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abril 10, 2026
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""So lange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik. Wir haben eine Flotte, die nicht fahren kann, und wir dürfen keine verwundbaren Punkte in fernen Weltteilen haben, die den Franzosen als Beute zufallen, sobald es losgeht." - Otto von Bismarck, Rede im Deutschen Reichstag 1881. zitiert in: Johannes Kunisch: Bismarck und seine Zeit. Duncker & Humblot, 1992. ISBN 9783428073146. S. 142."
""Freyheit, (Unabhängigkeit von eines andern nöthigender Willkühr), sofern sie mit jedes anderen Freyheit nach einem allgemeinen Gesetz zusammen bestehen kann, ist dieses einzige, ursprüngliche, jedem Menschen, kraft seiner Menschheit, zustehende Recht." - Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten, Erster Theil, Zweite Auflage, Königsberg 1798, Einleitung in die Metaphysik der Sitten, S. XLV books.google"
""Die Frauenhäuser, einerseits Fluchtstätten aus der männlichen Brutalität und Dominanz, andererseits Kaderschmieden für die harten Ideologinnen!" - Astrid von Friesen „So haben wir das nicht gewollt! Die Emanzipation und ihre Folgen für Frauen, Männer und Kinder.“, 2006, S. 21"
""Wer sich nicht um des Lebens willen zwingen lässt, wie sollte den Gewinn zwingen, wer sich nicht durch den Tod abschrecken lässt, wie sollte den Schaden abschrecken können?" - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 355. Frühling und Herbst des Lü Bu We. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Der neue deutsche Staat trägt etwas von der Idee des Gottesstaates in sich … Folgt den Befehlen!", Ludwig Wolker, Generalpräses des katholischen Jungmännerverbandes, Monsignore Ludwig Wolker, 1933, zitiert in: Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus, S. 54"
""Die Naturalisierungen der Heterosexualität wie auch der männlichen sexuellen Aktivität sind diskursive Konstruktionen." - Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter. Aus dem Amerikanischen von Kathrina Menke, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, S. 74. ISBN 3-518-11722-X"
""Wir müssen den Menschen und seine tägliche Milchstraße malen. All das ist das Motiv des Malers. Und sein Ziel? Die Feuer des Enthusiasmus zu entfachen, die Begeisterung zu beleben, das Trotzalledem zu mozartisieren." - Roberto Matta, Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 38"
""Daz gantze eyland muß ein paradeys werden…" - Johann Moritz (Nassau-Siegen), über Potsdam in einem Brief an den Kurfürsten Friedrich Wilhelm I, 1664, zitiert in www.sueddeutsche.de"
""Anbieter und Nachfrager suchen stets - wo immer es möglich ist - Konkurrenz zu vermeiden und monopolistische Stellungen zu erwerben oder zu behaupten." - Walter Eucken, Grundsätze der Wirtschaftspolitik, I. Kapitel, Stuttgart. 7. Auflage, 2008, ISBN 3825215725"
""Mit der Initiative 50 plus wollen wir die Fähigkeiten der 50-Jährigen und Älteren voll nutzen und das faktische Renteneintrittsalter deutlich erhöhen." - Franz Müntefering, spiegel.de, 4. März 2006; gemeint ist Münteferings Vorschlag, die Einstellung älterer Arbeitsloser zu fördern"
"Zuviel Demut stinkt nach Hochmut."
"Wer müde ist, merkt die Flöhe nicht."
"Wer am meistens schwätzt, handelt am wenigsten."
"Wäre die Ehe ein gutes Sakrament, hätten die Priester es für sich behalten."
"Um die Bosheit zu lernen, braucht man keinen Lehrer."
"Um das Schöne zu erkennen, muss man das Hässliche gesehen haben."
"Um das Reichsein zu lernen, reicht eine halbe Stunde."
"Morgenluft ist die beste Medizin."
"Lieber Neid erwecken als Mitleid."
"Ein schönes Schweigen ist noch nie geschrieben worden."
"Die Not ist eine großartige Schule."
"Das Haus der Zufriedenen ist noch nicht gebaut worden."
"Das beste Kissen ist ein ruhiges Gewissen."
"Als Esel geboren, als Esel gestorben."
""Die Arbeit der Proletarier hat durch die Ausdehnung der Maschinerie und die Teilung der Arbeit allen selbständigen Charakter und damit allen Reiz für den Arbeiter verloren." - Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, I. Marx/Engels, MEW 4, S. 468, 1848"
"Wer vom Huhn abstammt, wird wie ein Huhn scharren."
"Verrückte und Chefs haben immer Recht."
"Trink den Wein und lass das Wasser der Mühle."
"Schweig bevor du sprichst."
"Lieber schwitzen als husten."
"Lieben ohne geliebt zu werden, ist wie sich den Arsch putzen ohne geschissen zu haben."
"Liebe, Husten und Bauch kann man nicht verstecken."
"Im vollen Licht glitzert auch die Scheiße."
"Für zahlen und sterben reicht die Zeit immer."
"Eine Frau sollte man weder hässlich noch alt nennen."
"Ein Kuss macht kein Loch."
"Des Armen Recht, ist keinen Furz wert."
"Der Papst und ein Bauer wissen mehr als der Papst allein."
"Dem gefräßigen Vogel platzt der Kropf."
"Auch ein hässlicher Affe kann einen schönen Sprung schaffen."
"Auch das Gewissen kann Hornhaut bekommen."
"Alter Wolf wird von Hunden angepinkelt."
""Rechtsextremismus mit Linksextremismus bekämpfen zu wollen, wird ebenso wenig klappen, wie Feuerlöschen mit Benzin." - JF: Rainer Wendt zur Unterstützung einer linksextremen Band durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 3. September 2018"
""So erscheint auch die Astrosophie der früheren Jahrhunderte als ihr Zerrbild in der Astrologie, die in Wirklichkeit nichts anderes als Horoskopie ist und nur betrieben wird, um persönliche Vorteile zu erlangen." Franz Spunda. Das Weltbild des Paracelsus. Die Astrosophie. S. 176."
""Und schließlich sei noch die Banalisierung der Astrologie durch so genannte Wochen»horoskope« erwähnt, die viele abstoßen. Das »Geschäft mit den Sternen« ist zwar ein lukratives, doch was die Zeitschriften da veröffentlichen, hat mit Horoskopie nichts zu tun." - Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie - Gedanken und Erfahrungen, dtv Deutscher Taschenbuch Verlag 2005, Seite 47, ISBN 3-423-34262-5"
""Wenn man Gerechtigkeit im Kleinen übt, so hat man im Kleinen Glück, wenn man sie im Großen übt, so hat man im Großen Glück. Mit dem Unheil ist es nicht so. Wenig ist immer noch schlimmer als gar nichts." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 436. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muss lange Stiefel haben." - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 425"
""Und so begann es in mir zu dämmern. Vielleicht haben wir keine Seele, ich weiß es nicht; aber es sind Dinge in uns, die unsterblich sind, Dinge, wie der Drang nach Gerechtigkeit. Ich bin um nichts besser als irgendein anderer; aber es ist etwas in mir, das nicht nur mir gehört – die Ahnung einer strengen und großen Ordnung. Ich drücke das nicht gut aus, ich weiß es: aber damals, in jenem Augenblick, habe ich gewußt, was ein Verbrechen, was eine Beleidigung Gottes ist. Laßt euch sagen: ein ermordeter Mensch ist wie ein entweihter und verwüsteter Tempel." - Ein gewöhnlicher Mord. In: Karel Čapek: Der gestohlene Kaktus und andere Geschichten. Verlag Dr. Rolf Passer, Leipzig-Wien 1937"
""Jedem das Seine geben: Das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen." Friedrich Nietzsche, Unschuld des Werdens 2, 613"
""Für mich sind die Menschen in ihrer Würde gleich, aber nicht in ihren Lebenschancen. Da gibt es furchtbare Diskrepanzen. Die Politik ist dazu da, diese so weit es geht auszugleichen. Es geht um Chancengerechtigkeit." - Gesine Schwan, Interview mit der »Welt«, 13. März 2004, zitiert auch im »Tagesspiegel«, 19. März 2004"