First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
""Nichts hat das deutsche Volk"
"Am Tage, da ich meinen PaĂ verlor, entdeckte ich mit achtundfĂźnfzig Jahren, daĂ man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde."
"Alle die fahlen Rosse der Apokalypse sind durch mein Leben gestĂźrmt, Revolution und Hungersnot, Geldentwertung und Terror, Epidemien und Emigration; ich habe die groĂen Massenideologien unter meinen Augen wachsen und sich ausbreiten sehen, den Faschismus in Italien, den Nationalsozialismus in Deutschland, den Bolschewismus in RuĂland und vor allem jene Erzpest, den Nationalismus, der die BlĂźte unserer europäischen Kultur vergiftet hat."
""Moralisch bleibt die Hinrichtung Maria Stuarts ein vĂśllig unentschuldbarer Akt [âŚ] Aber ebensowenig läĂt sich leugnen, daĂ vom staatspolitischen Standpunkt gesehen, die Beseitigung Maria Stuarts eine richtige MaĂnahme war. Denn in der Politik entscheidet â leider! â nicht das Recht einer MaĂnahme, sondern der Erfolg." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 465/466. projekt-gutenberg.org, Kapitel 25, Nachspiel"
""Maria Stuart hat weniger Angst, zu sterben, als Elisabeth, sie zu tĂśten." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 435. projekt-gutenberg.org, Kapitel 23, Elisabeth gegen Elisabeth"
""Keine ihrer eigenen Taten hat Maria Stuart zu solcher legendarischen Figur erhoben wie das unnĂśtig erlittene Unrecht, und keine so sehr Elisabeths moralisches MaĂ gemindert, als daĂ sie verabsäumte, in groĂem Augenblicke wahrhaft groĂmĂźtig zu sein." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 361. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Nichts wäre verfehlter, als moralische Anschauungen um vier Jahrhunderte zurĂźcktransformieren zu wollen, denn der Wert eines Menschenlebens ist innerhalb verschiedener Zeiten und Zonen durchaus kein absoluter, jede Zeit bemiĂt es anders, Moral bleibt immer nur relativ." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 353. projekt-gutenberg.org, Kapitel 19, Das Netz zieht sich zusammen"
""Elisabeth, die Realistin, siegt in der Geschichte, Maria Stuart, die Romantikerin, in Dichtung und Legende." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 109. projekt-gutenberg.org, Kapitel 7, GroĂer politischer Heiratsmarkt"
""Der persĂśnliche Kampf zwischen Elisabeth und Maria Stuart, zwischen England und Schottland entscheidet â und darum wird er so bedeutsam â auch zwischen England und Spanien, zwischen Reformation und Gegenreformation." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 69. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 5, Heimkehr nach Schottland"
""Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehĂśrt nicht mehr sich selbst und muĂ anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. projekt-gutenberg.org, Kapitel 3, Jugend in Frankreich"
""Einzig dann, wenn ein Mensch seine ganzen Kräfte ins Spiel bringt, ist er fĂźr sich, ist er fĂźr die anderen wahrhaft lebendig; immer nur dann, wenn ihm innen die Seele lodert und glĂźht, wird er auch äuĂerlich Gestalt." â Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 11. projekt-gutenberg.org, Kapitel 1, Einleitung"
"Mit ihrer leichten, tändelnden Hand faĂt Marie Antoinette die Krone als ein unvermutetes Geschenk; noch ist sie zu jung, um zu wissen, daĂ das Leben nichts umsonst gibt und allem, was man vom Schicksal empfängt, geheim ein Preis eingezeichnet ist. Diesen Preis denkt Marie Antoinette nicht zu bezahlen. Sie nimmt nur die Rechte der kĂśniglichen Stellung und bleibt die Pflichten schuldig. Sie mĂśchte zwei Dinge vereinigen, die menschlich nicht zu verbinden sind: sie mĂśchte herrschen und dabei genieĂen."
"Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei"
""Hans Dampf in allen Gassen hat kein Steckenpferd, aber er weiĂ auf jedem zu reiten, das man ihm zwischen die Beine schiebt." â Drei Dichter ihres Lebens. 1928, Casanova Kapitel âBildung und Begabungâ projekt-gutenberg.org"
""dem einen fehlt der Wein, dem andern der Becher" â Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel 3 projekt-gutenberg.org"
""Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den FleiĂigen, den Groben lieber als den Geduldigen [âŚ]." â Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Casanova Kapitel âBildung und Begabungâ projekt-gutenberg.org"
"Wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?"
"Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurĂźck!"
"Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart."
"Kein Kßnstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Kßnstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration."
"Wir pochten an die TĂźren von dreiĂig Freunden. Keiner Ăśffnete uns."
"Jedes Volk glaubt, das auserwählte zu sein."
""Ich habe nie aufgehĂśrt, Ravel als den grĂśĂten Meister der franzĂśsischen Musik neben Rameau und Debussy anzusehen"
"Die Wissenschaft kennt kein Mitleid."
"Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedßngten Boden."
"Ich empfand das BedĂźrfnis, fĂźr die Publikation seiner Werke und fĂźr ihn selbst etwas zu tun. Unter allen zeitgenĂśssischen Schriftstellern der Schweiz schien er mir die eigenartigste PersĂśnlichkeit zu sein."
"Rasche Abschiede sind unliebevoll, und lange sind unerträglich."
"Ich bin allerdings arm und an Erfolglosigkeit hat es mir bis heute nie gefehlt, aber das Leben kann auch ohne Erfolg hĂźbsch sein."
"Kunst [...] ist ein so ßberaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemßht."
"Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert."
"Ich bin nicht nur ßberzeugt, daà das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muà man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird."
"Handle, so gut du kannst und so schlecht du muĂt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewuĂt!"
"Die Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein kĂśnnte, als TeillĂśsung dessen, was sein soll"
"[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der TĂźr wieder herein. Es aber im stillen fĂźr Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nĂźtzen, das läĂt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen."
"wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben."
"Wenn es Wirklichkeitssinn gibt, muĂ es auch MĂśglichkeitssinn geben."
"Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit fĂźr alles zu haben, und wuĂten nicht, daĂ Zeit haben nichts anderes heiĂt, als keine Zeit fĂźr alles zu haben."
"Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens, [...]."
"Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfßgung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, daà sie sie in ein System sperren."
"Nie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!"
"Man kann seiner eigenen Zeit nicht bĂśse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen."
"Man hat Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren."
"Irgendwie geht Ordnung in das BedĂźrfnis nach Totschlag Ăźber."
"Es ist schwer, der Gerechtigkeit in KĂźrze Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."
"es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genĂźgend liebt!"
"Es ist die Wirklichkeit, welche die MÜglichkeiten weckt, und nichts wäre so verkehrt, wie das zu leugnen."
"[...] es gibt vielleicht auf der ganzen Welt kein anderes Mittel, ein Ding oder Wesen schĂśn zu machen, als es zu lieben."
"Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt."
"Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein mĂźĂte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge."
"Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!"