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April 10, 2026
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"Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens."
""Was ist selbst der glßcklichste Mensch ohne Glauben? Eine schÜne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer." - Ludwig BÜrne, Briefe aus Paris. 42. Brief, Paris, Dienstag, den 15. März 1831. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Dßsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 3, S. 232f."
"Was ist denn Glauben? Die Erzählung einer Begebenheit fĂźr wahr halten, was kann mir das helfen? Ich muĂ mir ihre Wirkungen, ihre Folgen zueignen kĂśnnen. Dieser zueignende Glaube muĂ ein eigener, dem natĂźrlichen Menschen ungewĂśhnlicher Zustand des GemĂźts sein. [âŚ] So nahte meine Seele dem Menschgewordenen und am Kreuz Gestorbenen, und in dem Augenblick wusste ich, was Glauben war."
""Tertium datur. Die weltberĂźhmten Alternativen sind meist gar keine - zum Beispiel: Glaube und Unglaube." - Ludwig Marcuse, Argumente und Rezepte. Ein WĂśrter-Buch fĂźr Zeitgenossen"
"Skeptizismus ist der Anfang des Glaubens."
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Niemand von Euch hat wahren Glauben, bevor er nicht seinem Bruder oder seiner Schwester das gĂśnnt, was er glaubt was ihm selbst zusteht."
"Naturwissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten."
"Man sollte den Glauben achten, wie man die Liebe achtet."
"Lachen tĂśtet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben. Wer keine Furcht mehr vor dem Teufel hat, braucht keinen Gott mehr [âŚ] dann kĂśnnen wir auch Ăźber Gott lachen."
"Jemand, der an nichts glaubt, kann durchaus ein Ehrenmann sein."
"Ist doch der Glaube nur das GefĂźhl der Eintracht mit dir selbst."
""In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein." - Ludwig BĂśrne, Der Narr im weiĂen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäĂige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 448."
"Ich staune Ăźber den Schaden, den der Verkehr mit Verwandten verursacht. Meines Erachtens kann nur der es glauben, der es selbst erfahren hat."
"Ich glaubt! und glaub's und glaub', ich glaube richtig."
""Ich glaube, um zu erkennen." - Anselm von Canterbury, Proslogion, 1077/1078, Kapitel I:Excitatio mentis ad contemplandum deum, vorletzter Satz, www.hs-augsburg.de."
"Ich glaube, dass viele religiĂśse und mystische Erlebnisse auf Sauerstoffmangel im Hirn zurĂźckzufĂźhren sind. Oder auf Drogen."
"Ich glaube an den rheinischen Gottesbeweis: Der lautet: Von nix kĂźtt nix."
"Ich bin nicht religiĂśs. Aber ich glaube gern an etwas, auch daran, dass es Jesus und dass es Buddha gab."
"âIch betrete keine Kirche, ich bin so rigoros, dass ich nicht mitmache, wenn mich jemand auf eine Hochzeit einlädt, Beerdigungen, Taufen âŚ. Ich betrete nicht die Kirche, weil ich das Unsinn finde da rein zu gehen, wenn man so was von nicht daran glaubt.â"
"Glauben: Dinge fĂźr wahr halten, fĂźr die es keine Parallele und keinen Beweis gibt und die jemand verkĂźndet, der Ăźber kein Wissen verfĂźgt."
""Glauben bleibt eine Grundvoraussetzung von Gesellschaft, und der Wille zu glauben verliert sich nicht, auch wenn die Menschen ihren Glauben an Gott verlieren." - Richard Sennett, Verfall und Ende des Üffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 197"
""Glaube, so wie ihn unsere Philosophen zum Theil nehmen, ist doch wohl nichts, als Resignation seiner PersĂśnlichkeit zu Gunsten eines Andern?" - Karl Ludwig von Knebel: Psychologische Bemerkung. In: Knebelâs literarischer NachlaĂ und Briefwechsel. Hrsg. von Karl August Varnhagen von Ense. Band 3. Leipzig: GebrĂźder Reichenbach, 1836. S. 488."
"Glaube steht dem am schĂśnsten, der zugleich hochgebildet im Wissen ist."
"ÂťGlaubeÂŤ heiĂt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist."
"Gern glauben die Menschen das, was sie wollen."
"GenieĂe, wer nicht glauben kann. Die Lehre // Ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre."
