First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Weil man das Wissen eines Durchschnittsmenschen zwar nicht vermissen kann in dem, was er schon weiĂź, wohl aber vermissen kann in dem, was er noch nicht weiĂź, darum sind die Menschen leicht zu betrĂĽgen, unsicher zu machen, einzuschĂĽchtern und zur Ausgelassenheit zu verfĂĽhren. Das ist ein Zeichen, dass die Erkenntnis nicht auf festem Urteil beruht."
"Was unbeweglich ist wie die Erde, lässt sich nicht beweglich machen. Was beweglich ist wie das Wasser, lässt sich nicht unbeweglich machen."
"Was lange währt wird endlich gut, wer lange spart, gibt endlich viel."
"Was das Herz bewegt, das strömt in Tönen aus; und was als Ton draußen erklingt, das beeinflusst wieder das Herz drinnen."
"Was allzu vollkommen ist, hat sicher seine Lücken, was auf die Spitze getrieben wird, schlägt sicher in sein Gegenteil um, was voll ist, wird sicher abnehmen."
"Vom Weg des Nichthandelns heiĂźt es, dass er die Natur ĂĽberwindet."
"Um das Kleine zu festigen, muss erst das GroĂźe gefestigt sein. Um das GroĂźe in Ordnung zu bringen, muss erst das Kleine in Ordnung sein."
"Treu zu sein in einer Zeit da Ordnung herrscht ist leicht, treu zu sein in einem verkehrten Geschlecht ist schwer."
"Trifft man das Richtige, so werde man nicht eingebildet, trifft man daneben, so schäme man sich nicht."
"Sucht man ein gutes Pferd, so sehe man darauf, dass es seine 1.000 Meilen läuft, nicht darauf, dass es Ki oder Au heißt."
"Staatsmänner, die die Wahrheit verstehen, halten es für wertvoll, aus dem Nahen das Ferne, aus der Gegenwart das Altertum, aus dem was sie gesehen, das, was sie nicht gesehen, zu erkennen."
"Soweit die Zuverlässigkeit herrscht, lässt sich alles beherrschen."
"Sind die Lippen fort, so frieren die Zähne."
"Siegen ist nicht das Schwerste. Den Sieg festhalten: darin liegt die Schwierigkeit."
"Schicksal ist das, was so ist, wie es ist, ohne dass man sagen könnte, warum, und das woran alle Klugheit und Überlegung menschlicher Handlungen nichts ändern kann."
"Nur wenn nichts zu verbergen ist, kann man die höchste Verborgenheit wahren."
"Nur wenn es der Vernunft entspricht, unternimmt er etwas; nur wenn es der Pflicht entspricht, tut er etwas. Das ist der Wandel eines treuen Beamten."
"Männer von sittlicher Klarheit kennen die Pflichttreue bis zum Tod. Wer die Pflichttreue bis zum Tod kennt, der wird nicht mehr verwirrt werden von Gewinn und Schaden, Leben oder Untergang."
"Manches tut man nicht zur Zeit, aber die Feldbestellung muss stets zur Zeit geschehen."
"Man muss seine Wohltaten vielen zugute kommen lassen. Wenn man sie vielen zuwendet, ĂĽbersieht man keinen."
"Man muss das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab."
"Man fĂĽhrt Krieg entweder um des Gewinnes willen oder um der Gerechtigkeit willen."
"Macht man sich das zu eigen, woran die Leute Freude haben, so hat man die Leute zu eigen."
"Lehrer sein ist der ehrenvollste Beruf; Schüler sein führt zur wertvollsten Erkenntnis. Der ehrenvollste Beruf ist derjenige, welcher anderen nützt, man kann andern nicht mehr nützen, als indem man sie lehrt. Die wertvollste Erkenntnis ist diejenige, die die Persönlichkeit vollkommen macht. Man kann aber seine Persönlichkeit nicht anders vollkommen machen als dadurch, dass man lernt."
"Kälte und Hitze, Nässe und Trockenheit sind Gegensätze, und doch bringen sie in gleicher Weise den Menschen Nutzen. Es gibt nicht nur einen Weg, den Menschen zu nützen, man muss nur alles zu seiner Zeit tun."
"Jedes groĂźe Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird."
"Je rauschender die Musik, desto melancholischer werden die Menschen, desto gefährlicher wird das Land, desto tiefer sinkt der Fürst."
"Je länger einer tot ist, desto ferner stehen ihm die lebend Hinterbliebenen."
"Je heftiger man nach etwas strebt, desto weiter kommt man vom Ziele ab."
"Ist man recht, so wird man ruhig. Ist man ruhig, so wird man rein und klar. Ist man rein und klar, so wird man frei. Ist man frei, so braucht man nichts zu tun, und dennoch bleibt nichts ungetan."
"Ist die Zeit unrein, so sind die Sitten verwirrt, und die Musik wird unsittlich."
"Ist die eigne Person in Ordnung, so kommt die Familie in Ordnung; ist die Familie in Ordnung, so kommt der Staat in Ordnung; ist der Staat in Ordnung, so kommt die Welt in Ordnung."
"Ist der Herrscher tĂĽchtig und die Zeit in Ordnung, so sind die TĂĽchtigen obenauf. Ist der Herrscher untĂĽchtig und die Zeit in Unordnung, so sind die TĂĽchtigen unten durch."
"Im Beurteilen der Gesinnung der Menschen und in der Beobachtung der Entwicklung der Dinge muss man erfahren sein, muss man tief blicken."
"Hört man die Worte, ohne die Gedanken zu erfassen, so kann man gerade so gut die entgegengesetzten Worte hören, und es kommt auf dasselbe heraus."
"GrĂĽndlich das Leben zu kennen ist des Weisen wichtigste Aufgabe. GrĂĽndlich den Tod zu kennen ist der Weisheit letzter Schluss."
"Große Weisheit hat keine äußerliche Gestalt, gut Ding will lange Weile haben, starke Töne erklingen selten."
"Gut zu handeln ist schwer, Gutes zu fordern ist leicht."
"Glaubhafte Dinge nicht zu glauben und unglaubhafte Dinge zu glauben, das ist das Ăśbel der Toren."
"Gewöhnlich sind es die Vergnügungen, in denen die guten Sitten zu Fall kommen."
"FlieĂźendes Wasser fault nicht, die TĂĽrangeln rosten nicht; das kommt von der Bewegung."
"Es liegt in der Natur des Menschen langes Leben zu lieben und vorzeitigen Tod zu scheuen, Sicherheit zu lieben und Gefahr zu scheuen, Ehre zu lieben und Schande zu scheuen, Ruhe zu lieben und die MĂĽhsal zu scheuen."
"Es liegt in der Natur des Menschen, dass er nicht ĂĽber einen Berg stolpert, wohl aber ĂĽber einen AmeisenhĂĽgel."
"Es können nicht alle Pflanzen leben bleiben, aber es können alle zugrunde gehen."
"Es ist ein Unterschied, was einen Weisen und was einen unbedeutenden Menschen zum Handeln bringt. Ein unbedeutender Mensch wird durch Lohn und Strafe zum Handeln getrieben, ein Weiser durch die Pflicht."
"Es ist Betrug, auf reichliche Belohnung zu hoffen bei geringen Verdiensten. Es ist Hinterlist, nach Ruhm und Reichtum zu streben ohne Verdienste. Den Weg des Betruges und der Hinterlist geht ein anständiger Mensch nicht."
"Es gibt wohl viele, die Liebe fĂĽr ihre Toten empfinden, aber wenige sind, die es verstehen, ihre Toten auf die rechte Weise zu lieben."
"Es gibt keine Macht außer durch tüchtige Männer."
"Es gibt in der Tat nichts in der Welt, das nicht einen Vorzug hat, und nichts das nicht ein Gebrechen hat."
"Erst wenn man weiß, was an einem Schönen hässlich ist oder was an einem Hässlichen schön ist, dann kann man Schönheit und Hässlichkeit wirklich erkennen."