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April 10, 2026
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"Von allen Porträts, die Künstler von mir angefertigt haben, mag ich das von Eakins am meisten: es ist nicht perfekt, aber es kommt mir am nächsten."
""Und Leben, was dich betrifft, denk' ich, du bist das übrig Gebliebene von vielem Sterben, // Ohne Zweifel bin ich schon früher zehntausendmal gestorben)."
"Köstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen."
"Die schlimmste und verbreitetste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein."
"Auf ihrer höchsten Warte und in ihren erhabensten Schöpfungen ist echte Dichtung der Ausdruck und die Begleiterscheinung echter Religion."
"Selig sind, die in einem gerechten Krieg gestorben sind."
"Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft."
"Jede Seele, die sich rettet, rettet auch ihren Leib."
"Eine große Philosophie ist nicht eine fehlerlose, sondern eine furchtlose."
"Eine gereinigte Seele ist nicht eine reine Seele."
"Sobald man einmal erfahren hat, was es heißt, in Freiheit geliebt zu werden, findet man nicht mehr Gefallen an Unterwürfigkeit."
"Ich habe keinem einzigen Patienten geschadet, nur mir."
""Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß Hinrichtungen keine Lösung sind, sondern nur ein primitives Verlangen nach Rache"
""Und jetzt war er als Tourist so recht komplett: er hatte Geld, Durchfall, schlechte Laune und von nichts eine Ahnung." Selim oder Die Gabe der Rede. München: Piper, 1990. S. 447. ISBN 3-492-02978-7"
""Es gibt ein zu Unrecht so genanntes Erzählen, das nichts mit den Menschen zu tun hat, die zuhören müssen. Da sind die manisch getriebenen Witzeerzähler, die unermüdlichen Lieferanten von Gehörtem und Erlauschtem, die Musterschüler, die ihre ganze Klugheit auf einmal hersagen müssen, ferner Exhibitionisten, die gerade dem völlig Unbekannten ihr Intimstes auftun, weil sie ihn nie wiedersehen werden"
"Es gibt zwei Sorten von Männern. Die einen verstehen »etwas von Frauen«, die anderen sind solche, die einfach »Frauen verstehen«. Ich weiß nicht, welche Sorte mir verdächtiger ist."
"Hinter den Klischees versteckt sich der Mensch."
"Phantasie ist nicht Ausflucht. Sich etwas vorstellen heißt, eine Welt bauen, eine Welt erschaffen."
"Ich glaube, eine Idee ist wahr, wenn sie sich noch nicht durchgesetzt hat; im Augenblick der allgemeinen Bestätigung wird sie maßlos."
"Der Alltag ist eine graue Decke, darunter ist die Jungfräulichkeit der Welt verborgen."
"Damit man das Leben leben kann, muss es geradezu mit Einsamkeit durchtränkt sein."
"Morgen für Morgen kommt man zur Welt."
"Was wäre die Erfüllung der Pflicht, wenn sie kein Opfer kostete?"
"Eine Idee muß Wirklichkeit werden können oder sie ist eine eitle Seifenblase."
"alle Religionen sind schön, die uns zu guten Menschen machen."
"Ich habe einmal vor vielen Jahren George Shearing in New York getroffen, er spielte mit seinem Quintett ein Konzert und danach kamen wir ins Gespräch. Er sagte: „You know Paul, I thought that America is a swinging Country – but it’s not.“ Er hat gejammert, denn in dem Laden, wo er auftrat, kamen die Leute zum Essen hin, die meisten haben überhaupt nicht zugehört."
"Ich glaube, dass der Jazz in gewisser Weise fertig ist. Er ist entstanden in den Jahren bis zu den 60ern – und alles, was jetzt noch kommt, da ist nichts Neues. [ ...] Eine Kunst wie die Klassik, wie Bach, Beethoven, Haydn und Mozart, eine abgeschlossene Geschichte, die sich auch nicht ändert. Man hört das und findet es nach wie vor ganz toll, dass es so etwas gibt."
