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April 10, 2026
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"Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele."
"Untergänge lassen sich nicht ungeschehen machen, Untergänge wollen anerkannt sein. Sie dulden keinen Wiederaufbau, sondern sie verlangen ein vollständiges Neuerschaffen."
"Das Sonderbarste ist die Ăhnlichkeit zwischen Erlangen und Bayreuth; man erlebt ja auch, daĂ ein bildhĂźbsches Mädchen einem keineswegs berĂźckenden Bruder Ăźberraschend ähnlich sehen kann. [âŚ] FĂźr Erlangen mag man Wohlwollen aufbringen, in Bayreuth muĂ man sich verlieben."
"Der Mensch wird ja gefĂźhrt und soll sich dieser FĂźhrung getrost Ăźberlassen."
"Laà mich, Engel, nicht allein, wenn die letzte Nacht sich rÜtet. Daà den Tod das Leben tÜtet, präge jeder Ader ein. Engel, laà mich nicht allein."
"Die Feindseligkeit der Gesellschaft gegenßber der Homosexualität ist lediglich ein Sonderfall ihrer grundsätzlichen Feindseligkeit gegenßber dem adoleszenten Geist."
"Das Leben ist die Werkstatt jedes menschlichen Wesens. Wenn ein Mensch sein Leben mit intaktem kreativen LeistungsvermĂśgen Ăźbersteht, dann hat er seinen Teil dazu beigetragen, eine bessere Welt fĂźr alle Menschen zu schaffen."
"Es ist doch merkwĂźrdig, daĂ gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezĂźglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben."
"Unsere Vorstellung von Raum und Zeit wird ganz anders, als Kant noch vor hundert Jahren sie lehrte; das 'kritische' System des groĂen KĂśnigsberger Philosophen offenbart in dieser Beziehung, wie in der theologischen Beurteilung der organischen Welt und in seiner Metaphysik, recht erheblich dogmatische Schwächen."
""Die FrĂźchte vom Baume der Erkenntnis sind es immer Wert, daĂ man um ihretwillen das Paradies verliert! Also nur immer fortgefahren und mit äuĂerster Konsequenz in die letzte Pforte der Erkenntnis vorgedrungen."
"Die Astrophysik hat unsere Weltanschauung im groĂartigsten MaĂstabe erweitert, indem sie uns im unendlichen Weltraum Millionen von kreisenden WeltkĂśrpern nachgewisen hat, grĂśĂer als unsere Erde, und gleich dieser in beständiger Umbildung begriffen, in einem ewigen Wechsel von "Werden und Vergehen"."
"Frage niemanden, was du mit deinem Leben anfangen sollst: Frage dich selbst."
"Es gibt keine menschliche Natur ohne kulturelles Lernen und ohne die Grundlage aller Kultur [âŚ]: die Sprache."
"Ich ging immer davon aus, die Leute sind zu dir so ehrlich, wie du zu ihnen bist. Ich musste erst lernen, dass man hauptsächlich mit Schweinehunden zu tun hat."
"Wer sich auf die Religionsfreiheit beruft, muss auch die anderen Aussagen unserer Verfassung akzeptieren. Die Gleichbehandlung von Mann und Frau gehĂśrt ebenso dazu wie die Freiheit, die Religion zu wechseln. Keine Religion kann Gewalt rechtfertigen."
"Ob Gott derselbe Gott ist, muss man ihm selber Ăźberlassen. Als Menschen kĂśnnen wir nur Ăźber das Gottesbekenntnis urteilen. Wir haben als Christen keinen Grund zu sagen, wir wĂźrden uns zum gleichen Gott wie die Muslime bekennen."
""Es wird geschummelt"
"Die Vorstellung, dass schwammiges Reden eine besonders tragfähige Brßcke ergibt, dieser Vorstellung habe ich mich nie hingegeben!"
"Das Kreuz steht ohne jeden Zweifel vollständig fßr Gewaltlosigkeit."
"Das Kopftuch zum Anlass zu nehmen, die Schule zum religionsfreien Raum zu machen, ist unverhältnismäĂig."
"Alle Religionen mßssen ihre Fähigkeit stärken, mit Schattenseiten in ihrer Geschichte und Aggressivität in der Gegenwart kritisch umzugehen. Ich habe aber den Eindruck, dass diese Fähigkeit bei islamischen Organisationen bisher nicht sehr ausgeprägt war."
"Wenn bei dem Herrn von Oldenburg // Das Innenleben gärt // LäĂt er getrost nach oben durch // Was sonst retour entfährt."
