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April 10, 2026

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April 10, 2026

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"When a constant electric current flows along a cylindrical wire, its strength is the same at every part of the section of the wire. But if the current is variable, self-induction produces a deviation from this... induction opposes variations of the current in the centre of the wire more strongly than at the circumference, and consequently the current by preference flows along the outer portion of the wire. When the current changes its direction... this deviation increases rapidly with the rate of alternation; and when the current alternates many million times per second, almost the whole of the interior of the wire must, according to theory, appear free from current, and the flow must confine itself to the very skin of the wire. Now in such extreme cases... preference must be given to another conception of the matter which was first presented by Messrs. 0. Heaviside and J. H. Poynting, as the correct interpretation of Maxwell's equations as applied to this case. According to this view, the electric force which determines the current is not propagated in the wire itself, but under all circumstances penetrates from without into the wire, and spreads into the metal with comparative slowness and laws similar to those which govern changes of temperature in a conducting body. ...Inasmuch as I made use of electric waves in wires of exceedingly short period in my experiments on the propagation of electric force, it was natural to test by means of these the correctness of the conclusions deduced. As a matter of fact the theory was found to be confirmed by the experiments..."

- Heinrich Hertz

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"Although experimenters had attempted by various means to submit Maxwell's views to a test, the technical difficulties were so great that no success had been achieved. It appeared clearly from Maxwell's equations that no appreciable effects could be anticipated unless dE/dt was very great; and this meant that the electric intensity E would have to vary with extreme rapidity. The simplest means of obtaining a result of this kind would be to produce an oscillating field of electric intensity in which the oscillations were extremely rapid, say, several millions per second. But no mechanical contrivance could yield such rapid vibrations, and... no other methods suggested themselves. ... In 1885 Helmholtz directed the attention of his pupil, Hertz, to the problem. Hertz was one of the most remarkable experimenters of the nineteenth century; he succeeded in at last vanquishing the technical difficulties and in generating by purely electrical means an oscillating electric field of extremely high frequency. Electromagnetic waves of sufficient intensity were thus produced; and after having been sidetracked for a time by a secondary phenomenon whose nature was elucidated by Poincaré, Hertz verified the fact that the waves advanced with the speed of light and indeed possessed all the essential properties of light waves other than those of visibility to the human eye. Thus, as a result of Hertz's experiments, the foundations were laid for the commercial use of wireless and radio; but, more important still, Maxwell's electromagnetic theory of light establishing the intimate connection between electricity and optics had been at last vindicated."

- Heinrich Hertz

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"Um es vorwegzunehmen: Jene dargelegte 'kultische Dominanz' der Frau ist kein Matriarchat oder Feminat gewesen; zu der Sozialstruktur, die wir heute 'Patriarchat' nennen, hat es niemals ein weibliches Pendant gegeben. [...] Nichtsdestoweniger sind einige der Befunde, worauf die alten Ethnologen und Soziologen (und Sozialisten) ihre falschen weltumspannenden Theoreme aufbauten, tatsächlich wahr und in der Realität bei einigen Naturvölkern heute noch vorfindbar, nur müssen sie besser gedeutet werden als vordem, nämlich objektiver. Und insofern sollte eher von maternalen denn von matriachalen Kulturelementen gesprochen werden, wenn man solch kulturell-soziale Zusammenhänge unter globalem Aspekt anspricht. [...] Jedenfalls zählen zu den kulturellen Zügen, um die es hier geht, zusammengefaßt etwa folgende, die heute nurmehr selten irgendwo alle gleichzeitig auftreten: In der Erbfolgereglung wird die mütterliche Linie gewählt, Kinder gehören stets zur Mutterseite. Eigentum, gelegentlich auch Rechte werden in der mütterlichen Linie vererbt (entweder von der Mutter auf die Tochter oder vom Mutterbruder auf den Schwestersohn). Es herrscht sog. matrilokale Wohnfolge, d. h. der Ehemann tritt in die Sippe der Frau ein und wohnt dort. Bei beiden Geschlechtern herrscht voreheliche sexuelle Ungebundenheit, bei den Mädchen weitgehende Freiheit in der Gattenwahl und große Selbständigkeit in der Ehe mit leichter Scheidungsmöglichkeit für die Frau. Die weibliche Stellung in Kult und Religion ist relevanter als die der Männer. Der biologische Vater gilt als mit seinen Kindern nicht verwandt; seine Stelle nimmt, was Erziehung und Fürsorge betrifft, der Mutterbruder ein: Er ist der soziale Vater für alle Kinder seiner Schwester, auch wenn diese von verschiedenen Vätern stammen. [...] Das ganze Denkmuster, das hier nur extrem knapp umrissen wird, gibt im Grunde keinen Hinweis darauf, daß die betreffenden Menschen die Zusammenhänge zwischen Zeugung und Geburt gekannt hätten."

- Gisela Bleibtreu-Ehrenberg

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"Die Feste der frühen Epochen waren stark sexuell betont. Ihr Höhepunkt war oft das, was man heute Gruppensex nennt und als sozial rein negativ einstuft. Allerdings vermag Sexualität tatsächlich soziale Spannungen abzubauen, und sie 'befriedigt' nicht nur, sie befriedet auch. Der Mensch ist anthropologisch auf viel mehr Sexualkontakte angelegt, als unsere rigide Kultur uns erlaubt, ja, nur als 'menschenwürdig' hinstellt. Die als sogenannte unnennbare Unsittlichkeit abqualifizierten Sexualbräuche vieler Naturvölker wurden von den weißen Kolonialherren oft als willkommene Vorwände instrumentalisiert, um die betreffenden Stämme guten Gewissens zu drangsalieren und zu dezimieren. Künder des Islam im Orient und Vertreter des Konfuzianismus in China bemühten sich ihrerseits ebenso wie Weiße zwecks christlicher Mission, sexuelle Riten möglichst total auszurotten, wo immer sie noch auf sie trafen: Was vordem Kult war, wurde zur Unzucht umdefiniert. Die Praxis hat bei den meisten Naturvölkern dazu geführt, daß die betreffenden Rituale erloschen. Vergleichbare Sitten sind in der Frühzeit auf dieselbe Art verschwunden, zwar nicht aus denselben, aber aus ähnlich strukturierten Gründen, denn in allen patriarchalischen Ethnien gelten orgiastische Riten als sozialschädlich."

- Gisela Bleibtreu-Ehrenberg

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"Alle Menschen gehören als Gattung zu den gruppenhaft lebenden Geschöpfen, was lebensgefährdende innerartliche Aggression von vornherein ausschließt. Mit anderen Worten: Hätten schon in der Vergangenheit unserer Spezies solch schwere Konflikte [...] geherrscht wie während der letzten rund viereinhalb Jahrtausende und noch gegenwärtig, dann wären wir niemals zu Menschen geworden, sondern längst vorher ausgestorben. Denn Wesen, die als einzelne Individuen im Vergleich zu den vielen Raubtieren, die ihnen nachstellen, derart schwach und hilflos sind wie wir, brauchen Deckung und Rückhalt von anderen der gleichen Art, um überleben zu können. Wir haben weder Klauen noch Reißzähne, noch genug Muskelkraft, um allein unseren großen Freßfeinden erfolgreich Widerstand zu leisten, doch in der Gruppe gelingt es, wenn auch nie ohne selbstlose Opfer und Mut. In jener fernen Frühzeit, als unsere vormenschlichen Ahnen anfingen, in Trupps zu leben, um sich bei Gefahr zusammenzuschließen und einander beizustehen, haben sie ein Verhalten entwickelt, das man 'soziale Intelligenz' nennt: Die Fähigkeit, mit Angehörigen der eigenen Gattung zusammenzuwirken, um das Gedeihen aller zu gewährleisten. Dies Potential haben wir auch jetzt noch, aber es erweist sich als nachhaltig gestört. [...] Es muß sich um eine friedliche Welt gehandelt haben, weil die frühen Siedlungen zumeist nicht gegen menschliche Feinde gesichert sind. Für ein, zwei Jahrtausende [nach der letzten Eiszeit] haben Menschen in solchen Lebensverhältnissen offenbar ein glückliches Dasein verbracht."

- Gisela Bleibtreu-Ehrenberg

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"“Whether there can be love without esteem?” Oh yes, thou dear, pure one! Love is of many kinds. Rousseau proves that by his reasoning and still better by his example. La pauvre Maman and Madame N____ love in very different fashions. But I believe there are many kinds of love which do not appear in Rousseau’s life. You are very right in saying that no true and enduring love can exist without cordial esteem; that every other draws regret after it, and is unworthy of any noble soul. One word about pietism. Pietists place religion chiefly in externals; in acts of worship performed mechanically, without aim, as bond-service to god; in orthodoxy of opinion; and they have this among other characteristic marks, that they give themselves more solicitude about other’s piety than their own. It is not right to hate these men,-we should hate no one, but to me they are very contemptible, for their character implies the most deplorable emptiness of the head, and the most sorrowful perversion of the heart. Such my dear friend never can be; she cannot become such, even were it possible-which it is not-that her character were perverted; she can never become such, her nature has too much reality in it. You trust in Providence, your anticipation of a future life, are wise, and Christian. I hope, I may venture to speak of myself, that no one will take me to be a pietist or stiff formalist, but I know no feeling more thoroughly interwoven with my soul than these are."

- Johann Gottlieb Fichte

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