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abril 10, 2026
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""Alle Bemühungen um die Ästhetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." - Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1966, S. 42"
""Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Künstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Künstler. Wie der bildende Künstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie möglich zum Ausdruck bringen." - Mark Rothko, Die Wirklicheit des Künstlers, München 2005, aus dem Amerikanischen übersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S. 73, orig.: The Artist´s Reality, London 2004"
""Ob du wenig thust oder viel, // Drauf kommt's nicht an! // Ich seh nur auf das Ziel - // Die Richtung macht den Mann." - Eduard von Bauernfeld, Gedichte, F. A. Brockhaus, Leipzig 1852, S. 282,"
""Nicht, wie wir gereist sind zählt, sondern das Ziel, das wir dafür gewählt." - Sibylle Bamberger, Editionsband der Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts, 2012, ISBN 978-3933800343"
""Ein jeder muß ein inneres Heiligthum haben dem er schwört, und [...] sich als Opfer in ihm unsterblich machen - denn Unsterblichkeit muß das Ziel sein." - Bettina von Arnim, Die Günderode. Erster Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 282."
""Die Grundsatzfrage lautet: Darf man ein ethisch wünschenswertes Ziel mit ethisch umstrittenen Methoden zu erreichen versuchen?" - Heinz Putzhammer, als Mitglied des Nationalen Ethikrats zur Frage des Imports embryonaler Stammzellen, in: einblick - gewerkschaftlicher Info-Service, 15/01, 10. September 2001"
""Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch Streben nach höheren Zielen." - Adolph Diesterweg, Ueber liberalen Unterricht, liberale Schul-Erziehung. In: Repertorium der pädagogischen Journalistik und Literatur, Hrsg. F. Xaver Heindl, Zweiter Jahrgang, Erstes Heft, Verlag der v. Jenisch und Stage'schen Buchhandlung, Augsburg 1848, S. 256, books.google.de"
""In der SMD habe ich Teamarbeit gelernt. Zu Dritt haben wir die Planung und Durchführung des Semesterprogramms der Göttinger SMD-Gruppe mit etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert. Das war für mich eine Horizonterweiterung. Die Dame im Team war so gut, dass ich sie später geheiratet habe" - Ulrich Parzany, SMD-transparent, Ausgabe 01/2008, S. 4; gemeint ist die Studentenmission in Deutschland"
""Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen." - Johann Wolfgang von Goethe im Gespräch über seine Farbenlehre am 10. Februar 1830 mit w:Friedrich Soret, http://www.zeno.org/nid/20004867432"
""Eines geht ins andere über. Alles bildet eine Einheit. Es gibt keine Domäne, die verschieden ist von anderen. Alles ist miteinander verkettet." - Joan Miró, zitiert nach: Hans Platschek (Hrsg.), rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 117"
""Mein Herr Bruder, da ich inmitten meiner Truppen nicht sterben konnte, bleibt mir nichts, als meinen Degen in die Hände Ew. Majestät zu legen. Ich bin Ew. Majestät geneigter Bruder Napoleon" - Napoléon III., Kapitulationserklärung an König Wilhelm I. nach der Niederlage bei Sedan am 2. September 1870, aus: Heinz Rieder, Napoleon III. Abenteurer und Imperator, Casimir Katz Verlag 2006, ISBN 3-938047-16-X, S. 316'"
""Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolus leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen." - Johann Wolfgang von Goethe, „Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 681"
""Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fühlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen können." - Napoléon III. in einem Brief aus der Gefangenschaft in Ham an Hortense Cornu, aus: T.A.B. Corley: Napoleon III. Ein demokratischer Despot (orig.: Democratic Despot. A Life of Napoleon III, 1961), aus dem Englischen übersetzt von Liselotte Mickel, Stuttgart, 1970, S. 41 f."
""Welchen Sinn hatte das Leben überhaupt? Er hatte sich mühsam aus den Fesseln des Alkoholismus befreit, nur um dem Nasenlosen, jetzt mit einer neuen, länglichen Maske, erneut gegenüberzustehen." - Fritz Leiber: Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche übersetzt von Hans Maeter, München 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 165"
""Begriffe wie ‘Gebärmaschinen’ oder ‘Herdprämie’ gehören nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benötigen." - Robert Zollitsch zitiert in: "Spiegel Online": »Oberster deutscher Katholik hält Zölibat für "nicht notwendig"«, 16. Februar 2008, spiegel.de"
"Jakob Augstein, deutscher Publizist und Verleger (* 1967)"
"Rudolf Augstein, deutscher Publizist und Verleger (1923–2002)"
"Alt im Sinn von alt werden"
"Alt im Sinn von alt sein"
"Franz Alt, deutscher Autor (*1938)"
""Man muss sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste. Sich helfen und unterstützen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenüber ist immer recht. " - Theodor Fontane, "Unwiederbringlich", Romanfigur Pastorin Schleppegrell über die Ehe; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 139, ISBN 978-3-15-009317-7"
""Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne." - Immanuel Kant, § 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft in der Kritik der praktischen Vernunft, S. 36"
""Das Geniale unserer Staatsgründer liegt darin, dass sie ein Regierungssystem entworfen haben, das verändert werden kann." - Barack Obama, in der Rede zur Ankündigung, US-Präsident werden zu wollen, am 10. Februar 2007, BarackObama.com"
""Es gab keine falsche Freundlichkeit an ihr, dafür eine Entschlossenheit, die sie nicht gerade zu einer sehr geduldigen Frau machte. Aber sie war absolut selbstlos." - Bob Geldof, über Mutter Teresa in der Autobiographie »Is That It?«, London, 1987. S. 30f. ISBN 014009363X; autorisierte Übersetzung: Clara Drechsler und Harald Hellmann"
""Die Zivilisation scheint nur eine dünne Haut zu sein, die jederzeit zerreißen kann. Völkermord ist überall möglich. Dieser Satz hat in Sarajevo eine neue, schneidende Klarheit." - Bärbel Bohley, »Die Dächer sind das Wichtigste. Mein Bosnien-Tagebuch.«, Ullstein, 1997, S. 42 ISBN 3-548-33223-4"
""Ein echtes Symbol entsteht am ehesten dort, wo ein Objekt, Laut oder Akt gegeben ist, der keinen praktischen Sinn hat, wohl aber die Tendenz, eine emotionale Antwort hervorzulocken und so die Aufmerksamkeit ungeteilt festzuhalten." - Susanne K. Langer, "Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst", Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch) 1984"
""Der Schrecken eines Atomkriegs geht - im Blick auf die Ewigkeit - vorüber. Der Zorn, der sich über alle ergießen wird, welche die angebotene Barmherzigkeit, Gnade und Erlösung in Christus ablehnen, ist viel schrecklicher." - Billy Graham, „Geht unsere Welt ihrem Ende entgegen?”, Neuhausen-Stuttgart 1993, S. 173; vgl. ,"
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!" - Albert Einstein über Johann Sebastian Bach, in einer Umfrage der "Illustrierten Wochenschrift", 1928"
""Ein Problem setzt nicht so sehr eine Lösung voraus, im analytischen oder auflösenden Sinne, als vielmehr eine Konstruktion, eine Kreation. Es löst sich im Tun." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 114"
""Ich möchte auch sagen, dass der Papst kein Orakel und... nur in den seltensten Fällen unfehlbar ist." - Benedikt XVI., Ansprache an den Klerus, 25. Juli 2005, zitiert nach: Augsburger Allgemeine Zeitung, 16. April 2007"
""Die Ächtung von Gewalt und die Vermittlung von gegenseitiger Achtung auf der Basis grundlegender Werte ist indes nicht nur ein Thema für die Schule, sondern für die ganze Gesellschaft." - Horst Köhler, über den Ehrenmord an Hatun Sürücü, die von ihren Brüdern erschossen worden war, Spiegel Online, 12. August 2005"
"Wünsche Gutes, damit das Gute auch zu dir kommt."
"Unglück kommt unangekündigt."
"Nicht bei mir, weiß nichts über meine Lage."
"Mutter und Tochter stritten sich, die Dummköpfe glaubten es."
"Mach eine Freude und lass sie im Wasser davonschwimmen."
"Löwe ist Löwe, egal ob Mann oder Frau."
"Iss dein Brot mit "Bewusstsein", heirate eine mit "Wurzeln"."
"Gras bleibt nicht unter Steinen."
"Ein ehrliches Wort, es braucht keinen Schwur"
""Der Ton der Pauke ist vom Weiten schön." - Oft wird auf kurdischen Hochzeiten zur Musik auch Def û zirne, also Pauke und Tröte gespielt, was auch in großer Entfernung noch schwach gehört werden kann."
"Derjenige, der Kamele kauft, muss sein Tor vergrößern."
"Der Frühling ist nicht mit einer Blume da."
"Der Dieb der unreifen Zuckermelonen wird im Herbst enttarnt."
"Behalt dein Bein auf deinem Teppich."
"Ein leichter Sinn ist eine schwere Last."
""In Spinoza findet Goethe die Stütze für eine entschieden diesseitige Auffassung der Natur, des menschlichen Lebens und des Weltganzen. Die christlichen Elemente seines Denkens treten zurück oder werden säkularisiert." - Alfred Schmidt: Goethes herrlich leuchtende Natur, Hanser, München; Wien, 1984, ISBN 3-446-14141-3, Seite 87."
""Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!" - Wolfgang Borchert, „Dann gibt es nur eins!“, in: „Draußen vor der Tür“, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 110"
""So geht es mit Tabak und Rum: // Erst bist du froh, dann fällst du um." - Wilhelm Busch, Vierhändig. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. S. 948. ISBN"
""Um dem braunen Gedankengut, das längst in alle Bereiche unserer Gesellschaft eingesickert ist, den Nährboden zu entziehen, gilt es, die junge Generation aufzuklären und sie in ihrem Selbstwertgefühl und in ihrem Demokratiebewusstsein zu stärken. Es gilt, sie zu weltoffenen Bürgern zu erziehen." - Charlotte Knobloch, Rede zum Gedenken an die Reichspogromnacht, 9. November 2009 in München, mz-web.de"