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April 10, 2026
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"Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt."
"Glück ist eine aus der inneren Produktivität des Menschen entstehende Leistung, kein Geschenk der Götter."
"[...] kann Lust dennoch kein Wertkriterium sein. Denn es gibt Menschen, die an der Unterwerfung und nicht an der Freiheit Lust empfinden, fĂĽr die nicht Liebe, sondern HaĂź, nicht produktive Arbeit, sondern Ausbeutung Lust bedeutet."
"Der Krieg als Institution war ebenso wie das Königstum und die Bürokratie eine neue Erfindung, etwa aus der Zeit um 3000 v. Chr. Damals wie heute lagen ihm keine psychologischen Faktoren, wie etwa die menschliche Aggression, zugrunde."
"Viele Menschen glauben lieber, daß unser Hang zur Gewalt und zur atomaren Auseinandersetzung auf biologische Faktoren zurückzuführen ist, die sich unserer Kontrolle entziehen, als daß sie die Augen aufmachen und erkennen, daß die von uns selbst verursachten sozialen, politischen und ökonomischen Umstände daran schuld sind."
""Die Inhaber der Autorität und jene, die Nutzen daraus ziehen, müssen die Menschen von dieser Fiktion überzeugen und ihr realistisches, das heißt kritisches Denkvermögen einschläfern. Jeder denkende Mensch kennt die Methoden der Propaganda, Methoden, durch die die kritische Urteilskraft zerstört und der Verstand eingelullt wird, bis er sich Klischees unterwirft, die die Menschen verdummen, weil sie sie abhängig machen, und sie der Fähigkeit berauben, ihren Augen und ihrer Urteilskraft zu vertrauen. Diese Funktion, an die sie glauben, macht sie für die Realität blind."
""Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig"
"Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden."
""Wenn es- wie ich aufzuzeigen versuchte"
"Liebe ist das Kind der Freiheit, niemals das der Beherrschung."
"In der Liebe kommt es zu dem Paradoxon, daĂź zwei Wesen eins werden und trotzdem zwei bleiben."
""Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten."- Das Zusichkommen des Menschen. Fernsehinterview mit Micaela Lämmle und Jürgen Lodemann, in: Basler Magazin, Basel, Nr. 47 (24.12.1977), S. 3. Wiederveröffentlicht in: Erich Fromm als Vordenker: "Haben oder Sein" im Zeitalter der ökologischen Krise, Rainer Funk, Erich Fromm, Marko Ferst, Burkhard Bierhoff, Johannes Rau u.a., Edition Zeitsprung, Berlin 2002. S. 18"
"Wer Weisheit mit Heiterkeit und Liebenswürdigkeit verbindet, hat die höchste Stufe im Menschenleben erreicht."
"Weisheit ist ebensosehr eine Angelegenheit des Herzens wie des Kopfes. Wenn sich auch die Grundlagen einer Wissenschaft rasch erwerben lassen, so erwächst doch der Anteil des Herzens an der Weisheit nur aus vielen Erfahrungen in Freud und Leid, Hoffnung, Enttäuschung, Anstrengung, Erfolg und Misserfolg."
"Selbsterkenntnis ist der beste und sicherste Weg, unsere Mitmenschen zu verstehen."
"Menschen mit wenig Erfahrung können ein gesundes Urteil zeigen. Aber erst der Mensch, bei dem es mit einer reichen und vielfältigen Erfahrung verbunden ist, ist weise; besonders wenn diese Erfahrung das Ergebnis vieler Erfolge und Misserfolge ist."
"Mache dir einen Lebensplan und verfolge ihn konsequent; sei dabei unbeugbar in deinem Ziel, aber beweglich in den Mitteln."
"Intelligenz ist im engeren und eigentlichen Sinne die Funktion, aus den Erfahrungen die nötigen Lehren zu ziehen und unsere Handlungen den gegebenen Umständen anzupassen, und zwar auf Grund von Erfahrungen, die auch in ähnlichen Lebenslagen gemacht wurden."
""In Woody Allens Manhattan geht es um eine Liste der überschätztesten Kreativen aller Zeiten"
"Die Liberalität der Produzenten, die Hoffnung der Produktionsfirmen und der Glaube des Publikums ermöglichten die größte One-Man-Show, die die Welt seit Chaplin gesehen hat."
"Ich möchte nicht durch meine Arbeit Unsterblichkeit erlangen. Ich will unsterblich werden, indem ich nicht sterbe. Ich möchte nicht in den Herzen meiner Landsleute weiterleben. Ich will in meinem Apartment weiterleben."
"Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich möchte nur nicht dabeisein, wenn’s passiert."
"640 kB sollten eigentlich genug fĂĽr jeden sein."
"„Geistiges Eigentum hat die Haltbarkeitsdauer einer Banane.“"
"„Deine unzufriedensten Kunden sind deine größte Lernquelle.“"
"„Wenn die Leute aus jener Zeit, als die heute wichtigsten Ideen entstanden, schon gewusst hätten, wie ein Patentverfahren funktioniert und ihre Ideen auch patentiert hätten, dann wäre die heutige Industrie bereits zum Stillstand gekommen.“"
"Natürlich können Drogen die künstlerische Arbeit befeuern, das weiß man von Goethe, Freud, Bukowski und vielen anderen. Aber die haben eben auch die Regel befolgt: Im Rausch schreiben, nüchtern gegenlesen."
"Wenn eine heiße Frau auf einen Einsiedler trifft muss sich einer ändern."
"Gott oder irgendwer erschafft dauernd Frauen und wirft sie hinaus auf die Straßen, und die eine hat einen zu dicken Arsch, die andere hat nicht genug Busen, und die hier ist irre, und jene dort ist verrückt, und die ist zu religiös, und die liest im Kaffeesatz, und die hat ihre Fürze nicht unter Kontrolle, und die hat eine lange Nase, und die hat zu dünne Beine… Doch hin und wieder trifft man eine Frau, in voller Blüte, eine Frau, die aus allen Nähten platzt … eine Sexbombe, einen Fluch, das Ende aller Dinge."
"Wenn ich nur dieses Gesicht kämmen könnte, dachte ich, aber das geht nicht."
"Liebe ist eine Art Vorurteil. Ich hab schon genug andere Vorurteile."
""Bach hatte zwanzig Kinder. TagsĂĽber hat er auf Pferde gewettet, nachts hat er gefickt und am Vormittag gesoffen. Komponiert hat er zwischendurch. ...sagte ich als sie von mir wissen wollte wann ich eigentlich meine Gedichte schreibe." "Du machst es, wie du eine Fliege killst: mit links", Charles Bukowski 439 Gedichte. Zweitausendeins-Taschenbuch Nr.2, 2009. ISBN 978-3-86150-902-8. Seite 53."
"Auch Schulbildung war nur eine Falle. Das bißchen Bildung, das zu mir durchgedrungen war, hatte mich nur noch misstrauischer gemacht. Was waren denn Ärzte, Anwälte, Wissenschaftler? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen ließen, selbständig zu denken und zu handeln."
"Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen davon ignorieren."
"Es gibt keine moralische Rechtfertigung für die bösartige Lehre, dass einige Menschen das Recht hätten, andere durch Gewalt zu beherrschen. Aber solange wie Menschen glauben, dass irgendein „edler Zweck“ sie rechtfertigen könne, werden Gewalt, Blutvergießen und Kriege weitergehen."
"Der Mensch – jeder Mensch – ist ein Selbstzweck, nicht das Mittel zum Zweck für andere. Er muss für sich selbst existieren und darf weder sich selbst für andere, noch andere für sich selbst opfern."
"Ohne Maschinen und Technologie ist die Aufgabe des bloßen Überlebens eine furchtbare Qual, die Geist und Körper verzehrt. In der „Natur“ verbraucht der Kampf um Essen, Kleidung und Unterschlupf die gesamte Energie; es ist ein verlorener Kampf – der Gewinner ist jede Überschwemmung, jedes Erdbeben und jeder Heuschreckenschwarm."
"Nur für „das Nötigste“ zu arbeiten, ist ein Luxus, den die Menschheit sich nicht leisten kann."
"Wenn es wahr wäre, dass eine große Konzentration an Industrie für menschliches Leben zerstörerisch ist, würde die Lebenserwartung in den fortgeschritteneren Ländern sinken. Aber sie ist ständig gestiegen… Jeder, der heute über 30 Jahre ist, sollte dem schmierigsten und rußigsten Schornstein ein stilles „Danke schön“ sagen."
