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April 10, 2026
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"Nicht das BewuĂtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das BewuĂtsein."
"Die Menschen sind die Produzenten ihrer Vorstellungen, Ideen pp., aber die wirklichen, wirkenden Menschen, wie sie bedingt sind durch eine bestimmte Entwicklung ihrer Produktivkräfte und des denselben entsprechenden Verkehrs bis zu seinen weitesten Formationen hinauf. Das Bewusstsein kann nie etwas Andres sein als das bewusste Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher LebensprozeĂ."
"Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht."
"Der Kommunismus ist fĂźr uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt."
"Feuerbach lÜst das religiÜse Wesen in das menschliche Wesen auf. Aber das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum inwohnendes Abstraktum. In seiner Wirklichkeit ist es das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse."
": "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.""
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kÜmmt drauf an, sie zu verändern."
"Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme, ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muĂ der Mensch die Wahrheit, das heiĂt die Wirklichkeit und Macht, die Diesseitigkeit seines Denkens beweisen."
"Alle Mysterien, welche die Theorie zum Mystizismus verleiten, finden ihre rationelle LĂśsung in der menschlichen Praxis und im Begreifen dieser Praxis."
"Die ÂťIdeeÂŤ blamierte sich immer, soweit sie von dem ÂťInteresseÂŤ unterschieden war."
"Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und ÂťEhrlichkeitÂŤ, sagt Shakespeare, Âťist kein PuritanerÂŤ. Er ist zugleich der Kuppler fĂźr alle mĂśglichen Zwecke, der Lenker der bĂźrgerlichen Intrigen und Kabalen."
"Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch."
"Atheismus, [letzte] Stufe des Theismus, der negativen Anerkennung Gottes"
"Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philosophie seine geistigen Waffen"
"[âŚ] man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!"
"Krieg den deutschen Zuständen! Allerdings!"
"Es genßgt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen."
"Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestĂźrzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift."
"Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemßt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes."
"Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie."
"Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik."
"Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das hÜchste Wesen fßr den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."
"Die Forderung, die Illusionen Ăźber seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf."
"Die Aufhebung der Religion als des illusorischen GlĂźcks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen GlĂźcks. Die Forderung, die Illusion Ăźber seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusion bedarf."
"Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen."
"Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, auĂer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät."
"Suchen wir das Geheimniss des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das Geheimniss der Religion im wirklichen Juden. Welches ist der weltliche Grund des Judenthums? Das praktische Bedßrfniss, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld. Nun wohl! Die Emancipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judenthum wäre die Selbstemancipation unsrer Zeit."
"Alle Emanzipation ist Zurßckfßhrung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst. [...] Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbßrger in sich zurßcknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine forces propres [Anm.:eigene Kräfte] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht."
"Unser Wahlspruch muss also sein: Reform des Bewusstseins nicht durch Dogmen, sondern durch Analysirung des mystischen sich selbst unklaren Bewusstseins, trete es nun religiÜs oder politisch auf. Es wird sich dann zeigen, dass die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von dem sie nur das Bewusstsein besitzen muss, um sie wirklich zu besitzen."
"So gut, wie jeder schreiben und lesen lernt, muss jeder schreiben und lesen dĂźrfen."
"Kein Mensch bekämpft die Freiheit; er bekämpft hÜchstens die Freiheit der anderen."
"Der Schuster Jakob BĂśhme war ein groĂer Philosoph. Manche Philosophen von Ruf sind nur groĂe Schuster."
"Dem Demokrit hat die Zeit keine Bedeutung, keine Notwendigkeit fßr das System. Er erklärt sie, um sie aufzuheben. Als ewig wird sie bestimmt, damit, wie Aristoteles und Simplicius sagen, Entstehen und Vergehen, also das Zeitliche, von den Atomen entfernt werde. Sie selbst, die Zeit, biete den Beweis dar, daà nicht alles einen Ursprung, ein Moment des Anfangs haben mßsse."
"Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee miĂt."
"Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten fĂźr die Menschheit wirken kĂśnnen, dann kĂśnnen uns Lasten nicht niederbeugen, weil sie nur Opfer fĂźr alle sind; dann genieĂen wir keine arme, eingeschränkte, egoistische Freude, sondern unser GlĂźck gehĂśrt Millionen, unsere Taten leben still, aber ewig wirkend fort, und unsere Asche wird benetzt von der glĂźhenden Träne edler Menschen."
"...sagt man nicht // Daà auch ein Ball, geworfen ßber die Grenze // Der Luft, bis wo der Erde Atem nicht mehr hinreicht, // Nicht wieder rßckwärts fallen kÜnne, nein // Er mßsse kreisen, ewig, wie ein Stern."
"Rosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!"
"LaĂ, o Welt, o laĂ mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // LaĂt dies Herz alleine haben // Seine Wonne, seine Pein!"
"Im Nebel ruhet noch die Welt, // Noch träumen Wald und Wiesen."
"FrĂźhling läĂt sein blaues Band // Wieder flattern durch die LĂźfte."
"Fragst du mich, woher die bange // Liebe mir zum Herzen kam, [...]."
"Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage."
"Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden, // Geht endlich arm, zerrĂźttet, unbeschuht."
"Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muĂ sie umbschlieĂen."
"Nichts wird, nichts ist, nichts bleibt im Himmel und auf Erden, Als diese Zwey: Das Ein' ist Thun, das andre Werden."
"Ich rathe, suche nicht den Himmel Ăźbermorgen. Kommst du nicht heut in ihn: Er bleibt dir stets verborgen."
"Dein Leben hÜrt nicht auf, wie tieff man dich begräbt, Wann du in Gott, und Gott hinwieder in dir lebt."
"gut ist voller Lohn, das bĂśse voller Pein. O Mensch, wie sol in dir nicht HĂśll und Himmel seyn?"
"Das Gräslein ist ein Buch, suchst du es aufzuschlieĂen, du kannst die SchĂśpfung draus und alle Weisheit wissen."
"Solange es Ăko-Stalinisten und ehemalige Terroristen wie Umweltminister JĂźrgen Trittin und AuĂenminister Joschka Fischer gibt, machen schwarz-grĂźne BĂźndnisse keinen Sinn."