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April 10, 2026
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"Die nĂźtzlichsten BĂźrgertugenden sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe."
"Ich bin gewissermaĂen der Papst der Lutheraner und das kirchliche Haupt der Reformierten."
"Die erste BĂźrgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen."
"Mein lieber Gen. Major von Bronikowski, Ich gebe euch auf eure Vorstellung vom 12. dieses, wegen Versorgung eurer Schwester durch eine Heirath mit dem Cornett von Zmiewsky in Antwort, daà die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glßck machen mßssen. Ich bin &c. Potsdam, den 20. Ott. 1746."
""Ich habe die alten RĂśmer gelesen: wahrhaftig!"
"alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leßte so sie profesiren Erliche leßte seindt, und wen Tßrken und Heiden kähmen und wolten das Land PÜpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen."
"Sr. KĂśnigl. Mayestät erwiederten aber daĂ "Gazetten wenn sie interreĂant seyn sollten nicht geniret werden mĂźsten ...""
"Die Religionen MĂźsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden."
"Spekulation ist der Zauber des Handels und blickt mit Verachtung auf dessen nßchterne Wirklichkeit. Es erhebt den Aktienhändler zu einem Zauberer und die BÜrse zu einem Ort der Hexerei."
"Seine militärischen Erfolge haben bei ihm keinen Stolz noch Eitelkeiten hervorgerufen wie es geschehen wäre, wären diese fĂźr eigene Zwecke erlangt worden. In der Zeit seiner grĂśĂten Macht bewahrte er die gleiche Einfachheit in seinem Benehmen und seinem Erscheinen wie in den Tagen der Not. So weit entfernt von KĂśnigsgebaren, war er verärgert, wurden ihm beim Betreten eines Raumes ungewĂśhnliche Ehrerbietungen dargebracht."
"In seinen privaten Handlungen war er gerecht. Er behandelte Freunde und Fremde, reich und arm, die Starken und die Schwachen mit Gleichheit und wurde von dem einfachen Volk fĂźr die Freundlichkeit, mit der er sie empfing und ihre Beschwerden anhĂśrte, geliebt."
""HÜrt man je, dass dicke Männer einen Aufstand gefßhrt hätten?"
"GlĂźck strahlt zurĂźck wie das Licht des Himmels."
"Er war äuĂerst abstinent und enthaltsam in seiner Diät und ein rigoroser Verfechter des Fastens. Er frĂśnte keiner Pracht in seiner Kleidung, was die Zurschaustellung eines kleinlichen GemĂźts bedeutet hätte. Noch war die Einfachheit seiner Kleidung affektiert, sondern Ergebnis von Geringschätzung einer Vornehmheit solch trivialen Ursprungs."
"Eine scharfe Zunge ist das einzige Schneidwerkzeug das bei andauerndem Gebrauch schärfer wird."
"Unser aller Beruf ist es, Mensch zu sein, aber wer hat schon den Ehrgeiz?"
"Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht."
"Atheismus ist der Versuch, die Erde ohne die Sonne zu erklären."
"Doch ein Heim ohne Geselligkeit ist eine Blume ohne Duft."
"Lachen ist verkappte Religiosität."
""Wenn jemand im Gespräche sagt: âOhne Ihnen n a h e t r e t e n zu wollen, selbstverständlich ---â tritt er einem direkt mitten in die Seele hinein!"- Splitter, in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 15"
"Wenn ich die Leute in den Sanatorien so Revue passieren lasse"
"âSie ruinieren uns alle Frauen, mein Herr Dichter, indem Sie Ihre AnsprĂźche an den Mann und seine Art und Weise vergrĂśĂern!â âIch sehe es ein, daĂ es taktlos von mir ist, die Frauen darauf aufmerksam zu machen, daĂ der Mann ein Wesen von unendlicher Kultur sein sollte!â âWohin kämen wir, bitte, wenn wir nur immer den Idealen nachhängen wĂźrden?!?â âZ u d e n I d e a l e n!â Aus einer Skizze mit dem Titel Aus unseren Tränen wird Weisheit; aber aus eurem Lächeln?!? in Märchen des Lebens Fischer Berlin 19114, S. 170"
"Sich etwas, auch nur das Geringste, gefallen lassen, ist immer eine riesige Dummheit! Denn âinnerlichâ läĂt man es sich ja doch nicht gefallen. Und das allein setzt sich dann doch irgendwie allmählich durch! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"RĂźcksicht RĂźcksicht ist âSeelenadelâ! Wer RĂźcksicht nimmt, ist richtig adelig. Aber wissen, es genau wissen, was zu berĂźcksichtigen ist! Nicht nur glauben, meinen, ahnen, hoffen, wĂźnschen! Sondern wissen, wissen! RĂźcksicht nehmen ist eigentlich die ganz tiefe Liebe. Es ist nämlich die Menschlichkeit! Es ist eine âgeistigeâ Sache, während die Liebe eine tierische ist, oder sagen wir milder, eine pflanzlich-organische! Zur âRĂźcksichtâ gehĂśrt eine Kenntnis des Menschen, den man berĂźcksichtigen will, soll. Zur Liebe gehĂśrt nur ein GefĂźhl, das uns âentschuldigenâ soll fĂźr unsere RĂźcksichtslosigkeiten! âIch hab dich halt zu gern!â Nein, du hast ihn halt zu wenig gern! RĂźcksicht ist, âdie Liebe im Geisteâ. Wer, wer hat sie?! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. SchÜnheit allein mordet."