"Der KĂśnig von PreuĂen und der Deutsche Kaiser muĂ jeden Moment imstande sein, zu einem Leutnant zu sagen: Nehmen Sie zehn Mann und schlieĂen Sie den Reichstag!"
"Ei wie schmeckt der Coffee sĂźĂe, lieblicher als tausend KĂźsse, milder als Muscatenwein."
"Auch der Ruf nach "mehr Toleranz gegenĂźber Fremden..." ist beispielsweise rassistisch. Wer erst jemand anderen "tolerieren" muss/soll/will, steht immer schon eine Stufe Ăźber ihm und das kann es doch nicht sein. Es geht nicht um Toleranz, es geht um Respekt. Nicht Menschen erster und zweiter Klasse, sondern Menschen... und Punkt."
"Verantwortliche Manager mßssen auch Fehler machen kÜnnen. Sind sie nicht bereit, auch mal Fehlschläge zu riskieren, fßhren sie ein Unternehmen zum Stillstand."
"Der Neonazi von heute ist zehnmal so schuldig wie der von frĂźher."
"Nehmen wir an, Sie hätten einen freien Willen. Es wäre ein Wille, der von nichts abhinge: ein vollständig losgelÜster, von allen ursächlichen Zusammenhängen freier Wille. Ein solcher Wille wäre ein aberwitziger, abstruser Wille. Seine LosgelÜstheit nämlich wßrde bedeuten, dass er unabhängig wäre von ihrem KÜrper, ihrem Charakter, ihren Gedanken und Empfindungen, ihren Phantasien und Erinnerungen. Es wäre, mit anderen Worten, ein Wille ohne Zusammenhang mit all dem, was Sie zu einer bestimmten Person macht. In einem substantiellen Sinn des Wortes wäre er deshalb gar nicht Ihr Wille."
"Die Situation an der Universität macht mich wĂźtend. Es geht nur noch um Geld und âCorporate Identityâ. Diese Mentalität macht die Universität kaputt."
"Freiheitsrechte sind Ausdruck der unantastbaren Menschenwßrde und nicht vom Staat gnädig gewährte Privilegien, die zur beliebigen Disposition stehen."
"Wahre Klasse zeigt sich, wenn es darum geht, Erfolge zu bestätigen."
"Lieber tot als Sklave."
"Es hält nicht länger die Gesellschaft fest; // Ein Hasten, Schieben, Schubsen, StoĂen, Schrein, // Panik und Flucht aus dem verfluchten Nest, // Ein jeder will der erste drauĂen sein."
""Der Geier heiĂt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheuĂlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheuĂlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hĂśr auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied"
""Petrus war auch in unserm Gusto ein rechtschaffener Mann bis auf die Furchtsamkeit. Hätte er fest geglaubt, der Jesus habe Macht Ăźber Himmel, Erde und Meer, er wäre Ăźbers Meer trocknen FuĂes gewandelt, sein Zweifel machte ihn sinken."
"Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daĂ er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflĂźstert haben: 'Komm herein und nimm Platz, wo du willst!'"
"Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Finsternis werden sie nicht ßberwältigen."
"Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fĂźrchtet und tut, was recht ist."
"Tut BuĂe und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer SĂźnden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."
"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."
"Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gĂźtigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen."
"Mein Team rennt nie ohne Kopf an."
"Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald"
"Alle diese Jugendlichen erwerben einen hohen Grad an Kompetenz auf einem schwierigen Gebiet und weisen intelligentes Verhalten auf, wie auch immer man diesen Begriff definieren will. Und doch muà man zugeben, daà gegenwärtige Methoden der Intelligenzmessung nicht fein genug sind, um die Fähigkeit oder Leistung eines Menschen einzuschätzen, nach den Sternen zu segeln, eine fremde Sprache zu lernen oder mit Hilfe eines Computers Musik zu komponieren."
"Die Zivilisation ist eine ganz dĂźnne Kruste Ăźber einem Vulkan."
"Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begrßndet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt."
"Ich glaube um zu erkennen."
"Das, worĂźber hinaus nichts GrĂśĂeres gedacht werden kann."
"Man macht ja alles fĂźr irgendjemanden. Also wenn ich eine Fernsehsendung mache, dann doch fĂźr die Zuschauer."
"Gute Typographie ist gutem Benehmen verwandt. Und gutes Benehmen ist eine bessere Empfehlung als eine aufgeregte und laute Stimme."