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April 10, 2026
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"Wenn bei dem Herrn von Oldenburg // Das Innenleben gärt // LäĂt er getrost nach oben durch // Was sonst retour entfährt."
"Der KĂśnig von PreuĂen und der Deutsche Kaiser muĂ jeden Moment imstande sein, zu einem Leutnant zu sagen: Nehmen Sie zehn Mann und schlieĂen Sie den Reichstag!"
"Ei wie schmeckt der Coffee sĂźĂe, lieblicher als tausend KĂźsse, milder als Muscatenwein."
"Auch der Ruf nach "mehr Toleranz gegenĂźber Fremden..." ist beispielsweise rassistisch. Wer erst jemand anderen "tolerieren" muss/soll/will, steht immer schon eine Stufe Ăźber ihm und das kann es doch nicht sein. Es geht nicht um Toleranz, es geht um Respekt. Nicht Menschen erster und zweiter Klasse, sondern Menschen... und Punkt."
"Als meine wichtigste Aufgabe sah ich an, vom ersten Tage an aufklärend zu wirken und die auĂergewĂśhnlichen Beziehungen, die ich zum Ausland hatte, zu benutzen, um zu zeigen, dass es auch wahre Deutsche gibt"
"Ach, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie wir versuchten, Menschen und unser Vaterland zu retten von all der Schmach und Schande"
"Verantwortliche Manager mßssen auch Fehler machen kÜnnen. Sind sie nicht bereit, auch mal Fehlschläge zu riskieren, fßhren sie ein Unternehmen zum Stillstand."
"Der Neonazi von heute ist zehnmal so schuldig wie der von frĂźher."
"Ich wollte immer Mutter sein. Es wird mich dazu anregen, ßber Vergänglichkeit und Verlustängste zu schreiben. Denn es gibt nichts, was mehr Mut erfordert, als sich dieser Verbundenheit auszuliefern. Das Kind macht mich unheimlich verwundbar."
"Die BildÂzeiÂtung ist ein geÂfährÂliÂches poÂliÂtiÂsches InÂstruÂment â nicht nur ein stark verÂgrĂśÂĂernÂdes FernÂrohr in den AbÂgrund, sonÂdern ein bĂśsÂarÂtiÂges Wesen, das DeutschÂland nicht beÂschreibt, sonÂdern macht. Mit einer AgenÂda."
"Bio-Obst per e-mail zu bestellen ist mein Luxus."
"Freiheitsrechte sind Ausdruck der unantastbaren Menschenwßrde und nicht vom Staat gnädig gewährte Privilegien, die zur beliebigen Disposition stehen."
"Wahre Klasse zeigt sich, wenn es darum geht, Erfolge zu bestätigen."
"Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom hĂśchsten Saal, Komm trĂśst uns hie im Jammertal."
"Die Gefolterten sagen zu allem ja, und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, mĂźssen sie alles mit dem Tode besiegeln."
"Lieber tot als Sklave."
"Es hält nicht länger die Gesellschaft fest; // Ein Hasten, Schieben, Schubsen, StoĂen, Schrein, // Panik und Flucht aus dem verfluchten Nest, // Ein jeder will der erste drauĂen sein."
""Der Geier heiĂt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheuĂlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheuĂlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hĂśr auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied"
"Wer immer nur im Gras bleibt, bekommt nie einen Ăberblick."
""Viele Eltern sind heute so tief in ihre eigenen Konflikte verstrickt"
"Unsere Nachbarländer haben viel frßher begriffen, dass ein Kind nicht in eine Katastrophe schlittert, wenn seine Eltern berufstätig sind. Sondern, dass es darauf ankommt, ob sich die Gesellschaft kßmmert, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden und dass Erwachsene verlässliche Bindungen zu Kindern eingehen."
"Multikulturalität ist kein Konzept, sondern ein Tatbestand. Da kann man nicht sagen, das sei alles gescheitert."
"In einer Demokratie brauchen Entscheidungen Zeit. Nur die Diktatur ist schnell."
"Diese Themen sind der Testfall des 21. Jahrhunderts fĂźr unsere Gesellschaft."
"Feministin zu sein, ist das Mindeste, was eine Frau tun kann"
"Mein Team rennt nie ohne Kopf an."
"Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald"
"Die Zivilisation ist eine ganz dĂźnne Kruste Ăźber einem Vulkan."
"Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begrßndet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt."
