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April 10, 2026
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""Es stimmt nicht, daĂ sich Ăźber den Geschmack streiten lieĂe, solange wir damit guten Geschmack meinen. Doch werden wir ebensowenig mit einem solchen geboren, wie wir wirkliches Kunstverständnis mit auf die Welt bringen."
"Typographie, mag sie noch so armselig sein, ist niemals selbstverständlich oder auch nur zufällig"
"Krisen sind notwendig im Leben fĂźr das Wachstum. Das ist ihre schĂśne Seite. Sie sind nicht nur schmerzlich und anstregend."
"Der Mensch kann sich zwar auch ohne Krisen entwickeln, wenn er hellhĂśrig fĂźr das ist, was an ihn herantritt, sehr häufig aber schiebt er die unangenehmen Dinge von sich weg. Er hofft, dass sie ihm auf diese Weise erspart bleiben. Das kann Jahre so gehen [...], bis eine äuĂere Veränderung das weitere Aufschieben unmĂśglich macht. [...] Ihm bleibt keine andere Wahl, als hineinzugehen und Veränderungen zu vollziehen. Oder er wird krank."
"Ich will nicht zu viele Worte darĂźber verlieren â wenn man nicht gerade ein Dichter ist, werden die Dinge oft kleiner, wenn man Ăźber sie spricht."
""Also, man kann sich in einen Sessel setzen"
"Es gibt so viel Geheimnisvolles, wenn man ein Kind ist. [âŚ] Mit dem Erwachsenwerden glauben wir die Gesetze zu verstehen, doch in Wirklichkeit erleben wir eine Verarmung der Phantasie."
""Manche Leute [âŚ] denken Ăźber Tausende von Meilen, groĂe Probleme und Zusammenhänge nach. Das läĂt mich vĂśllig kalt. Ich denke lieber Ăźber eine traute Umgebung nach"
"Du musst ja nicht leiden, um Leid im Film zu zeigen. Du kannst Dinge verstehen."
"Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellekts entfĂźhren, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen mĂźssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren."
"Kriege werden oft aus dem Drang nach Gerechtigkeit heraus begonnen, das ist sogar fast immer die offizielle BegrĂźndung. Aber selbst wenn sie gerechtfertigt sein mĂśgen und in bester Absicht gefĂźhrt werden, enden sie in der Regel nicht so, wie ihre Urheber sich das vorstellen."
"In der Wßste muss ich die Einsamkeit nicht erst suchen, ich bin Teil davon. Ich bin auch nicht mit mir selbst allein, das wäre wieder die romantische, westliche Form der Einsamkeit. Nein, die Wßste ist fßr mich die klarste, schÜnste, hellste, stärkste Form der Abwesenheit."
"Der immanente Irrsinn der Globalisierung bringt Wahnsinnige hervor, so wie eine unausgeglichene Gesellschaft Delinquenten und Psychopathen erzeugt."
"Denn die Welt ist nicht geschaffen worden, damit man sie versteht. Sie schert sich nicht um Erkenntnis. Vielleicht ist sie sogar geschaffen worden, um nicht verstanden zu werden. Die Erkenntnis ist zwar Teil der Welt, aber nur als totale Illusion. Genau das finde ich interessant, denn es bedeutet, dass das Denken nur Teil eines Ganzen ist, und dass es fĂźr dieses Ganze keine Interpretation gibt."
"Das Reale wird durch Zeichen des Realen ersetzt."
"Spaghetti mit MeeresfrĂźchten sind, fĂźr sich genommen, absolut essbar; und auch Tiramisu ist eine feine Sache. RĂźhrt man aber beides zusammen, erhält man eine unappetitliche Pampe. Und so ist auch Denglisch, diese Mixtur aus Englisch und Deutsch, die von Leuten ohne SprachgefĂźhl fĂźr cool gehalten wird, eine ziemlich ungenieĂbare Sache."
""Seine grĂśĂte Tugend war seine Neugier"
"[...] Schiller hatte einen moralischen Kompass in der Brust. Seine Sympathie gehĂśrte den Getretenen, den"
""Ich habe mehrere Wochen so verzeifelte wie vergebliche Versuche unternommen, mit dem Denken aufzuhĂśren. Einmal habe ich geschlagene neun Wochen lang nichts gedacht"
"Heute existiert die Welt im Grunde nur noch fĂźr den, der liest."
"Anders als der Humor stiftet der Witz keine Gemeinschaft; oft zerstĂśrt er sie."
"Wir kranken daran, dass Ălterwerden von anderen definiert wird. In der Regel von JĂźngeren, die selbst noch keine Erfahrung damit haben."
