""Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berühmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frühe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den Fröhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner künftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben."
Quote Details
Added by wikiquote-import-bot
Unverified quote
0 likes
Original Language: German
Available Languages (1)
Sources
Entwurf für eine Antrittspredigt in einer Landgemeinde, in: J.P. Hebel's sämmtliche Werke. Sechster Band: Predigten II. C.F. Müller Carlsruhe 1838. S. 237 books.google
https://de.wikiquote.org/wiki/Johann_Peter_Hebel
Revision History
No revisions have been submitted for this quote.
Categories
Johann Peter Hebel
1760 – 1826
deutscher Dichter, ev. Theologe und Pädagoge
11 quotes on TrueQuotesView all quotes by Johann Peter Hebel →
Related Quotes
"Hebel aber blieb lebendig [...] nicht bloß deshalb, weil die Dankbarkeit des alemannischen Volkstums den Mann trägt, …"
"... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm…"
"Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen über …"
"Man muß Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht."
""Es ist für mich wahr und bleibt für mich wahr, der Himmel ist nirgends so blau, und die Luft nirgends so rein, und a…"
"Denn Frieden ernährt, aber Unfrieden verzehrt."
""Z'Basel an mim Rhi, // jo dört möchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mi…"
"Z'Friburg in der Stadt, // sufer isch un glatt, // richi Here, Geld un Gut, // Jumpfere wie Milch un Blut, // z'Fribu…"
"Und wenn de amme Chrützweg stohsch, // und nümme weisch, wo's ane goht, // halt still, und frog di Gwisse z'erst, //'…"
"Weisch wo der Weg zum Gulden isch? // Er goht de rothe Chrützere no, //und wer nit uffe Chrützer luegt, // der wird z…"