"Man macht ja alles fĂźr irgendjemanden. Also wenn ich eine Fernsehsendung mache, dann doch fĂźr die Zuschauer."
"Gute Typographie ist gutem Benehmen verwandt. Und gutes Benehmen ist eine bessere Empfehlung als eine aufgeregte und laute Stimme."
""Es stimmt nicht, daĂ sich Ăźber den Geschmack streiten lieĂe, solange wir damit guten Geschmack meinen. Doch werden wir ebensowenig mit einem solchen geboren, wie wir wirkliches Kunstverständnis mit auf die Welt bringen."
"Typographie, mag sie noch so armselig sein, ist niemals selbstverständlich oder auch nur zufällig"
"Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man Ăźber alles reden kann."
"Die viel zitierte Selbstverwirklichung der Frauen kann den GeburtenrĂźckgang in Deutschland nicht erklären. Auch die Männer hadern mit den neuen Erwartungen an Väter â und verzichten auf Familie."
"Die Signale der Konsumgesellschaft wirken sich verheerend auf die Kinder aus. Es reicht heute nicht, sauber und angemessen warm gekleidet in die Schule zu kommen: Von allen Seiten wird Kindern in einem medialen Mehrfrontenangriff deutlich gemacht, dass sie nur jemand sind, wenn sie den Dress-Code erfĂźllen kĂśnnen."
"Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut fßr es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein."
"Das Lesen fÜrdert die Identitätsentwicklung des Kindes; es hilft ihm, die Sichtweisen anderer zu verstehen; es lehrt den spielerischen Umgang mit Sprache, es erÜffnet die MÜglichkeit, in der Parallelwelt des Buches Prßfungen zu bestehen, die man auch in der wirklichen Welt fßrchtet."
"Die meisten Armen sind weder zu dumm noch zu passiv, um Geld zu verdienen, sondern der ständige Ăberlebenskampf macht sie sogar erfinderisch. Doch oft fehlt ihnen das Startkapital, um sich eine eigene Existenz aufzubauen."
"Spaghetti mit MeeresfrĂźchten sind, fĂźr sich genommen, absolut essbar; und auch Tiramisu ist eine feine Sache. RĂźhrt man aber beides zusammen, erhält man eine unappetitliche Pampe. Und so ist auch Denglisch, diese Mixtur aus Englisch und Deutsch, die von Leuten ohne SprachgefĂźhl fĂźr cool gehalten wird, eine ziemlich ungenieĂbare Sache."
""Seine grĂśĂte Tugend war seine Neugier"
"[...] Schiller hatte einen moralischen Kompass in der Brust. Seine Sympathie gehĂśrte den Getretenen, den"
""Ich habe mehrere Wochen so verzeifelte wie vergebliche Versuche unternommen, mit dem Denken aufzuhĂśren. Einmal habe ich geschlagene neun Wochen lang nichts gedacht"
"Heute existiert die Welt im Grunde nur noch fĂźr den, der liest."
"Anders als der Humor stiftet der Witz keine Gemeinschaft; oft zerstĂśrt er sie."
"Wir kranken daran, dass Ălterwerden von anderen definiert wird. In der Regel von JĂźngeren, die selbst noch keine Erfahrung damit haben."
"Wenn mich etwas deprimiert, ist es die Erfahrung der Kontingenz, der Zufälligkeit und Beliebigkeit. Ich habe das sichere GefĂźhl, dass die groĂen TragĂśdien und Katastrophen erst noch kommen werden, gerade fĂźr mich und meine Generation."
"Ich will fĂźr die SPD-Fraktion feststellen, dass Datenschutz fĂźr uns unabdingbarer Grundrechtsschutz ist. Er ist im Zeitalter der Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Bedingung fĂźr das Funktionieren jeglichen demokratischen Gemeinwesens. Er ist kein lästiges Anhängsel, er ist keine ĂźberflĂźssige BĂźrokratie, er ist Voraussetzung dafĂźr, dass auch in der Informationsgesellschaft das Recht auf informationelle Selbstbestimmung â ein Grundrecht, wie uns das Bundesverfassungsgericht in vielen Entscheidungen immer wieder ausdrĂźcklich bestätigt hat; dafĂźr sind wir an dieser Stelle auĂerordentlich dankbar â durchgesetzt werden kann."
"Jesus ist der Begrßnder der guten Manieren. Denn er ist doch derjenige, der gesagt hat, liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
"In einer Monarchie ist nichts gerecht."