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April 10, 2026
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"Spanien ist der Himmel auf Erden."
"Glück zieht wirklich immer noch mehr Glück an, wie ein Magnet."
"Die internationale Sicht ist die Weltanschauung der Zukunft."
"Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich."
"Alles, was man tun muss, um seine Begabung durchzusetzen, ist dauerhaft und intensiv nachzudenken und im Schweiße seines Angesichts zu arbeiten, ohne Unterlass."
"„Wenn es neurotisch ist, daß man zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen, gleichzeitig will, dann bin ich allerdings verdammt neurotisch. Für den Rest meiner Tage werde ich zwischen Dingen, die sich gegenseitig ausschließen, hin- und herfliegen.“"
"Es muß eine Menge Dinge geben, gegen die ein heißes Bad nicht hilft. Aber ich kenne nicht viele."
"Sterben // Ist eine Kunst, wie alles. // Ich kann es besonders schön."
"Aber ich glaube nun mal an die Macht der Liebe; Liebe ist eine einzigartige bewegliche Zauberkraft. Ich bezweifele, dass sie in den Sternen steht, aber ich glaube, dass Blut an Blut appelliert, Verstand an Verstand und Herz an Herz."
"Zeit ist ein Gesicht auf dem Wasser."
"Nur Feinde sagen die Wahrheit; Freunde und Liebende lügen unendlich, gefangen im Netz der Pflicht."
"Die Welt hat Zähne. Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will."
"„Wir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dünne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoßen werden kann […].“ – Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18. Kapitel „Die Welt der Sicherheit“ projekt-gutenberg.org"
""Nichts hat das deutsche Volk"
"Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde."
"Alle die fahlen Rosse der Apokalypse sind durch mein Leben gestürmt, Revolution und Hungersnot, Geldentwertung und Terror, Epidemien und Emigration; ich habe die großen Massenideologien unter meinen Augen wachsen und sich ausbreiten sehen, den Faschismus in Italien, den Nationalsozialismus in Deutschland, den Bolschewismus in Rußland und vor allem jene Erzpest, den Nationalismus, der die Blüte unserer europäischen Kultur vergiftet hat."
""Moralisch bleibt die Hinrichtung Maria Stuarts ein völlig unentschuldbarer Akt […] Aber ebensowenig läßt sich leugnen, daß vom staatspolitischen Standpunkt gesehen, die Beseitigung Maria Stuarts eine richtige Maßnahme war. Denn in der Politik entscheidet – leider! – nicht das Recht einer Maßnahme, sondern der Erfolg." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 465/466. projekt-gutenberg.org, Kapitel 25, Nachspiel"
""Maria Stuart hat weniger Angst, zu sterben, als Elisabeth, sie zu töten." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 435. projekt-gutenberg.org, Kapitel 23, Elisabeth gegen Elisabeth"
""Keine ihrer eigenen Taten hat Maria Stuart zu solcher legendarischen Figur erhoben wie das unnötig erlittene Unrecht, und keine so sehr Elisabeths moralisches Maß gemindert, als daß sie verabsäumte, in großem Augenblicke wahrhaft großmütig zu sein." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 361. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Nichts wäre verfehlter, als moralische Anschauungen um vier Jahrhunderte zurücktransformieren zu wollen, denn der Wert eines Menschenlebens ist innerhalb verschiedener Zeiten und Zonen durchaus kein absoluter, jede Zeit bemißt es anders, Moral bleibt immer nur relativ." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 353. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Elisabeth, die Realistin, siegt in der Geschichte, Maria Stuart, die Romantikerin, in Dichtung und Legende." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 109. projekt-gutenberg.org, Kapitel 7, Großer politischer Heiratsmarkt"
""Der persönliche Kampf zwischen Elisabeth und Maria Stuart, zwischen England und Schottland entscheidet – und darum wird er so bedeutsam – auch zwischen England und Spanien, zwischen Reformation und Gegenreformation." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 69. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 5, Heimkehr nach Schottland"
""Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehört nicht mehr sich selbst und muß anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. projekt-gutenberg.org, Kapitel 3, Jugend in Frankreich"
""Einzig dann, wenn ein Mensch seine ganzen Kräfte ins Spiel bringt, ist er für sich, ist er für die anderen wahrhaft lebendig; immer nur dann, wenn ihm innen die Seele lodert und glüht, wird er auch äußerlich Gestalt." – Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 11. projekt-gutenberg.org, Kapitel 1, Einleitung"
"Mit ihrer leichten, tändelnden Hand faßt Marie Antoinette die Krone als ein unvermutetes Geschenk; noch ist sie zu jung, um zu wissen, daß das Leben nichts umsonst gibt und allem, was man vom Schicksal empfängt, geheim ein Preis eingezeichnet ist. Diesen Preis denkt Marie Antoinette nicht zu bezahlen. Sie nimmt nur die Rechte der königlichen Stellung und bleibt die Pflichten schuldig. Sie möchte zwei Dinge vereinigen, die menschlich nicht zu verbinden sind: sie möchte herrschen und dabei genießen."
"Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei"
""Hans Dampf in allen Gassen hat kein Steckenpferd, aber er weiß auf jedem zu reiten, das man ihm zwischen die Beine schiebt." – Drei Dichter ihres Lebens. 1928, Casanova Kapitel „Bildung und Begabung“ projekt-gutenberg.org"
""dem einen fehlt der Wein, dem andern der Becher" – Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel 3 projekt-gutenberg.org"
""Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den Fleißigen, den Groben lieber als den Geduldigen […]." – Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel „Bildung und Begabung“ projekt-gutenberg.org"
"Wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?"
"Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurück!"
"Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart."
"Kein Künstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Künstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration."
"Die Enkelinnen Simone de Beauvoirs […] haben die Kriegserklärung an die traditionelle Frauenrolle tief verinnerlicht, sind getragen von einem grundsätzlichen Misstrauen gegen die Männer, glauben, sich einzig durch Berufstätigkeit einen Selbstwert geben zu können."
"Sie fürchtet auch, mit einem Schwächling, einem Ungeheuer niederzukommen, weil sie die scheußliche Zufälligkeit des Körpers kennt, und dieser Embryo, der in ihr haust, ist ja nichts wie Fleisch."
"Im Adel und im Bürgertum wird die Frau als Frau [Alternative: aufgrund ihres Geschlechtes] unterdrückt: sie führt ein Schmarotzerdasein; sie hat nichts gelernt [Alternative: ist wenig gebildet], und es bedarf außergewöhnlicher Umstände, damit sie irgendeinen konkreten Plan fassen und ausführen kann."
"Frauen sind als Hexen verbrannt worden, einfach weil sie schön waren."
"[Die Frau] empfindet [die Schwangerschaft] gleichzeitig als eine Bereicherung und als eine Verstümmelung. Der Foetus ist ein Teil ihres Körpers und auch wieder ein Parasit, der auf ihre Kosten lebt."
"Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es."
"Wir pochten an die Türen von dreißig Freunden. Keiner öffnete uns."
"Jedes Volk glaubt, das auserwählte zu sein."
""Ich habe nie aufgehört, Ravel als den größten Meister der französischen Musik neben Rameau und Debussy anzusehen"
"Die Wissenschaft kennt kein Mitleid."
"Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden."
"Ich empfand das Bedürfnis, für die Publikation seiner Werke und für ihn selbst etwas zu tun. Unter allen zeitgenössischen Schriftstellern der Schweiz schien er mir die eigenartigste Persönlichkeit zu sein."
"Rasche Abschiede sind unliebevoll, und lange sind unerträglich."
"Ich bin allerdings arm und an Erfolglosigkeit hat es mir bis heute nie gefehlt, aber das Leben kann auch ohne Erfolg hübsch sein."
"Kunst [...] ist ein so überaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemüht."
"Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert."
"Ich bin nicht nur überzeugt, daß das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muß man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird."