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April 10, 2026
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"Evolution schafft Ordnung. Deshalb wird manchmal behauptet, sie stehe im Widerspruch zum Entropiegesetz der Physik, wonach alle Entwicklungsvorgänge zu einer Zunahme der Unordnung fßhren. In Wirklichkeit existiert dieser Widerspruch nicht: Das Entropiegesetz gilt nämlich nur fßr geschlossene Systeme, die Evolution einer biologischen Art findet aber in einem offenen System statt, in dem die Lebewesen auf Kosten der Umwelt eine Entropieabnahme herbeifßhren kÜnnen, wobei die Sonne fßr ständige Energiezufuhr sorgt."
"Die modische Neigung, die Forschung auf niedrigeren Integrationsebenen fĂźr die ÂťwissenschaftlichereÂŤ zu halten, fĂźhrt dann allzuleicht zum Atomismus, d. h. zu Teiluntersuchungen untergeordneter Systeme ohne die obligate BerĂźcksichtigung der Art und Weise, in der diese dem Aufbau der Ganzheit eingefĂźgt sind."
""Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen"
"Das Heer der Gestirne macht durch seine beziehende Stellung gegen einen gemeinschaftlichen Plan eben sowohl ein System aus, als die Planeten unseres Sonnenbaues um die Sonne."
"Das einzig herrschende System, das ich kenne, ist das System Mensch. Und da bin ich selber Mitglied."
"Bei der Basis des Systems ist es so, dass der Unterschied zwischen einem Bundeskanzler und einer Packung FrĂźhstĂźcksflocken viel weniger klar ist, als an der Spitze des Systems."
"Alle Drogen sollten erlaubt sein. Die gesamte Beschaffungskriminalität wßrde dann wegfallen, aber der Staat will das nicht. Das System Staat kann doch besser existieren, wenn es mehr Kranke gibt. Jeder hat doch eine Eigenverantwortlichkeit. Das geht doch jeden nur selbst etwas an."
"Aber gerade BĂźrokratie ist bekanntlich ein System mit sehr geringer StĂśrempfindlichkeit."
"Realitätssinn, Lustprinzip, Konkurrenzfähigkeit, permanente Herausforderung, Sex und soziale Stellung [âŚ] all dies ist nicht gerade geeignet, um in laute Hallelujas auszubrechen."
"Was uns auf dem Weg ins Zeitalter des Superindustrialismus widerfährt, kÜnnen wir nur verstehen, wenn wir die Beschleunigungsprozesse kennen und den Begriff der Vergänglichkeit erfassen."
"Jeder ist immer erreichbar. Die ganze Welt beschleunigt sich, alles ist dringend, und wo alles dringend ist, ist nichts mehr dringend, und damit schlittern wir in eine Bedeutungslosigkeit hinein."
"Die Eile ist das Gegenteil der Geduld: Ungeduldig sucht sie zu beschleunigen, was eigentlich seine Zeit braucht."
"Ein guter Hintern findet selbst eine Bank fĂźr sich."
""Sie mßssen sich diesen Beruf so vorstellen: Sie sitzen auf einer Bank im Park und vergiften, wie ßblich, die Tauben, da setzt sich eine junge Frau mit ihrem Kind neben Sie. Und Sie sagen: Junge Frau, so ein extrem hässliches Kind wie Ihres habe ich noch nie gesehen!"
""In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die RÜcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht."
"Die Amerikaner haben Country, wir haben Volksmusik. Sie ist die Parkbank fĂźr die menschliche Seele."
"Auf dieser Bank von Stein will ich mich setzen."
"Wenn vierundzwanzig Leute eine Bank leiten wollen, dann ist das wie mit einem Mädchen, das vierundzwanzig Freier hat. Es heiratet sie keiner. Aber am Ende hat sie ein Kind!"
"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die GrĂźndung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?"
"Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank."
"Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als in den Banken die Gangster VOR den Schaltern standen"
"Ich habe Josef Ackermann einmal gefragt, [...], warum er als reicher Mann ßberhaupt 14 Millionen verdienen mßsse, warum es nicht auch sieben oder neun Millionen täten. Er brauche das Geld gar nicht, hat er geantwortet, er lebe bescheiden [...], aber die ehrgeizigen jungen Leute in der Bank verlÜren ihre Motivation und den Respekt vor ihm, wenn er nicht nähme, was mÜglich sei."