"Es [Swing] ist ein bestimmtes musikalisches Gefühl, wie man die Rhythmik auffasst, von Stücken, die damals geschrieben worden sind. Es ist eine Sache des Timings. Man spielt etwas lazy, faul, nicht gehetzt, sauber ‚in time‘, aber eben auch nicht so exakt, dass man sagt: Das ist perfekt. So eine Mischung aus legerem und genauem Spiel."
"Wenn Musik swingt, dann geht das einem ins Blut. Man schnippt mit, auch wenn man es gar nicht vorhatte. Glauben Sie mir: Nichts wirkt so belebend wie eine swingende Band."
"Wenn ich die Stones heute erlebe mit ihren drei Akkorden und den Jagger mit seinem Stechschritt, frag' ich mich schon, was die Leute immer noch so toll daran finden. Vielleicht geht es gar nicht um die Musik, sondern darum, dass Mick Jagger für sein Alter erstaunlich fit über die Bühne hopst."
""Was Bohlen macht, ist kein Schlager. Das ist Pop"
"Ich kann keine Noten und keine Bücher mehr lesen. Ich könnte mir natürlich Hörbücher kaufen, aber das ist mir zu blöd. Lieber spiele ich Klavier."
"Da ziehen sich Leute einen Janker an, singen »Ich liebe dich« und nennen das Ganze dann Schlager. Ich verstehe das nicht! Und ich höre es mir auch nicht an, weil jedes Lied gleich klingt. Alle singen wie Kinder."
"Dass in dieser Musik etwas pulsiert, was wir in Europa bis dahin nicht kannten. Dass Jazz so »live« ist wie keine andere Musik und ein Gefühl der Freiheit vermittelt."
"Politik ist wie Theater. Und Aufgabe der Opposition ist es, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft."
""Von nun an hieß er 'Der alte Fritz'"
"Sah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in allen seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte."
"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als »groß« gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen Gründen habe ich mich nie für Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den Großen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern können."
"Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat, ist weniger wert als ein Pferdeapfel."
"Es geht gut, der Berg ist überschritten."
"Frechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl."
"Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht."
"Ich wollte in meinem Garten eine Fontaine anlegen lassen. Euler berechnete die Kräfte der Räder, durch die das Wasser in ein Bassin steigen, von da wieder herunterfallen, durch Kanäle fließen und in Sanssouci springen sollte. Meine Wasserkunst ward mathematisch angelegt, und konnte fünfzig Schritte weit nicht einen Tropfen in die Höhe bringen. O Eitelkeit der Eitelkeiten! O Eitelkeit der Geometrie!"
"Hätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt."
"Seit dem frommen Äneas, seit den Kreuzzügen des heiligen Ludwig finden wir in der Geschichte kein Beispiel eines religiösen Helden. Denn Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen."
"Der Beherrscher der Türkei ist Despot; straflos darf er die empörendsten Grausamkeiten begehen."
"Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften."
"Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen."
"„Der Mensch ist noch hundertmal boshafter als die Köter, die sich wegen eines Knochens auf der Straße herumbeißen. Ein Hund vergißt doch seinen Haß, wenn er sich gerächt hat, aber Voltaire vergißt und verzeiht niemals. Ein seltsames, niederträchtiges Geschöpf! Es ist gefährlich ihn zu reizen, und manchmal beißt er auch ohne gereizt zu sein.“ zu de Catt während des Winterquartiers in Freiberg 1760, Gespräche Friedrichs des Großen mit Henri de Catt, Leipzig 1885, S. 290"
"„Man wird sagen können, daß 20 000 Preußen 50 000 Franzosen und Deutsche geschlagen haben. Nunmehr, da der Ruhm und die Ehre meines Volkes gerettet sind, kann ich zufrieden ins Grab gehen. Wohl können wir noch Unheil erdulden, aber nicht mehr ehrlos sein ...“"