"Gemeinschaft des Glaubens heiĂt nicht, sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen, sondern dem anderen den Weg zu ebnen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen fĂźr das Reich Gottes. Es geht nur gemeinsam! Tragen wir nach unseren Kräften, MĂśglichkeiten und Fähigkeiten dazu bei, dass nicht nur unsere Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten, sondern unsere DĂśrfer, Städte und Gemeinden wieder mehr zu Gemeinschaften werden, in denen sich die Menschen umeinander kĂźmmern und fĂźreinander sorgen!"
""Gelacht wird vor allem, weil der Mensch etwas nicht glauben kann. Im Zweifel gedeiht der Lacher." Bruno Jonas: Bis hierher und weiter, Heyne 2007, S.163"
"FĂźr mich gehĂśrt der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen."
""Einsicht in Wahrheit aber gibt es nur in Freiheit. Verhalten kann und muss gelegentlich erzwungen werden. Wahrheitseinsicht und Glauben kĂśnnen nicht erzwungen werden. Die Wahrheit spricht mit leiser Stimme." - Robert Spaemann, "Wahrheit spricht mit leiser Stimme", Artikel im KĂślner Stadtanzeiger, ksta.de, 12. Juni 2008"
"Ein gläubiger Mensch ist auĂerstande, seinen Glauben an der Garderobe abzugeben."
"Die IrreligiĂśsen sind religiĂśser als sie selbst wissen, und die ReligiĂśsen sind's weniger, als sie meinen."
""Die Geschichte des menschlichen Glaubens sollte uns als Mahnung dienen. Wir haben Tausende unserer Mitmenschen umgebracht, weil wir glaubten, dass sie einen Pakt mit dem Teufel unterzeichnet hatten und Hexen geworden waren. Noch immer werden Ăźber tausend Menschen pro Jahr wegen Hexerei umgebracht." - Michael Crichton: Welt in Angst. MĂźnchen 2005. ISBN 3-89667-210-X. Nachwort. S. 526. Ăbersetzer: Ulnke Wasel und Klaus Timmermann"
"Die Botschaft hĂśr ich wohl, allein mir fehlt der Glaube."
"Die Alten glauben alles. Die Gereiften misstrauen allem. Die Jungen wissen alles."
"Der Glaube macht, dass Menschen Horoskope lesen, sich in die Luft sprengen oder bei Vollmond Ochsen melken."
""Der Glaube ist kein Werk der Vernunft und kann daher auch keinem Angrif derselben unterliegen; weil Glauben so wenig durch GrĂźnde geschieht, als Schmecken und Sehen." - Johann Georg Hamann, Sokratische DenkwĂźrdigkeiten fĂźr die lange Weile des Publicums, Verlag Hartung, Amsterdam 1759, S. 50,"
"Der Glaube ist etwas, was ich kann Ăźber stundenlang reden, aber ich gebe es dir nicht.- Radoslav Rochallyi, Mythra Invictus. VSSS:2019, S. 74"
"Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche âSekteâ einzufordern wagt."
"Der christliche Glaube ist eine groĂartige Kathedrale mit gĂśttlich bebilderten Fenstern. Steht man drauĂen, sieht man keine himmlische Herrlichkeit, noch kann man sich Ăźberhaupt eine vorstellen; steht man in ihr, enthĂźllt jeder Lichtstrahl eine Harmonie unaussprechlichen Glanzes."
"Dem Menschen einen Glauben schenken, heiĂt, seine Kraft verzehnfachen."
"Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind"
""Das Licht des Glaubens wirft seinen erhellenden Strahl in das wirre Dunkel und zeigt, wie all die verschlungenen Pfade weisen Zwecken dienen und sämmtliche auf ein vom allweisen SchÜpfer von Anfang an geplantes und gestecktes Ziel hinfßhren. Wunderbar sind die Wege der Vorsehung." -Sebastian Kneipp, "Meine Wasserkur", 49. Auflage 1849, Einleitung, med-serv.de"
"Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben."
"Blinder Glaube hat einen bĂśsen Blick."
"Bist mit dem Glauben du gesegnet // An Menschen, gib ihn nicht verloren, // Wenn unter einer Herde Thoren // Dir auch einmal ein Schuft begegnet."
"Beim Realisten kommt nicht der Glaube aus dem Wunder, sondern das Wunder aus dem Glaube."
""Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren." - Ilse Aichinger, Kleist, Moos, Fasane: Gedichte, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 978-3-596-11045-2, S. 69, books.google"
""Aber hier, wie ßberhaupt, // Kommt es anders, als man glaubt." - Wilhelm Busch, Plisch und Plum, erstes Kapitel. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. S. 446. ISBN 3570030040"