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April 10, 2026
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"âAls zum erstenmal das Wort ÂťFriedeÂŤ ausgesprochen wurde, entstand auf der BĂśrse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!â â Aphorismen"
"Eine Antwort ist immer ein StĂźck des Weges, der hinter dir liegt. Nur eine Frage kann uns weiterfĂźhren."
"...denn es ist totaler Quatsch, das Richtige zu glauben, wenn es einen nicht dazu bringt, Menschen in Not zu helfen..."
"Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, daà wir es verstehen kÜnnten, dann wären wir so dumm, daà wir es doch nicht verstehen wßrden."
"Parmenides hatte sich geweigert, alle Formen der Veränderung zu akzeptieren. [...]. Auch Empedokles hatte seine Vernunft ganz schĂśn gut im Griff gehabt, als er erklärt hatte, daĂ die Welt notwendigerweise aus mehr als nur einem Urstoff bestehen muĂte. Auf diese Weise wurden alle Wechsel in der Natur mĂśglich, ohne daĂ sich wirklich etwas änderte."
""Aber das Leben ist traurig und feierlich. Wir werden in eine wunderschĂśne Welt gelassen, treffen uns hier, stellen uns einander vor"
""Im bßrgerlichen Leben wird man wegen Dingen bestraft, die man tut; die militärischen Regeln fßgen aber ein neues Prinzip hinzu"
""'BĂźcher helfen ei'm nich. Jeder Mensch braucht 'n andern"
"Denn in der ersten Zeit des Aufstands muĂ getĂśtet werden: Einen Europäer erschlagen heiĂt zwei Fliegen auf einmal treffen, nämlich gleichzeitig einen UnterdrĂźcker und einen UnterdrĂźckten aus der Welt schaffen. Was Ăźbrigbleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch."
"(...) Der Mensch muà sich sein eigenes Wesen schaffen; indem er sich in die Welt wirft, in ihr leidet, in ihr kämpft, definiert er sich allmählich; und die Definition bleibt immer offen; man kann nicht sagen, was ein bestimmter Mensch ist, bevor er nicht gestorben ist, oder was die Menschheit ist, bevor sie nicht verschwunden ist."
"Der Mensch kann nichts wollen, wenn er nicht zunächst begriffen hat, daà er auf nichts anderes als auf sich selber zählen kann, daà er allein ist, verlassen auf der Erde inmitten seiner unendlichen Verantwortlichkeiten, ohne Hilfe noch Beistand, ohne ein anderes Ziel als das, das er sich selbst geben wird, ohne ein anderes Schicksal als das, das er sich auf dieser Erde schmieden wird."
"Morgen werden die schwarzen VĂśgel kommen."
"Mein GroĂvater [Charles Schweitzer] [...] war ein Mann des 19. Jahrhunderts, der sich, wie viele andere, Victor Hugo selbst nicht ausgeschlossen, fĂźr Victor Hugo hielt."
"Drei Uhr, das ist immer zu spät oder zu frßh fßr alles, was man machen will."
"Die HĂślle, das sind die anderen."
"Fßr uns gibt es so etwas wie die Philosophie als solche ßberhaupt nicht. Denn wie auch immer man diesen Schatten der Wissenschaft, diese graue Eminenz der Humanität, betrachten mag, sie ist nur eine hypostatierte Abstraktion. In Wirklichkeit gibt es nur Philosophien."
"Das beste bei Freud finden Sie schon bei Plato. [...] Sie täten besser daran, Spinoza zu lesen."
"Was immer fßr Aufschrift die Parteien tragen, was immer fßr Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie fßhren, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite."
"Unter der Demokratie besteht alle Politik aus einer Reihe dynastischer Fragen: das Ziel ist stets der Posten, nicht das Prinzip."
"Der typische Demokrat ist immer bereit, die theoretischen Segnungen der Freiheit gegen etwas einzutauschen, was er gebrauchen kann."
"Der Kapitalismus genieĂt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewĂśhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen."
"(Ăber die Wahl des US-Präsidenten) "Alle Chancen liegen bei dem Mann, der eigentlich der abwegigste und mittelmäĂigste ist"
"Wir mĂźssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hĂźbsch und seine Kinder klug sind."