"Wenn mich etwas deprimiert, ist es die Erfahrung der Kontingenz, der Zufälligkeit und Beliebigkeit. Ich habe das sichere GefĂźhl, dass die groĂen TragĂśdien und Katastrophen erst noch kommen werden, gerade fĂźr mich und meine Generation."
"Die Macht der Technologie kann jede HĂźrde Ăźberwinden, wenn sie im Dienste der Menschen und nicht des Profits steht."
"Politische Willkßr entscheidet, welche Geschäfte die Armen machen dßrfen."
"Sie zahlen Kredite zuverlässiger zurßck und investieren in Gesundheit und Ausbildung der Kinder."
"Menschen nur Geld zu geben, nimmt ihnen jede Initiative zur Selbsthilfe, jede Kreativität."
"Man kann eine Firma schaffen, die den Armen dient und bei der Profit ein Nebenprodukt ist, nicht das Ziel."
"Geschenke spornen niemanden an. Sie machen träge."
"Ich will fĂźr die SPD-Fraktion feststellen, dass Datenschutz fĂźr uns unabdingbarer Grundrechtsschutz ist. Er ist im Zeitalter der Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Bedingung fĂźr das Funktionieren jeglichen demokratischen Gemeinwesens. Er ist kein lästiges Anhängsel, er ist keine ĂźberflĂźssige BĂźrokratie, er ist Voraussetzung dafĂźr, dass auch in der Informationsgesellschaft das Recht auf informationelle Selbstbestimmung â ein Grundrecht, wie uns das Bundesverfassungsgericht in vielen Entscheidungen immer wieder ausdrĂźcklich bestätigt hat; dafĂźr sind wir an dieser Stelle auĂerordentlich dankbar â durchgesetzt werden kann."
"Jesus ist der Begrßnder der guten Manieren. Denn er ist doch derjenige, der gesagt hat, liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
"In einer Monarchie ist nichts gerecht."
""Das Christentum lehrt uns: Liebe deinen Nächsten! Wenn man die Bedeutung dieser wunderbaren Worte verstanden hat"
"Allem, was alt ist, gebĂźhrt Respekt."
"Wenn die Architektur Ăźberhaupt die erstarrte Musik ist, [...]."
"Um nun aber das Verfahren des Descartes im einzelnen zu beschreiben, so macht er sich zum Grundsatz, vorläufig an allem zu zweifeln, ja, um recht sicherzugehen und ganz gewià zu sein, sich von jedem Vorurteil befreit zu haben, vorläufig alles fßr falsch zu halten, was er bis dahin als wahr angenommen."
"Nur im Verstand gibt es Fortschritt, in der Vernunft keinen."
"Jedes Wesen kann nur in seinem Gegenteil offenbar werden, Liebe nur in HaĂ, Einheit in Streit."
"Es ist eine uralte Lehre, dass Gleiches nur von Gleichem erkannt werde."
"Der Anfang und das Ende aller Philosophie ist â Freiheit!"
"Dem Menschen aber ist seine Geschichte nicht vorgezeichnet, er kann und soll seine Geschichte sich selbst machen;"
"Also soll das endliche Ich streben, alles was in ihm mĂśglich ist, wirklich [âŚ] zu machen."
""Heimweh lĂśst in mir einen sentimentalen Hang zur SpieĂigkeit aus"
"Filme haben frĂźh in mir das GefĂźhl geweckt, es muss im Leben mehr geben als das, was ich an der StraĂenecke in Bramfeld sah. Im Kino wurden mir Helden vorgefĂźhrt, die ein freies, aufregendes Leben fĂźhrten, die Realität sah anders aus: In den FĂźnfzigern war der Alltag in Deutschland grau, mĂźhsam und muffelig."
"Wir brauchen Werte um die Welt zu verstehen."
"Kunst will, dass man sich an ihr reibt! Ich glaube Kunst hilft uns spiritueller zu werden und das wiederum hilft uns mehr Eigenverantwortung zu entwickeln fĂźr den Umgang mit Techniken, mit Gedankenwelten und dem was wir tun."
"In der Kunst muss man mit offenem Ergebnis fĂśrdern, auch wenn man von der Kunst, die am fĂśrdert, mit Provokation und Kritik rechnen muss. Das muss man aushalten und sich klar machen, dass Kunst genau diesen Raum braucht und fĂźr sich beansprucht."
"Ich persÜnlich kann mir ein Leben ohne Kunst [...] nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist fßr mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Bßchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind."
"Es ist heute nahezu ausgeschlossen nur den christlichen Teil des Abendlandes zu sehen."
"Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit."