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April 10, 2026
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"Es liegt natürlich sehr nahe, die Funktion ψ auf einen Schwingungsvorgang im Atom zu beziehen, dem die den Elektronenbahnen heute vielfach bezweifelte Realität in höherem Maße zukommt als ihnen."
"Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmender Atom im unermeßlichen leeren Raume."
""Wir bauen an dir mit zitternden Händen, // und wir türmen Atom auf Atom. // Aber wer kann dich vollenden, // du Dom." - Rainer Maria Rilke, Das Buch vom mönchischen Leben (1899). In: Das Stunden-Buch, Insel-Verlag, Leipzig 1918, S. 14"
""Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwürdigen in Deutschland." - Madame de Staël: Über Deutschland. Erster Theil. I. Abtheilung. Erstes Capitel. Ansicht von Deutschland. hs-augsburg.de"
"Von den Bauwerken in Deutschland sind nur die gotischen der Beachtung wert."
"Den höchsten Anlauf nahm die Menschennatur, als sie einen gotischen Dom in Vollendung dachte. Aber er ist ein Ideal geblieben und mit Recht, denn das Vollendete muss unvollendet bleiben. Die fertigen gotischen Dome sind nicht vollendet, und die vollendeten sind nicht fertig."
""Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«" - Max Dauthendey, Gesammelte Werke in 6 Bänden, Bd. 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925. S. 151"
""Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glühend zu sehen; // Gleich muß die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen." - Max Dauthendey, Die Luft ist voll Kommen und Gehen. Aus: Insichversunkene Lieder im Laub. gutenberg.de"
"Unterm Arm die krumme Sichel, // Gehen wir ins Feld, // Mit der Harke, mit dem Stichel // Gehen wir ins Feld!"
""Die reiche Saat des Sieges wird nicht mehr mit der Sense, sondern mit der Sichel geschnitten." [im Falle geringer Reiterei]"
"Die Sense ist auf einen Stein gestoßen."
"Da traf die Sense auf den Stein."
"Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glühend zu sehen; // Gleich muß die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen."
"Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein!"
"Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen."
"Was mit der Feder geschrieben wurde, hackt man mit der Axt nicht ab."
"Die Axt im Haus erspart den Zimmermann."
"Die Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil, // Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil."
"Das beste Wappen in der Welt // Ist der Pflug im Ackerfeld."
"Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben: Wann eigentlich, wenn nicht jetzt?"
"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen."
""Was für die junge Braut der Kranz // Und für das Kirchenlicht der Kragen, // Das ist auch noch in unsern Tagen // Dem Eichhorn und dem Fuchs der Schwanz." - Gottlieb Konrad Pfeffel, Die beyden Eichhörner. Aus: Poetische Versuche. 7. Theil, 5. Auflage. Tübingen: Cotta, 1821. S. 87"
"Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus."
"Man soll ebensowenig nach den Augen heiraten wie nach den Fingern."
"Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer."
""Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung,"
"Da nickten, spottend mein, die schwanken Tannen, // Auch höhnend sah das niedre Moos empor // Mit seinen Würmern, die geschäftig spannen, // Und lachend brach das Firmament hervor."
"Ohne Moos nix los."
"A rolling stone gathers no moss."
"Ihr Edleren, ach es bewächst // Eure Male schon ernstes Moos."
"Die Vorurtheile hängen den Menschen an, wie das Moos den Bäumen. Wer sie mit Gewalt auskratzen wollte, würde dem Baume schaden."
"Ich glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol."
""Dann ist freilich jeder bange, // Selbst der Affengreis entfleucht, // Wenn die lange Brillenschlange // Zischend von der Palme kreucht." - Wilhelm Busch, Fipps der Affe, Anfang. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 325"
"In der schönen Osterzeit // Wenn die frommen Bäckersleut’ // Viele süße Zuckersachen // Backen und zurechtemachen // Wünschten Max und Moritz auch // Sich so etwas zum Gebrauch."
"Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet."
"Alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt."
"Wer seine Bitte nur weiß zitternd vorzutragen, // lehrt, den er bittet, ihm seine Bitten abzuschlagen."
"Wer die Bitte bekümmerter Unschuld verachtet, wird einst selbst bitten und nicht erhört werden."
"Wenn schöne Weiber bitten, muss man es schaffen doch, // Und schöne Weiber bitten, indem sie schweigen noch."
"Versagen ist der Frauen Sitte, doch lieben sie, dass man sie bitte."
"Vergeude keine Zeit mit Bitten!"
"Langes Flehen ziemt sich nicht, wenn wir Gerechtes bitten."
"Die ersten Tränen der Kinder sind Bitten. Wenn man nicht Acht darauf gibt, so werden sie bald Befehle."
"Besiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten."
"Arme Leute um etwas zu bitten ist leichter als Reiche."
"Die Ameisen oder Emsen // sind so weit jetzt, dass sie Gemsen // sich als Sklaven halten (aus // Gründen ihres Körperbaus)."
"Inzwischen trinken die Frauen die harten Schnäpse. Die Männer trinken den Likör."
"Liebe und Trompetenblasen // Nützen zu vielen guten Dingen."
""Ja, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, dass man den lautesten Trompeter wegschießt!" - Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass, Gesammelte Werke Band 5, Hrsg. Robert Otto Weiss, Verlag Fischer 1967, S. 268"