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April 10, 2026
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"Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das BĂśse läĂt sich protestieren, es läĂt sich bloĂstellen, es läĂt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das BĂśse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurĂźckläĂt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos."
"Die Menge meint, alles zu wissen und alles zu begreifen, und je dĂźmmer sie ist, desto weiter erscheint ihr ihr Horizont."
""Die meisten Dinge, die einem am Herzen liegen, sollte man jedenfalls bescheidener und diskreter vorbringen, um das Selbstbewusstsein der Idioten nicht zu kränken!" Peter Altenberg PròdrĹmĹs [Prodromos] S. Fischer, Berlin 1919. 4. + 5. Auflage, S. 45"
"Die, deren Meinung die schwächsten StĂźzen haben, werden am wenigsten darinnen beunruhigt: so sind sumpfigte Ărter keinem Erdbeben unterworfen. (Nr. 1489) Jean Paul Ideen-Gewimmel. Texte & Aufzeichnungen aus dem unverĂśffentlichten NachlaĂ Hrsg. Thomas Wirtz & Kurt WĂślfel Eichborn, Frankfurt a. M. 1996, S. 249"
"Blut ist doch was ganz MerkwĂźrdiges. Man mag es ungern flieĂen sehen, und dabei ist es schuld an allen Dummheiten auf der Welt."
"Was jedoch die schlechten Dichter, diese elenden Reimeschmiede, anbetrifft, was läĂt sich von ihnen wohl anderes sagen, als daĂ sie der Inbegriff aller Dummheit und Aufgeblasenheit sind, die es in dieser Welt gibt?"
"Vielleicht wird er das Leben seines Vaters fortfĂźhren, ein handeltreibender, Steuern zahlender und gut speisender BĂźrger werden; vielleicht ein Soldat oder Beamter, eine unwissende und tĂźchtige StĂźtze des Staates; in jedem Fall ein amusisches, normal funktionierendes GeschĂśpf, skrupellos und zuversichtlich, stark und dumm. Thomas Mann Tristan (Peter Altenberg) Philipp Reclam junior, Stuttgart 1992, S. 41"
""Sie hatte jene Flßssigkeit der Sprache und Handlung, die von der gÜttlichen Vorsehung denen zugemessen wird, die nicht fßr sich selbst denken mßssen." Djuna Barnes Nachtgewächs Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1985 S. 175"
""Man kann wetten, daĂ jede Ăśffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der groĂen Menge gefallen." Nicolas Chamfort Maximen und Gedanken zitiert nach FranzĂśsische Moralisten La Rochefoucauld. Vauvenargues. Montesquieu. Chamfort Hrsg. + Ăbersetzung Fritz Schalk Diogenes, ZĂźrich 1995, S. 370"
""Ich habe eine lange aufgespeicherte Wut in meinem Herzen verwahrt: Kaufleute sind spezifisch dumm (...) Grauenvoll. Ich weiĂ, daĂ es Hosenhändler geben muĂ"
"Hinter jedem groĂen Mann steht eine dumme Frau, die glaubt, die Sonne schiene aus dem Arschloch ihres Lieblings und befĂźrchtet, seine Ăźbersensiblen Finger wĂźrden schon abfallen, wenn er nur den Abwasch macht. Im Gegensatz dazu steht hinter jeder groĂen Frau ein besserwisserischer Kerl, der beispielsweise sagt: âWie willst du denn einen Knoten zustande bringen, sei nicht dumm und gib mir das Tau her.â NatĂźrlich gibt sie es ihm. Angela Carter Dichter in einer Landschaft. In: Nichts heilig. Feministische Ansichten. Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), MĂźnchen 1990, S. 79f"
""Heute freilich, da sich die Zahl der MittelmäĂigen und mehr noch die der Dummen auf das erschreckendste vermehrt, glauben wir, daĂ sich die Zahl der potentiellen oder aktiven Savinio-Leser so verringert hat, daĂ es sie kaum noch gibt." ([Alberto Savinio, Bruder von Giorgio de Chirico) Leonardo Sciascia Man schläft bei offenen TĂźren darin: Der Fall Majorana Paul Zsolnay Verlag, Wien / Darmstadt 1989, S. 283"
""Fix und fertig. Fix und fertig liegen die Phrasen in den Gehirnfächern, ein kleiner AnlaĂ, ein KurzschluĂ der Gedanken, und heraus flitzt der Funke der Dummheit." Kurt Tucholsky HĂŠgĂŠsippe Simon In: Gesammelte Werke in 10 Bänden. Band 9, 1931. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1975, S. 321 bzw.in: Gesamtausgabe Texte und Briefe Band 14: Texte 1931 Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, S. 460"
"Faulheit ist Dummheit des KĂśrpers, und Dummheit Faulheit des Geistes."
"Erasmus von Rotterdam hat in seinem entzĂźckenden und heute noch unverbrauchten âLob der Torheitâ geschrieben, daĂ ohne gewisse Dummheiten der Mensch nicht einmal auf die Welt käme! Robert Musil Ăber die Dummheit. Vortrag auf Einladung des Ăśsterreichischen Werkbunds gehalten in Wien am 11. und wiederholt am 17. März 1937 In: Gesammelte Werke. Band 8 Essays und Reden Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1978², S. 1271"
"Dummheit ist Gottesgabe."