"Nicht um die Geliebte weine, die Du verloren // â um Die weine, die Dir sind!"
"Kultur Wenn es also wahr ist, daĂ sanftmĂźtigstes rĂźcksichtsvollstes Benehmen Frauen auf die Dauer langweilig und reizlos wird, dann â â â wollen wir ihnen lieber fade und reizlos werden. Aus einer Skizze mit dem Titel Aus unseren Tränen wird Weisheit; aber aus eurem Lächeln?!? in Märchen des Lebens Fischer, Berlin 19114, S. 175"
"Ich bin Ăźberzeugt davon, dass andere meine Ideen schon besser, deutlicher oder ganz so ausgedrĂźckt haben. Aber es ist notwendig, eine geschlossene Phalanx zu bilden gegen die âStupiditätenâ. Die Wahrheit muss, in welcher Form auch immer, VorstĂśsse machen, immer und immer. Eine âlächerliche Figurâ werden dabei, ist das geringste Märtyrertum. PròdrĹmĹs S. Fischer, Berlin 1919. 4. + 5. Auflage, S. 63"
"Geld und Sexualität sind die reellen Mysterien des Lebens! Eitelkeit und Ehrgeiz die unreellen. Splitter in Fechsung Fischer, Berlin 1915 S. 120"
"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch trauriger ist es, keine zu sein."
"Einer meiner sogenannten âFreundeâ, andere als âsogenannteâ gibt es nämlich hienieden nicht, wĂźrde natĂźrlich sagen,... Buchbesprechung In: Semmering 1912 Fischer, Berlin 1913², S. 63"
"Eine Sache ist nicht so, wie sie ausgesprochen, sondern so, wie sie gehĂśrt wird."
"âDieser Peter schreibt alles nieder, was ihm so durch den Kopf schieĂt!â Ja, aber durch den K o p f! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Die Natur, die Musik, die Einsamkeit, den Frieden, die muĂ man hysterisch, Ăźbertrieben, krankhaft, pathologisch, zum VerrĂźcktwerden, lieb haben! Sonst bleibt man leider âa gâsunde Naturâ. Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Die âkĂśrperlich idealeâ Frau ist die gefährlichste natĂźrlich, denn es ist am schwersten, sie zu verachten! Sie befriedigt wenigstens ein Organ vĂśllig, unser Auge. Auch ist es da miĂlich, zu negieren. Denn der reale Tatbestand ist vorhanden. Sie kĂśnnen sich also es ungefähr vorstellen, wie die kĂśrperlich ideale Frau das ausnĂźtzt! Armer Gustl, Maxl et Peppi! Extrakte des Lebens. Gesammelte Skizzen (1898-1919) Band II Der Kranke, Fischer/LĂścker, Frankfurt a. M. und Wien 1987, S. 304"
""DaĂ mich eine verlässt, nachdem ich mir Jahre lang wirklich MĂźhe genommen habe, Sie zu einem âMenschenâ zu erziehen --- das verstehe ich. Sie will die Wirkung dieses neuen âMenschentumsâ eben ausprobieren an den anderen. Aber daĂ sie nicht reuevoll zurĂźckkehrt, irgend einmal, das kränkt mich, Ihretwegen. Sie hat nichts profitiert, da sie nicht zurĂźckgekehrt ist! Denn was hat sie gelernt, wenn sie bei den Trotteln verbleibt?"- Splitter, in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 17 f"
"Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen."
"Eine groĂartige Fotografie ist eine solche, die vollständig ausdrĂźckt, was man in Bezug auf das, was gerade fotografiert wird, in der ureigenen Bedeutung des Wortes, fĂźhlt."
"Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden."
"Was alle trifft, erträgt man leicht."
"Die Rache ist das VergnĂźgen der Weisen."
"Der Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so wßrde es zu seinem Ursprung zurßckkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der hÜheren und auch nicht in der niederen Welt."
"Wenn es sich um Reaktionäre handelt, die irgendwelche schwulenfeindlichen Dinge tun und selber schwul sind, sollte man das ruhig Üffentlich machen."
"Die Liebe ist das Einzige, was uns keine Macht, keine Diktatur dieser Welt nehmen kann."
"Sterben mag ich nicht. Das ist das Letzte, was ich tun werde in meinem Leben."
"MiĂtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist!"
"Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? ÂťIch war im Weltkrieg.ÂŤ"
"Der HaĂ ist die letzte Offenbarung abgefallener Geister, die Logik der AuflĂśsung. Sie ist aber auch die AuflĂśsung der Logik."
"Wer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am Besten wahren."