"Verstecken Sie sich nicht hinter solchen Oberflächlichkeiten, ob Sie einem Bettler einen Groschen geben sollten oder nicht. Das ist nicht die Frage. Die Frage lautet, ob Sie das Recht auf Leben haben, ohne ihm diesen Groschen zu geben. Die Frage lautet, ob Sie Ihr Leben Groschen für Groschen von ihm abkaufen müssen, von jedem Bettler, dem es einfällt, an Sie heranzutreten. Die Frage lautet, ob die Bedürftigkeit anderer der erste Schuldschein auf Ihr Leben und der moralische Zweck Ihrer Existenz ist. Die Frage lautet, ob der Mensch ein Opfertier ist. Jeder Mensch mit Selbstachtung wird sagen „Nein.“ Der Altruismus sagt „Ja.“"
"Wenn ich in einem Satz sagen sollte, was in der modernen Welt falsch läuft, würde ich sagen, dass die Welt nie zuvor so verzweifelt nach Antworten auf wichtige Fragen geschrien hat und sie nie zuvor so stur dem Glauben anhing, dass keine Antworten möglich sind."
"Die Frage, die wir heute ständig hören, lautet: Warum können Menschen zum Mond fliegen, aber nicht ihre gesellschaftlichen und politischen Probleme lösen?... Der Flug von Apollo 11 hat die Antwort offensichtlich gemacht: Weil die Menschen in Bezug auf ihre gesellschaftlichen Probleme das Mittel ablehnen, das die Mondlandung ermöglicht hat, das einzige Mittel, um überhaupt ein Problem zu lösen: die Vernunft."
"Eine der von den Dirigisten benutzten Methoden zur Zerstörung des Kapitalismus besteht darin, Kontrollen einzuführen, die eine bestimmte Industrie von Kopf bis Fuß fesseln und sie unfähig machen, ihre Probleme zu lösen und dann zu erklären, dass die Freiheit versagt habe und nun strengere Kontrollen nötig seien."
"Uns wird erzählt, dass Amerikas spektakuläre industrielle Leistungen, die in jeder Geschichtsperiode und jedem Teil des Globus unerreicht sind, nicht das Ergebnis des produktiven Schöpfergeistes freier Menschen seien, sondern der speziellen Privilegien, die ihnen von einer patriarchischen Regierung verliehen wurden. Die Tatsache, dass viel autokratischere Regierungen, die sich viel mehr Macht zur Verteilung von Privilegien herausnehmen, nirgendwo auf der Erde dieselben Resultate erreicht haben, wird von den Vertretern dieser Theorie ausgeblendet."
"Eine Regierung hat nicht das Recht, die Anwendung von körperlicher Gewalt gegen irgendjemand zu initiieren – ein Recht, das das Individuum nicht besitzt und deswegen auch nicht an irgendeine Instanz delegieren kann."
"Kein politisch-ökonomisches System der Geschichte hat je seinen Wert so deutlich bewiesen oder hat der Menschheit so enorm genutzt wie der Kapitalismus – und keines ist je so wütend, so boshaft und so blind angegriffen worden."
"„Zensur“ ist ein Begriff, der nur auf den Staat anwendbar ist. Keine Privathandlung ist Zensur. Kein Privatmensch kann einen anderen knebeln oder eine Publikation unterdrücken – nur der Staat kann das. Die Meinungsfreiheit privater Individuen beinhaltet das Recht, nicht zuzustimmen, nicht zuzuhören und nicht seine eigenen Gegner zu finanzieren."
"So etwas wie „ein Recht auf einen Arbeitsplatz“ gibt es nicht – es gibt nur das Recht auf freien Handel, d.h. das Recht, eine Stelle anzunehmen, wenn man eingestellt wird. Es gibt kein „Recht auf ein Heim“, nur das Recht auf freien Handel: das Recht, ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Es gibt keine „Rechte“ auf einen „fairen“ Lohn oder einen „fairen“ Preis, wenn niemand ihn bezahlen will oder niemand das Produkt kaufen will. Es gibt keine „Verbraucherrechte“ auf Milch, Schuhe, Kinofilme oder Champagner, wenn niemand diese Dinge herstellen will (es gibt nur das Recht, sie selbst herzustellen). Es gibt keine "Rechte" für spezielle Gruppen, es gibt keine „Rechte der Bauern, der Arbeiter, der Unternehmer, der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber, der Alten, der Jungen, der Ungeborenen.“ Es gibt nur die Menschenrechte – Rechte, die jedes Individuum und alle Menschen als Individuen besitzen."
"Die Auffassung von freiem Wettbewerb, erzwungen durch Gesetze, ist ein grotesker Widerspruch in sich. Es bedeutet, Menschen mit vorgehaltener Waffe zu zwingen, frei zu sein. Es bedeutet, die Freiheit der Menschen durch die willkĂĽrliche Herrschaft unbefolgbarer bĂĽrokratischer Edikte zu schĂĽtzen."
"Das Recht, mit anderen einer Meinung zu sein, ist in keiner Gesellschaft ein Problem; entscheidend ist das Recht, anderer Meinung zu sein."