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April 10, 2026
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"Der Edle handelt von sich aus. Er achtet die anderen, obwohl er darum noch nicht notwendig von den anderen geachtet wird. Er liebt die anderen, obwohl er darum noch nicht notwendig von den anderen geliebt wird. Andere zu achten und zu lieben steht bei uns selbst. Von andern geliebt und geachtet zu werden, steht bei den andern. Der Edle sorgt unter allen Umständen für das, was bei ihm steht, nicht für das, was bei den andern steht. Wer auf sich selbst beruht, trifft immer das Rechte."
"Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut."
"Das, worum die Menschen mit geringer Erkenntnis sich streiten, sind immer nur Äußerlichkeiten."
"Das Werk geht dem Ruhm voran, die Arbeit geht dem Werk voran, die Worte gehen der Arbeit voran. Wer sich nicht auf die Arbeit versteht, wie vermag der den Worten anderer zuzuhören?"
"Das UnglĂĽck derer, die nichts begreifen, ist, dass sie sich selbst fĂĽr klug halten, so dass sie wahre Weisheit sicher nicht begreifen."
"Das UnglĂĽck der Dummen ist, dass sie das, was nicht dumm ist, fĂĽr dumm halten."
"Das Übel der Betörung besteht darin, dass man sich selbst für nicht betört hält und dadurch betört ist."
"Das Ăśbel derer, die Fehler machen ist, dass sie etwas nicht wissen und doch denken, sie wissen es."
"Das Kriegshandwerk lässt sich nicht abschaffen und die Rüstungen lassen sich nicht einstellen."
"Das Ich ist das Subjekt des Handelns, die Welt ist das Objekt des Handelns. Wer unterscheiden kann, worauf es beim Handeln ankommt, der erkennt das Wichtigere und das Unwichtigere."
"Das höchste ist es, in sich selbst zu gehen; tiefer steht es, von anderen etwas zu verlangen."
"Das Herz muss in Harmonie und Ruhe sein, dann erst wird es heiter."
"Das Gesetz ist etwas, in dem alle ĂĽbereinstimmen, dessen Befolgung sich Weise und Toren gleich angelegen sein mĂĽssen."
"Das Begehren wohnt in den Sinnen, die Heiterkeit oder Nichtheiterkeit aber liegt im Herzen."
"Dadurch, dass man nicht ausgeht, kommt man hinaus, dadurch dass man nichts macht, macht sich alles."
"Blüte und Untergang, Würdigkeit und Unwürdigkeit, edle und gemeine Gesinnung, alles drückt sich in der Musik aus und lässt sich nicht verbergen."
"Bietet man den Wein vielen Gästen an, geht er bald zu Ende."
"Beredsamkeit, die nicht mit der Logik übereinstimmt, Wahrhaftigkeit, die nicht mit der Vernunft übereinstimmt, Mut, der nicht mit der Gerechtigkeit übereinstimmt, Gesetzlichkeit, die nicht mit der sinngemäßen Anwendung übereinstimmt, sind wie ein irrender Wanderer auf schnellem Rosse oder wie ein Wahnsinniger, der ein scharfes Schwert schwingt."
"Belohnungen dürfen nicht nach Gunst verliehen werden, Bestrafungen nicht nach Abneigung verhängt werden, sondern man muss darauf sehen, was sie für Wirkungen haben."
"Bei der Verwendung des Volks ist die beste Methode, durch die Pflicht zu wirken, die nächste, durch Lohn und Strafe zu wirken."
"Bei der Tugendübung kommt es nicht auf die Größe und Leistung an."
"Aus reiner Tugend entströmt reine Musik."
"Auf jedes Ende folgt wieder ein Anfang, auf jedes Äußerste folgt eine Wiederkehr."
"Angesichts eines groĂźen Vorteils nicht von dem abweichen, was man fĂĽr recht erkannt hat, ist unbestechlich."
"Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen."
"Alle Belohnung muss bis zum Urheber gehen. Wenn der Urheber belohnt wird, so kann sich kein Fehler einschleichen."
"Das ist Kopfsache. Wir dürfen uns nicht in unser Schicksal ergeben. [...] Wenn Leistungsträger einbrechen, was willst du da machen!"
"Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben Sie es an den Bronchien."
"Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt."
"Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gut getan wie heute."
"Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, gründliche Arbeit verrichten, und soweit dies die modernen »Impressionisten« tun, schließe ich auch diese Richtung innerhalb der Kunst (Fr. von Uhde, Max Klinger) von der Kunst selbst nicht aus."
"Auch die Tugend ist eine Kunst, und auch ihre Anhänger teilen sich in Ausübende und in bloße Liebhaber. Aphorismen (Berlin: 1893), #61"
"Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen. Aphorismen (Berlin: 1893), #57"
"Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft."
"Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere eigenen Fehler sich bequemer breitmachen können."
"Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, dass niemand einstimmt."
"Wie teuer Du eine schöne Illusion auch bezahltest, Du hast doch einen guten Handel gemacht."
"Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher"
"Wer nichts weiĂź, muss alles glauben."
"Wer in der Gegenwart von Kindern spottet oder lĂĽgt, begeht ein todeswĂĽrdiges Verbrechen."
"Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein."
"Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen."
"Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann"
"Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen."
"Wenn die GroĂźmut vollkommen sein soll, muss sie eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten."
"Wenn alberne Leute sich bemĂĽhen, ein Geheimnis vor uns zu verbergen, dann erfahren wir es gewiss, so wenig uns auch danach gelĂĽstet."
"Was noch zu leisten ist, das bedenke; was Du schon geleistet hast, das vergiss."
"Vorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre."
"Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen."
"Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft."