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April 10, 2026
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"„Dafür sollten diese deutschen Idioten Noske und mir auf den Knien danken, uns Denkmäler setzen und nach uns Straßen und Plätze benannt haben! Der Noske war damals vorbildlich…“ – In einem Brief von 1969 über den Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg; zitiert nach Klaus Gietinger: Der Konterrevolutionär. Waldemar Pabst – eine deutsche Karriere. Edition Nautilus, 2009, S. 135."
"Ich bin in meinen Augen seit einiger Zeit mit Abstand der beste deutsche Stürmer."
""Das Ideal eines allgemeinen Wohlgefallens an den Menschen ist ein phantastisches Ideal; denn es ist bedingt durch eine den Anforderungen der Wahrheitsliebe widerstreitende Idealisierung der Menschen. / Allgemeine Menschenliebe kann sich nur betätigen in dem Bestreben, den Menschen die Möglichkeit zu verschaffen, durch Selbsttätigkeit ihre wahren Interessen zu befriedigen" - System der philosophischen Ethik und Pädagogik, Meiner Verlag : Hamburg 1970, ISBN 3787302247, S. 262 books.google."
""Die Liebe zu andern zeigt sich in zwei Gestalten: Als Wohlgefallen und als Wohlwollen. Das Wohlgefallen ist die Schätzung des Werts der andern Persönlichkeit, das Wohlwollen besteht in den Antrieben zur Erhöhung ihres Werts, also zu ihrer Vervollkommnung." - System der philosophischen Ethik und Pädagogik, Meiner Verlag : Hamburg 1970, ISBN 3787302247, S. 257 books.google."
"Das Wort ist viel schwerer als die Sünde selbst; alles was wir Menschen tun, ist leichter als der Begriff oder die Beschreibung davon."
"Die Schöpfung hat nicht mit dem Menschen gerechnet. Er ist überraschend gekommen, man weiß nicht, woher, ehe sie ihre Vorkehrungen treffen konnte. Seine Schlauheit war und ist größer als ihre Weisheit."
"Heimat ist kein politisches oder geographisches Gebilde; sie ist kein Wohnplatz und kein Acker, der Brot gibt. Heimat ist der Ort der Toten, die man als Lebende kannte."
"Jeder ist bestechlich, nur die Höhe der Summe, die aufgewendet werden muß, zeigt die Karakterstärke an."
"Seiner Geburt entsinnt sich niemand, und deshalb ist niemand geboren worden, außer in den Erzählungen der Eltern und Tanten, die sich bemüßigt fühlen, davon zu berichten."
"Es ist zuviel in die Gehirnzellen hineingestopft worden. Krieg, Gott und Teufel, all diese technischen Dinge, Bücher und Zeitungen, Zivilisation, Sorgen ums tägliche Brot, Bank- und Wechselwesen; das alles hat Folgen, die wir nicht übersehen können."
"Ich führe mich auf wie einer, der nur halb geboren wurde."
"An zu vielen Stellen in unserem Land ist es so, wie wir vor der Bundestagswahl gescherzt haben: dass man zum Online-Shopping mit dem Auto fahren muss, weil wir nicht die Infrastruktur haben, die zur viertgrößten Wirtschaftsnation der Welt passt."
"Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren."
"Unsere Maxime: Ran an die Arbeit, Arbeit bewältigen, Probleme sind nur dornige Chancen."
"Unsere Gesellschaft erwartet mehr politisches Standvermögen und gesellschaftspolitisches Selbstbewusstsein von ihren Architekten und nicht pendelnde artistische Zurschaustellung auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten."
"Architektur ist […] Teil des geistigen Überbaus, der sich über der gesellschaftlichen Basis wölbt. Sie kann darum nicht unpolitisch sein. Aber allein als eine politische Reflektion betrachtet, wäre sie nur der Spiegel der jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und damit moralisch wertfrei. Das ist sie nicht, sondern sie ist viel mehr, weil sie das gesellschaftliche Leben dauerhaft inszeniert und damit verändert."
"Ein Architekt ist nun mal kein freier Künstler, sondern ein auftragsgebundener Werkleistender. Er muss in den Ketten der Sachzwänge tanzen, möglichst schön und dabei auch noch lächeln."
"Der Herr Schulz war von Anfang an die falsche Wahl, der ist der Sache nicht gewachsen, der war schon als Parlamentspräsident in Europa ein Mann, der die Wahrheiten nicht erkannt hat."
"Mich interessieren die Golffahrer mehr als die Golfspieler. Die Arroganz dieser Leute gefährdet den Kern der deutschen Industrie."
"Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen ist wertvoller als Gold. Es ist etwas, was wir in den letzten Jahren wohl irgendwo auf dem Weg verloren haben: Es ist die Überzeugung, ja der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa."
"Jede auch nur erdenkliche Form von Terrorismus ist Alltag geworden. ... Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Terror zu den Lebensrisiken des 21. Jahrhunderts gehört."
"Also, dass Europa nicht demokratisch genug ist, stimmt. Mal provokant ausgedrückt: Wäre die EU ein Staat, und würde einen Antrag zum Beitritt zur Europäischen Union stellen, würde der Antrag abgelehnt." – Einwurf Henryk M. Broder: Mangels demokratischer Substanz. – "Richtig, mangels demokratischer Substanz."
"Dieser dicke Wälzer war ziemlich unnötig. Man hätte das auch alles in einem Satz zusammenfassen können: ‚Deutschland gibt alle Ansprüche auf zu existieren.‘"
"Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die Alleinschuldigen bekennen; ein solches Bekenntnis wäre in meinem Munde eine Lüge."
"Die Natur reguliert sich eben am besten von selbst, und kurzsichtiges Eingreifen des Menschen wird niemals Gutes zeitigen auch nicht im umgekehrten Sinne, wie es wohlmeinende Naturfreunde öfters versucht haben."
"Auch in Deutschland beginnt eine andere Auffassung des Naturschutzes sich durchzusetzen. Vorgeschrittene Geister haben das Nützlichkeitsprinzip als völlig ungenügend verworfen. Wir wollen z. B. einen Vogel nicht deshalb schützen, weil er vielleicht schädliche Insekten vertilgt, sondern wir wollen den Vogel schützen um das Vogels selbst willen, weil es in seiner Art ein herrliches Geschöpf ist, ein Dichtergedanke gewissermaßen der schaffenden Natur, weil ohne die anmutigen Bewegungen, die bunten Farben und die lieblichen Gesänge unserer Vögel unsere Wälder und Fluren unendlich öde, tot und traurig erscheinen würden."
"Zwei sehr duftige Blüthen des Christenthums sind die Begriffe: Fremdlingschaft auf Erden und religiöses Heimweh. Wer anfängt, sich als Gast auf Erden zu erkennen und zu fühlen, hat die Bahn der Erlösung betreten und nun wird ihm auch sofort der Lohn für seine Weisheit: er sitzt fortan bis zu seinem Tode in der Welt, wie ein Zuschauer im Theater."
"Wohl Dem, der sagen kann: Ich fühle mein Leben in Uebereinstimmung mit der Bewegung des Weltalls oder, was dasselbe ist: ich fühle, daß mein Wille in den göttlichen Willen geflossen ist. Es ist der Weisheit letzter Schluß und die Vollendung aller Moral."
"Man muß trock’nes Brot mit Tränen gegessen haben, man muß Angst und Sorge um die Zukunft geliebter gehörigen empfunden haben, um sich mit voller Seele den Idealen der Sozialisten: Kommunismus und freie Liebe hinzugeben. Das ist das Bewunderungswürdige im Weltgang, seine Harmonie, daß der Weise, der Edle, der Gute und Gerechte mit Hilfe der Vernunft und seines reinen Gefühls genau dasselbe fordern muß, was die rohesten Egoisten fordern. Gerade Diejenigen, welche wahrhaft ihre Geschwister lieben, verlangen, daß es keine Geschwister mehr geben soll, gerade Diejenigen, welche für sich genug haben, aber in das Elend Anderer gestarrt haben, verlangen, daß es kein Eigentum mehr geben, d.h. daß es nur ein Gesamt-Eigentum geben solle."
"Der Geschlechtstrieb ist das Band, das uns am festesten an die Welt bindet; er ist der größte Felsen, der uns vom Herzensfrieden scheidet; er ist der dichteste Schleier, der uns die Sternenblumen des göttlichen Gesetzes verhüllt."
""Mich bedrückt das in-den-Tag-hinein-Leben gar nicht so weniger Menschen bei uns, ihre historische Bindungslosigkeit bezüglich übergreifender historischer Prozesse. Da gibt es für uns viel zu tun, retardierende Teilprozesse umzulenken. Das kann sehr geheimnisvoll, phantastisch, unwahrscheinlich geschehen, raffiniert und trickreich. Und verflossene Zeit, das immer unvollendete von Schicksalen, ist schon ein merkwürdiges Phänomen. Die Distanzverringerung zur Geschichte, scheinbare Aufhebung des Zeitunterschiedes, um lebendig einst Lebendes zu achten und verstehen zu lernen, ist eine vornehme Aufgabe." (1981)"
""Heute erscheint es mir wichtig, die Fähigkeit für die Utopie zu besitzen, auch die Fähigkeit zur Utopie nach rückwärts. Ich scherze mitunter: Es bleibt alles so, wie es niemals war"
"Wenn wir schlafen, liegen Fische unter der Donau. Man wird älter und findet kein Versteck dafür. So vergeht die Zeit."