"Dummheit ist ein gutes Ruhekissen."
"Doch lieber will ich unter Qualen bluten, // Als glĂźcklich sein aus Dummheit!"
"Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen."
"Die Majorität der Dummen ist unßberwindbar und fßr alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz."
"Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand."
""Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke, sie ist ein Fels, der unerschĂźttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert. Leichtsinn wurde schon oft von dem rauhen Sturmwind der Erfahrung verscheucht, selbst das Laster ist nicht selten vor dem Licht der bessern Ăberzeugung geflohen, nur die Dummheit hat sich hinter ein festes Bollwerk von Eigensinn verschanzt, pflanzt beim Angriff noch die spitzen Pallisaden [sic!] der Bosheit drauf und steht so unbesiegbar da." Johann Nestroy Nestroy fĂźr Minuten. âDas ist klassischâ Hrsg. und mit einer Vorrede von Erich Friedell mit acht Rollenbildern Insel Verlag, Frankfurt a. M. 1985, S. 29"
"âDAS will mir nicht // in den Kopf!â // Es will schon"
"Das Menschenpack fĂźrchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fĂźrchten, wenn sie begriffen was fĂźrchterlich ist; aber jener ist unbequem, und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten."
"Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie."
""Achtung! Lesen gefährdet ihre Dummheit." F. W. Bernstein & Fritz Weigle, Titel eines 1996 bei Haffmans erschienenen Buches"
"âIch muss die endgĂźltige Fassung des Films sehen, bevor ich auch nur Ăźber die Musik nachdenken kann, geschweige denn sie zu schreiben. Nachdem ich den Film gesehen habe, sage ich dem Regisseur, was ich dazu denke und was ich gerne machen wĂźrde. [...] Ich muss dem Regisseur vertrauen und er muss dem Komponisten trauen.â â Ennio Morricone, Booklet der CD âThe Soundtracksâ"
""Ist der Buddhismus ein Weg des Loslassens, sind vielleicht gerade jene die konsequentesten Buddhisten, die ihn wieder verlassen." Volker Zotz: "Auf den glĂźckseligen Inseln." (Theseus Verlag, Berlin 2000"
""Ich betrachte mich oft als halber Marxist und halber Buddhist." - Tenzin Gyatso, Pressekonferenz beim Waldzell Meeting im Stift Melk, Mittwoch, 19. September 2007; standard.at"
"Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn."
"Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen."
"Worte sind des Dichters Waffen."
"Worte sind Blätter, alte braune Blätter im Frßhling, // Ins Unbekannte fliegen sie auf der Suche nach einem Lied."
""Worte sind Beute des Sturms." - Friedrich von Matthisson, Stummes Dulden. In: Sämmtliche Werke, Zweyter Band, Gedichte, Zweyter Theil, in Commission bey Cath. Gräffer und Härter, Wien 1814, S. 81,"
"Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht."
"Wir lehren nicht bloĂ durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel."
"Wer seine Augen stets am rechten Orte hat, // Zum rechten Sinne stets die rechten Worte hat, // Der ist der wahre Dichter, der den SchlĂźssel, // Den rechten SchlĂźssel zu der rechten Pforte hat."
""Wer gut zu reden versteht, der richtet sich mit seinen Worten nach den Umständen." - Lß Bu We, Frßhling und Herbst des Lß Bu We, S.240. Aus dem Chinesischen ßbertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Dßsseldorf-KÜln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
"Wer den Tatbestand ermitteln will, hält sich nicht am Ton der Rede auf, wer den Wandel eines Menschen beobachtet, hält sich nicht ßber seine Worte auf."
"Wenn man Worte hĂśrt, darf man sie nicht ungeprĂźft lassen. Wenn sie mehrfach Ăźberliefert werden, so wird aus weiĂ schwarz und aus schwarz weiĂ."
"Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr."
""Tatsächlich ßben Worte eine typisch magische Macht aus: sie machen sehen, sie machen glauben, sie machen handeln." - Pierre Bourdieu, Die verborgenen Mechanismen der Macht. Hamburg 1992, S. 83. ßbersetzer: Jßrgen Bolder. ISBN 3-87975-605-8"
"Sie schwankt, sie zĂśgert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau."
"Mit Worten läĂt sich trefflich streiten."
"Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren."
"In zwei Worte gefaĂt, bin ich ein enttäuschter Weltverbesserer."
""HĂśrt man die Worte, ohne die Gedanken zu erfassen, so kann man gerade so gut die entgegengesetzten Worte hĂśren, und es kommt auf dasselbe heraus." - LĂź Bu We, FrĂźhling und Herbst des LĂź Bu We, S. 303. Aus dem Chinesischen Ăźbertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, DĂźsseldorf-KĂśln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
"Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?"
"Die Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes."
""Die Worte sind nur das ĂuĂere der Gedanken. Es ist tĂśricht, wenn man nur das ĂuĂere ansehen wollte und darĂźber die Gedanken vernachlässigte." - LĂź Bu We, FrĂźhling und Herbst des LĂź Bu We, S. 303. Aus dem Chinesischen Ăźbertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, DĂźsseldorf-KĂśln 1979, ISBN 3-424-00625-4"