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April 10, 2026
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""Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst." - Julius Hart, Die Kunst als Lebenserzeugerin. In: Pan, Dritter Jahrgang, Erstes Heft, bei F. Fontane & Co, Berlin 1897, S. 36, UB Heidelberg"
"Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Kunst [...] nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist für mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Büchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind."
""Ich hasse die Idee, Kunst zu machen, um Taschen zu verkaufen. Es geht nicht darum, damit Taschen zu verkaufen. Kunst ist einfach nur schön." - Miuccia Prada, über den Konsumenten-Kult der Prada-Taschen, Stuttgarter Zeitung Nr. 161/2008 vom 12. Juli 2008, S. 20"
"Ich halte Kunst nicht für ein Spielwerk, sondern für das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch für die lebenslängliche holde Gefährtin des Glücklichen, dem sie sich offenbarte."
""Ich bin einverstanden damit, daß meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind." - Käthe Kollwitz, Tagebücher, 4.12.1922. In: Die Tagebücher, Hrsg. Jutta Bohnke-Kollwitz, Akademie-Verlag, Berlin 1989, S. 542"
""Ha es ist was göttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem Allen, was man die Kunst heißt!" - E. T. A. Hoffmann, Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 204, DTA"
"Gute Kunst sollte funktional sein. Wie ein schöner Tisch, Stuhl oder Mantel. Und wenn einer behauptet, er habe seine Seelenqualen in Kunst transformiert, sollte man sofort die Flucht ergreifen."
""Für jede rein gleichförmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Tätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden; dem Menschen bleibt mehr und mehr die rein geistige leitende und künstlerische Thätigkeit." - Gustav Schmoller, Die Arbeiterfrage. In: Preußische Jahrbücher. 14. Band, 4. Heft. Berlin: Reimer, 1864. S. 402."
""Es ist von jeher eine der wichtigsten Aufgaben der Kunst gewesen, eine Nachfrage zu erzeugen, fĂĽr deren volle Befriedigung die Stunde noch nicht gekommen ist." - Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Frankfurt a. Main 1966, S. 36"
"Es ist unmöglich, Künstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehört der Rahmen."
"Ein Künstler, der nicht provoziert, wird unsichtbar. Kunst, die keine starken Reaktionen auslöst, hat keinen Wert."
""Ein jedes Kunstwerk muß etwas von den ersten Schöpfungstagen haben, von Erdgeruch, man könnte sagen: etwas Animalisches. Alle Kunst ist Maß. Maß gegen Maß, das ist alles. Die Maße, oder bei Figuren die Proportionen, bestimmen den Eindruck, bestimmen die Wirkung, bestimmen den körperlichen Ausdruck, bestimmen sie Linie, die Silhouette und alles." - Wilhelm Lehmbruck in: Paul Westheim: Wilhelm Lehmbruck, Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam-Berlin 1919, S. 61,"
"Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; Durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags."
""Doch der Künstler braucht nur so viel Kunstfertigkeit, wie erforderlich ist, um sein konkretes Ziel zu erreichen. Sollte er mehr davon besitzen, ist es sogar besser, wenn wir nichts davon erfahren, denn die Darbietung dieser technischen Brillanz würde lediglich seine Kunst beschädigen." - Mark Rothko, Die Wirklichkeit des Künstlers, München 2005, aus dem Amerikanischen übersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S. 72, orig.: The Artist´s Reality, London 2004"
"Die Würde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der Würde, welche er der schaffenden Kunst zu erhalten weiß: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort."
""Die Macht fĂĽhlt sich immer von der Kunst bedroht, und anscheinend von einer kleinen Frau besonders." - Olga Neuwirth in ihrer Dankesrede zur Verleihung des GroĂźen Ă–sterreichischen Staatspreises am 9.4.2010, zitiert u. a. in diestandrad online"
""Die Liste der ‚entarteten Kunst’ sagt mehr über die Nazis als über die Künstler aus." - Helmut A. Gansterer in: Macht Kunst Sinn. BAWAG Edition Literatur, Überreuter Wien 1998 ISBN 3-8000-3717-3, Seite 32"
"Die Kunst spiegelt in Wahrheit den Betrachter und nicht das Leben."
"Die Kunst muss das Medium sein und von dazu Verbündeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religiösen Sinn zu veredeln und zu verbinden."
""Die Kunst ist nicht Fälschung der Erfahrung, sondern Erweiterung derselben." - Konrad Fiedler, Aphorismen, Künstlerische Wahrheit, 146. In: Konrad Fiedlers Schriften über Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., München 1914, S. 95,"
"Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben."