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."
""Wir sind alle Riesen, von Zwergen erzogen und haben uns daran gewĂśhnt, stets mit einem geistigen Buckel herumzulaufen." - Robert Anton Wilson, Prometheus Rising, 1983 (dt.: Der neue Prometheus. Die Evolution unserer Intelligenz, 1987)"
"Je hĂśher das Piedestal ist, auf das der Zwerg sich hinaufturnt, desto besser sieht man, was fĂźr ein Zwerg er ist."
"Ein Zwerg wird nicht grĂśĂer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt."
"Das einzige also, was den arbeitenden Mann fleiĂig machen kann, ist ein mäĂiger Arbeitslohn. Ein zu geringer macht ihn je nach seinem Temperament kleinmĂźtig oder verzweifelt, ein zu groĂer frech und faul.""
"Es ist praktisch unmĂśglich, einem Studenten gutes Programmieren beizubringen, wenn er vorher in BASIC programmiert hat. Als potenzielle Programmierer sind sie geistig verstĂźmmelt ohne Hoffnung auf Erholung."
"Als es noch keine Computer gab, gab es auch das Programmieren als Problem nicht. Als es dann ein paar leistungsschwache Computer gab, wurde das Programmieren zu einem kleinen Problem und nun, wo wir leistungsstarke Computer haben, ist auch das Programmieren zu einem riesigen Problem angewachsen. In diesem Sinne hat die elektronische Industrie kein einziges Problem gelĂśst, sondern nur neue geschaffen. Sie hat das Problem geschaffen, ihre Produkte zu benutzen."
"Ein HĂźgel, der nicht mĂśchte, daĂ man auf ihm herumtritt, darf keine essbaren Pilze wachsen lassen."
"Der Mensch sollte ihnen mit RĂźcksicht begegnen, seinen Sammeltrieb mäĂigen und sie keineswegs mutwillig zerstĂśren, auch wenn sie ihm alt, unbekannt, ungenieĂbar oder giftig erscheinen."
"FĂźr mich ist ein Intellektueller einer, der morgens ausschlafen kann, nicht kĂśrperlich arbeiten und vor keinem Chef buckeln muss. In diesem Sinn bin ich auch ein Intellektueller."
"Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man Ăźber alles reden kann."
"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
"Die Kunst ist eine intellektuelle Funktion, gesund, stark und wahr und nur eine andere Form der Denkfähigkeit. Sie ist kein Delirium, sondern eine Philosophie."
"Der grĂśĂte intellektuelle Reichtum kann neben der grĂśĂten moralischen Armut bestehen."
"Alle Menschen sind Intellektuelle, [âŚ] aber nicht alle Menschen haben in der Gesellschaft die Funktion von Intellektuellen."
"Wer das Bootfahren liebt, ertrinkt. Wer das Reiten liebt, stĂźrzt."
"Wenn die Schlange alt wird, so reiten sie die FrĂśsche."
"Reiten und Rauben ist keine Schande; es tun's die Edelsten im Lande."
"Lieber einen Esel reiten, der mich trägt, als ein Pferd, das mich abwirft."
"Das GlĂźck der Erde liegt auf dem RĂźcken der Pferde."
"Auf fremden Arsch ist gut durch Feuer reiten."
"Auf alten Pferden lernt man reiten."
"Wirf ein kaltes Auge | auf das Leben, auf den Tod, | Reiter, und dann zieh' weiter!"
"Wir und die Toten reiten schnell."
"Wenn es in der Welt logisch zuginge, wßrden die Männer im Damensitz reiten."
"Setzen wir Deutschland, so zu sagen, in den Sattel. Reiten wird es schon kĂśnnnen."
"Ich finde schon Gehen eine unnatĂźrliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren."
"Hans Dampf in allen Gassen hat kein Steckenpferd, aber er weiĂ auf jedem zu reiten, das man ihm zwischen die Beine schiebt."