""Ich lieb diese Mannschaft brutal." (über seine Spieler bei Hoffenheim) Nagelsmann kritisiert Medien: "Respektlos" (zeit.de 25. August 2017)"
"[Sandro Wagner] hat wie E.T. seinen Finger hoch gestreckt, aber er hat nicht zum Himmel gezeigt, sondern wieder in Richtung Boden. Das sah komisch aus. […] Im Dartspielen würde er [nächste Woche] vielleicht fehlen, im Fußball nicht."
""Natürlich wird es immer wieder Situationen geben, wo der Verein einen Trainer holt und feststellt: Er passt nicht. Das ist in einer Liebesbeziehung genauso. Da hat man mal einen Partner und denkt: Das ist das Beste, was einem passieren konnte. Und nach einem halben Jahr denkt man sich: Um Gottes Willen, was habe ich mir denn da angelabert?" – "Ich ziehe den Hut vor meiner Verena" (bild.de, 21. März 2017)"
""[Sandro Wagner und Timo Werner] sind total unterschiedliche Spielertypen, von den Charakterzügen bis zum Spielstil. Zwei Mittelklasseautos miteinander zu vergleichen, ist auch schwer. Einer hat eine Sitzheizung, der andere eine Belüftung, jeder muss wissen, was er lieber mag, schwitzen oder frieren." – Werner und Wagner: Was sie können und was nicht (kicker.de, 27. Januar 2017)"
"Auf die Frage, was es Hoffenheim bringt, als einzige Mannschaft aus den europäischen Topligen noch ungeschlagen zu sein: "Nichts. Leider nichts. Es gibt weder Punkte noch Geld noch Weltfrieden." – Krisenclubs, Referees, BVB und Leipzig (sueddeutsche.de, 20. Januar 2017)"
""Der Menschenführer ist mehr wert als der Topfachmann." – Julian Nagelsmann: Lieber Menschenführer als Topfachmann (bundesliga.de, 20. Mai 2016)"
"Die meisten Männer, die in den vergangenen Monaten diese grauenhaften Anschläge verübt haben, sind bei uns in Europa zu einer terroristischen Bedrohung herangewachsen. Sie sind keine Flüchtlinge."
"Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Land erwirtschaftet und wurden niemanden weggenommen."
"In Göthe erkennen wir das reine Gegentheil Lessings. Wie Lessing den deutschen Geist von fremdem Einfluss emancipirte, so unterwarf ihn Goethe diesem Einfluss mit pandemischer Buhlerei, und wie Lessing mit der ganzen Kraft und Grazie seiner Männlichkeit der Sentimentalität entgegentrat, eben so huldigte Goethe dieser weibischen Erschlaffung der Zeit und kuppelte ihr durch seine süße Rede die Gemüther zu. Allem Ueppigen, Weichen, Feigen, das durch die Sentimentalität, und allem Falschen, Verkehrten, Thörichten, das durch die Nachäffung des Fremden in die deutsche Literatur eindrang, leistete Göthe den mächtigsten Vorschub und erhob die Schwäche und Unnatur zum Gesetz. Das einzige Gute, das er bei dieser schlechten Tendenz hatte, und wodurch er so große Macht erlangte, war seine Form, das Talent der Sprache, Darstellung, Einkleidung."
"Glaube steht dem am schönsten, der zugleich hochgebildet im Wissen ist."
"Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe Ahnenbilder."
""Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit."- Die deutsche Literatur, Zweite vermehrte Auflage, Erster Theil, Hallberger'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1836, S. 3, , siehe auch Wikipedia: Dichter und Denker"
"Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt."
"Die Deutschen thun nicht viel, aber sie schreiben desto mehr."
"Was Talent betrifft, so mögen wohl Mendelssohn, Sulzer, Abt, Moritz, Garve, Engel und Biester als die ausgezeichnetsten genannt werden. Moritz ist mit der Liebste. Er leistete Viel in der Erfahrungsseelenkunde. Er war von einer köstlichen Naivetät, wenig verstanden von seinen Freunden. Seine Lebensgeschichte ist eins der wichtigsten Denkmäler jener Zeit."
""Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens"
"Daß wir selber sind, ist unser höchster und edelster Gedanke. Und von sterblichen Lippen läßt sich kein erhabneres Wort vom Schönen sagen als: es ist!"