""Die Kunst ist kein Heldenplatz" – Helmut A. Gansterer in: Macht Kunst Sinn, BAWAG Edition Literatur Überreuter Wien 1998 ISBN 3-8000-3717-3, Seite 29"
"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit."
"Die Kunst ist eine so reine himmlische Region, zu der sich wenige ganz erhoben haben und die nur im Glauben daran erkannt und völlig begriffen werden kann."
""Die Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses." - Konrad Fiedler, Über die Beurteilung von Werken der bildenden Kunst. In: Konrad Fiedlers Schriften über Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Erster Band, R. Piper & Co., München 1913, S. 4,"
""Die Kunst ist ein Unendliches, jedes Kunstwerk ein Bruchstück, trotzdem es als ein Vollständiges erscheint." - Konrad Fiedler, Aphorismen, Kunst und Wissenschaft, 77. In: Konrad Fiedlers Schriften über Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., München 1914, S. 59,"
""Die Kunst ist ein Basilisk, der sich selbst vernichtet, wenn er sich im Spiegel sieht, schweigen wir von der Kunst, wenn uns die Kunst lieb ist." - Achim von Arnim, Tröst Einsamkeit, Hrsg. Fridrich Pfaff, Zweite Ausgabe, J. C. B. Mohr, Freiburg 1890, S. 319, books.google.de"
"Die Kunst ist das Wahre; das Wissen, was »mit dem Leben gemeint« ist."
""Die Kunst ist alt und hat eine lange Geschichte." - Konrad Fiedler, Moderner Naturalismus und kĂĽnstlerische Wahrheit. In: Konrad Fiedlers Schriften ĂĽber Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Erster Band, R. Piper & Co., MĂĽnchen 1913, S. 181,"
"Die Kunst geht unter, und die Kritik taucht auf."
""Die Kunst geht heute Wege, von denen unsre Väter sich nichts träumen ließen. Man hört die apokalyptischen Reiter in den Lüften; man fühlt eine künstlerische Spannung über ganz Europa, - überall winken neue Künstler sich zu: ein Blick, ein Händedruck genügt, um sich zu verstehen." - Franz Marc: Prospekt des Blauen Reiters 1912, zitiert nach Reinhard Piper, in Franz Marc im Urteil seiner Zeit, Klaus Lankheit, DuMont Dokumente, Brücher-DuMont, Prod., Köln 1960 Werk-Nr. 219D, S. 39"
""Die Kunst erfreut, es nutzt die Wissenschaft; // Wo aber ist ein Nutzen ohne Freude, // Wo eine Freude, die nicht nĂĽtzlich ist?" - Ernst Raupach, Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II., III. Teil (Friedrich und Gregor), V, 3 / Kaiser. Zitiert nach: Die Hohenstaufen, 6. Band, Hoffmann und Campe, Hamburg 1837, S. 150,"
"Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags."
"Die Kunst besteht darin, in allem den Mittelweg einzuhalten."
"Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer."
"Die Gewalt rĂĽstet sich mit den Erfindungen der KĂĽnste und Wissenschaften aus, um der Gewalt zu begegnen."
"Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen."
""Die bildende Kunst gibt die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie sie gesehen werden." - Konrad Fiedler, Aphorismen, Erkenntnistheorie, 112. In: Konrad Fiedlers Schriften ĂĽber Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., MĂĽnchen 1914, S. 79,"
"Die Aufgabe der Kunst besteht darin, Türen zu öffnen, wo sie keiner sieht."
"Design ist eine Kunst, die vor allem aus dem Wettbewerb entsteht. Ähnlichen Produkten verpasst sie den Nimbus der Unverwechselbarkeit."
""Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" - Ludwig Hevesi, Inschrift unterhalb der Kuppel des Wiener Secessionsgebäudes. Zur Urheberschaft: Oesterreichische Kunst im 19. Jahrhundert, Zweiter Teil: 1848-1900, Verlag von E. A. Seemann, Leipzig 1903, S. 284,"
"Der wahre KĂĽnstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht."
""Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung seines innern Lebens. Das Aeußere der Kunstform ist ihr Inneres." - August Macke, Die Masken. In: Der Sturm, Halbmonatsschrift für Kultur und die Künste, Hrsg. Herwarth Walden, Fünfter Jahrgang 1915, Nummer 23/24, UB Heidelberg"
"Der Beruf des Architekten ist eine abenteuerliche Tätigkeit: Ein Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst und Wissenschaft, auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, zwischen dem Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition."
"Der Glaube an das Zählen und Messen verführt in allen Künsten zu den gröbsten Fehlern."
""Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt." - Wilhelm Dilthey, Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften, 1910"
"Denn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen."
"Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material."
"Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch."
"Das Urteil der Bourgeoisie in den Dingen der Kunst ist naiv und brutal."