First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
""Wir gehn dahin und wandern / von einem Jahr zum andern, ... // durch so viel Angst und Plagen, / durch Zittern und durch Zagen, / durch Krieg und groĂźe Schrecken, / die alle Welt bedecken."
"Wer seine Bitte nur weiĂź zitternd vorzutragen, // lehrt, den er bittet, ihm seine Bitten abzuschlagen."
"Wie den Hengsten die NĂĽstern zittern, wenn sie die Stuten wittern."
"Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, // des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, // so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern // aus Deiner guten und geliebten Hand."
"Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich»."
"Ich bin verzagt, wenn Weiber vor mir zittern."
"Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut."
"Aufgeregte GemĂĽter zittern vor Hoffnung und Furcht."
"Vergiss nicht, dass auch ein hundertjähriges Leben nicht mehr als 36.500 Tage zählt."
"Nicht alles, was zählt, kann man zählen – und nicht alles, was man zählen kann, zählt."
"Geld läßt sich gern zählen."
"Ein wenig (Ein Mal / Fast) zählt nicht."
"Die Küken zählt man im Herbst."
"Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen; // Der Staat muß untergehn, früh oder spät, // Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet."
"Es gibt zwei Arten, diese Welt zu konfrontieren. Die einen zählen traurig die vielen Löcher im Emmentaler und beklagen den Käseverlust, die anderen freuen sich am Käse zwischen den Löchern und genießen das Gute am Vorhandenen."
"Die Ungeduld, nach Bayreuth zu kommen, ließ mich Stunden und Minuten zählen. Ich schmeichelte mir, ein sanftes und ruhiges Leben in meinem neuen Aufenthaltsorte zu führen und ein glücklicheres Jahr als das eben beendete zu beginnen."
"Der Tauschwert zählt, nicht der Wahrheitswert. In ihm fasst sich die Rationalität des Status quo zusammen, und alle andersartige Rationalität wird ihr unterworfen."
"Der Glaube an das Zählen und Messen verführt in allen Künsten zu den gröbsten Fehlern."
"Wie garstig kamen mir die Deutschen vor, nachdem ich die Italiener kennen gelernt hatte, die Deutschen mit all ihrer kleinlichen Redlichkeit und ihrem Egoismus."
"Messen musst du siebenmal, schneiden einmal."
"Wir, die im Gefängnis leben, und deren Leben nur aus Kummer besteht, müssen die Zeit im Takt der Schmerzen messen und dem Protokoll bitterer Momente."
"Von dem, was du erkennen und messen willst, musst du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben."
"Geistiges Leben lässt sich nicht mit körperlichem Maß messen."
"Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hört die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit."
"Was der Nüchterne im Kopf hat, trägt der Betrunkene auf der Zunge."
"Wer nicht zeitlebens gewissermaĂźen ein groĂźes Kind bleibt, sondern ein ernsthafter, nĂĽchterner, durch gesetzter und vernĂĽnftiger Mann wird, kann ein sehr nĂĽtzlicher und tĂĽchtiger BĂĽrger dieser Welt seyn; nur nimmermehr ein Genie."
"Spekulation ist der Zauber des Handels und blickt mit Verachtung auf dessen nüchterne Wirklichkeit. Es erhebt den Aktienhändler zu einem Zauberer und die Börse zu einem Ort der Hexerei."
""Poe war wirklich morbid, nicht weil er dichterisch, sondern weil er stark analytisch veranlagt war. Selbst das Schachspiel war ihm zu poetisch; er wollte davon nichts wissen, weil es voller Könige, Königinnen und Türme war"
"Man muss nĂĽchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens."
"In Zeiten der Begeisterung, fĂĽr das Vaterland zu sterben, ist leichter als in den nĂĽchternen Tagen dafĂĽr zu leben mit Gedanken, Wort und Tat."
"Ich habe nie daran gezweifelt, dass sie alle mit Wasser kochen; aber eine solche nüchterne einfältige Wassersuppe, in der nicht ein einziges Fettauge von Hammeltalg zu spüren ist, überrascht mich. Kein Mensch, selbst der böswilligste Zweifler von Demokrat, glaubt es, was für eine Scharlatanerie und Wichtigtuerei in dieser Diplomatie steckt."
"Du willst mit nüchternem Verstand das Göttliche beweisen? Das heißt, nach einem Fabelland auf Eisenbahnen reisen."
""Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen." Genesis 11,4"
""Der Name des Herrn ist ein starker Turm; wer das Rechte tut, findet bei ihm sichere Zuflucht." SprĂĽche 18,10"
"Vom Abend glänzt der rote Bauch dem Baal, // Die großen Städte knien um ihn her. // Der Kirchenglocken ungeheure Zahl // Wogt auf zu ihm aus schwarzer Türme Meer."
"Da ich jetzt von weitem die TĂĽrme und den blauen Rauch von NĂĽrnberg sah, meinte ich fast, nicht etwa eine einzige Stadt, sondern eine ganze Welt zu sehen."
"Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. […] Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden."
""Wohl auch sein Leben, gewiß aber das postume Sein dieses Mannes ist ein großartiges Paradox." - Theodor Heuss, über Wilhelm Busch. In: Die großen Deutschen, herausgegeben von von Hermann Heimpel (et al.), Band 5, Berlin, Propyläen-Verlag, 1957; hier zitiert aus: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 3"
"Was war eigentlich diese Zeitreiserei? Ein Mann konnte sich doch nicht mit Staub bedecken, indem er sich in einem Paradoxon herumwälzte, oder?"
"Wenn der Hunger brennt, ist altes Brot frisch."
"Iss den Fisch, wenn er noch frisch ist, und verheirate deine Tochter, solange sie jung ist."
"Ein frisch geborenes Kalb fĂĽrchtet nicht den Tiger."
"Wie muntre Jünglinge mit neuem Mut sich freuen, // Wenn auf die Fersen nun der Fuß des holden Maien // Dem lahmen Winter tritt: die Lust steht Euch bevor, // Wann Euch in meinem Haus ein frischer Mädchenflor // Von jeder Seit umgibt."
"Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht das Mittelalter, wie glühte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die Völker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkliches, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch und aufsprudelnd, alles bis in die Extreme hin lebendig!"
"Sollst nicht uns lange klagen, was alles dir wehe tut. Nur frisch, nur frisch gesungen! Und alles ist wieder gut."
"Nur in der reinen Luft eigenen Denkens, eigenen Empfindens, eigenen Urteils atmet man den frischen Hauch geistiger Selbständigkeit."
"Nimm, bevor die MĂĽde // Deckt das Leichentuch, // Nimm ins frische Leben // Meinen Segensspruch."