""Jeder normale Mensch muss zuweilen versucht sein, in die Hände zu spucken, die schwarze Flagge zu hissen und ein paar Kehlen aufzuschlitzen." Zitiert in einem Brief von Timothy McVeigh an Gore Vidal vom 28. Februar 1999. Abgedruckt in Gore Vidal: Die Bedeutung von Timothy McVeigh. In Gore Vidal: Ewiger Krieg fßr ewigen Frieden. Aus dem Amerikanischen ßbersetzt von Bernhard Jendricke und Barbara Steckhan. EVA Hamburg 3. Aufl. 2002 (Original "The Meaning of Timothy McVeigh", in Vanity Fair September 2001 vanityfair.com 4. Abschnitt)"
"IDEALIST. Einer, der bemerkt hat, daĂ eine Rose besser als ein Kohl riecht, und daraus folgert, daĂ sie auch eine bessere Suppe abgeben mĂźsse."
"Erklärungen gibt es und hat es seit ewigen Zeiten gegeben; stets weiĂ man fĂźr jedes menschliche Problem eine LĂśsung â sauber, einleuchtend, und falsch."
"Oder lassen sich Träume nicht wieder zu neuem Leben erwecken? Vielleicht bleiben Träume wie Menschen auf immer tot."
"Manche Menschen werden von Hähnen geweckt, andere davon, dass die Stille zu groà ist."
"Leben hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit."
"Es kann zuweilen von Vorteil sein, rßckwärts zu gehen wie der Krebs."
"Die Stille nach dem Ausbruch war ohrenbetäubend."
"Wir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe. Unsere Tiefe ist der Abgrund."
"Warum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz."
"Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine KochtĂśpfe mehr machen â sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!"
"Was morgen ist, // auch wenn es Sorge ist, // ich sage: Ja!"
"Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht fĂźr ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo mĂźssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten â antworten nicht. Gott â antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen."
"Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrĂźllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?"
""Man weiĂ keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. GewiĂ, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid"
""In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die RÜcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht."
"Im Krieg sind alle Väter Soldat."
"Ich mĂśchte Leuchtturm sein // in Nacht und Wind -- // fĂźr Dorsch und Stint, // fĂźr jedes Boot -- // und bin doch selbst // ein Schiff in Not!"
"Alle Leute haben eine Nähmaschine, ein Radio, einen Eisschrank und ein Telefon. Was machen wir nun? fragte der Fabrikbesitzer. // Bomben, sagte der Erfinder. // Krieg, sagte der General. // Wenn es nicht anders geht, sagte der Fabrikbesitzer."
"Sehen Sie, ich kann mich nicht mit einem Mann an einen Tisch setzen, der plĂśtzlich behauptet, der Tisch, an dem wir sitzen, sei kein Tisch, sondern ein Ententeich, und der mich zwingen will, dem zuzustimmen."
"Wer treten wollte, muĂ sich treten lassen."
""Ich hĂśre, dass Karl May der Oeffentlichkeit so lange als guter Jugendschriftsteller galt, bis irgendwelche Missetaten aus seiner Jugend bekannt wurden. Angenommen aber, er hat sie begangen, so beweist mir das nichts gegen ihn"
"Es gibt Tage, wo das Leben Ăźbertrieben flau ist. Zu Bett gehen; weiter hilft nichts mehr."
"Die Liebe bringt auf Ideen und in Gefahren."
"Das Misstrauen gegen den Geist ist Misstrauen gegen den Menschen selbst, ist Mangel an Selbstvertrauen."
"Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt."
"[...] er kam mir nach und sagte: "Was guckst du mich denn so entgeistert an, mein BlĂźmelein -- ich schlage vor, daĂ wir jetzt erst einmal bumsen." Nun, inzwischen war ich bei meiner Handtasche, und er ging mir an die Kledage, und ich dachte: "Bumsen, meinetwegen", und ich hab' die Pistole rausgenommen und sofort auf ihn geschossen [...] und ich dachte: Gut, jetzt bumst's. [...] Ohne Reue, ohne Bedauern. Er wollte doch bumsen, und ich habe gebumst, oder?"