie aber ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines jeden."
"Die Epoche des Individualismus ist zu Ende. Vereint sind die Menschen allmächtig auf der Erde, die sie bewohnen."
"Der Staat darf nicht lenken; er soll Bedingungen schaffen, aber nicht Individualitäten formen."
"Aufgabe des Historikers ist es nicht, Tugendpreise zu verteilen, DenkmalsentwĂźrfe vorzuschlagen, noch irgendeinen Katechismus aufzustellen; er hat vielmehr das am wenigsten Individuelle in den Ereignissen zu verstehen; die Fragen, die Chronikschreiber interessieren und Romanschriftsteller begeistern, läĂt er am liebsten beiseite."
"Alles individualisieren fĂźhrt zur ewigen inneren Form, von der die äuĂere nur der Firnis ist, und nur aus der vollendenten Form geht das Befreiende hervor."
"In was fĂźr einer Gesellschaft wollen wir leben?"
"Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird UnglĂźck haben."
"Menschen werden vom BĂśsen gefressen, weil sie seine Gesellschaft suchen, nicht weil sie es meiden."
""Wir haben die BĂźhne fĂźr eine vollkommen neue Gesellschaft geschaffen, und auf dieser BĂźhne mĂźssen wir agieren." - Alvin Toffler, Der Zukunftsschock. Strategien fĂźr die Welt von morgen. MĂźnchen, 1982 ISBN 3-442-11364-4. Ăbersetzer: Alvin Toffler"
""Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebßcher, 1. Band. 1201 (1838). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 225."
"Wer eine lebenswerte Gesellschaft will, sollte Menschen nach ihrem Verhalten und ihrem Charakter bewerten, nicht nach ihrer sexuellen Orientierung. Vorurteile mĂśgen sich gut verkaufen lassen. Sie sind jedoch der Tod jedes guten Zusammenlebens."
"Während die unter Gottes Gebot stehende Gesellschaft nur Autorität war, ist die wissenschaftlich geplante Gesellschaft totalitär."