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April 10, 2026
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"Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst."
"Nur durch die Liebe kann der Mensch von sich selbst befreit werden."
"Monologe: laute Athemzüge der Seele."
"Lieben heißt, in dem Anderen sich selbst erobern."
"Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht: irgend Einem gefällt er."
"Jeder Mensch besitzt alle Talente, doch nur die hervorragendsten soll er ausbilden. Hier liegt aber der Grund, weshalb so viele hartnäckig ein unerreichbares Ziel verfolgen: sie haben das Gefühl, nicht ganz auf'm falschen Wege zu seyn."
"In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich."
"Ich werde nie zum Frühling sagen: verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt, oder zum Herbst: nehmen Sie es ja nicht übel, dieser Apfel ist nur zur Hälfte roth."
"»Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben.«"
"Genie ist Bewußtseyn der Welt."
"Es ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen."
"Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten."
"Es giebt Leute, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorher gesagt hätten."
"Es giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden."
"Es giebt keine reine Wahrheit, aber eben so wenig einen reinen Irrthum."
"Es giebt auch Spiegel, in denen man sehen kann, was Einem fehlt."
"Einige Leute haben ein Herz wie ein Ofen; er ist an sich kalt, aber sie heizen ihn, wenn sich Jemand wärmen will."
"Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude."
"Ein Mädchen vor'm Spiegel ist die Frucht, die sich selber ißt."
"Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht!"
"Die meisten unserer Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten."
"Die lieben Oestreicher! Sie sinnen jetzt darüber nach, wie sie sich mit Deutschland vereinigen können, ohne sich mit Deutschland zu vereinigen!"
"Die Edelsten leiden den meisten Schmerz. Auch der Schmerz wählt den besten Boden."
"Der Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint."
"Der Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr."
"Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt."
""Der Mensch hat freien Willen"
"Der Geist wird wohl die Materie los, aber nie die Materie den Geist."
"Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich."
"Das Publicum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnen-Aufgang."
"Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste Gewölbe."
"Alles Individualisieren führt zur ewigen inneren Form, von der die äußere nur der Firniß ist, und nur aus der vollendenten Form geht das Befreiende hervor."
"wir lernen durch Irren und Fehlen, und werden Meister durch Übung, ohne zu merken wie es zugegangen ist."
"Und minder ist oft mehr, wie Lessings Prinz uns lehrt."
"Sorgt immer für den Augenblick, // Und Gott laßt für die Zukunft sorgen."
"Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht."
"[...] schwatzt noch so hoch gelehrt, // Man weiß doch nichts als was man selbst erfährt!"
"Nichts halb zu tun ist edler Geister Art."
"Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung."
"Ein Wahn, der mich beglückt, ist eine Wahrheit wert, die mich zu Boden drückt."
"Ein einz'ger augenblik kann alles umgestalten!"
"Die Stimme der Natur läßt sich nicht überschreien."
"Der Wein gibt Witz und stärkt den Magen."
"Denn Schwärmerey steckt wie der Schnuppen an. // Man fühlt, ich weis nicht was, und eh man wehren kann, // Ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig."
"Denn für den Unwissenden ist alles möglich."
"Bei leerem Magen // Sind alle Uebel doppelt schwer."
""Viele bedeutende Dramatiker waren auch Schauspieler"
"Ernstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dichter sein Inneres vollkommener und liebenswürdiger dargestellt habe? Wir möchten gern Inhalt und Behandlung dieses Stückes tragisch nennen, einen solchen Eindruck hat es wenigstens jederzeit bei uns zurückgelassen, weil dasjenige vor Blick und Geist gebracht wird, was uns oft selbst zur Verzweiflung bringt und wie ihn aus der Welt jagen möchte."
"Stets sollte man sich der größeren Zahl anpassen, und niemals sich auffällig sehen lassen."
"Schließlich gibt es nichts Schöneres, als über den Widerstand einer schönen Frau zu triumphieren."