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April 10, 2026
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"Die verhängnisvolle Neigung der Menschen, ßber etwas, was nicht mehr zweifelhaft ist, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtßmer."
"Die Herren der Frauen verlangen mehr als einfachen Gehorsam und wandten die ganze Macht der Erziehung an, um ihren Zweck zu erreichen."
"Die Ehe ist die einzige wirkliche Leibeigenschaft, die unser Gesetz kennt. Es gibt keine Sklaven mehr, auĂer den Herrinnen jedes Hauses."
"Das Volk, welches die Macht ausĂźbt, ist nicht immer dasselbe Volk wie das, Ăźber welches sie ausgeĂźbt wird."
"Alles Gute, das besteht, ist eine Frucht der Originalität."
"Diese Meinung (dass das Volk es nicht nÜtig hat, seine Macht ßber sich selbst zu beschränken, Anm.) wurde auch nicht wesentlich durch solche vorßbergehenden Verirrungen wie die der FranzÜsischen Revolution gestÜrt, deren Schreckenstaten das Werk eines widerrechtlich nach der Macht strebenden Klßngels waren und keinesfalls dem anhaltenden Wirken volkstßmlicher Einrichtungen zuzuschreiben sind, sondern einem plÜtzlichen, krampfhaften Ausbruch gegen monarchisch-aristokratische Willkßrherrschaft."
"„Ich wollte nicht sagen, dass Konservative generell dumm sind. Ich wollte sagen, dass dumme Menschen im Allgemeinen konservativ sind. Ich halte das fĂźr eine so offensichtliche und unleugbare Tatsache, dass ich kaum glaube, daĂ ein ehrenwerter Mann sie in Frage stellen wird.“ – In einer Parlamentsdebatte mit dem dem Konservativen John Pakington MP vom 31. Mai 1866 (Hansard, vol 183, col 1592)."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Wenn dasselbe zufällige Zusammentreffen sich nie zum zweitenmale ereignen wßrde, so hätten wir damit eine leichte Probe, um es von einem jeden Zusammentreffen, das ein Resultat von Gesetzen ist, zu unterscheiden."
"Universitäten sind nicht da, um ein Wissen zu lehren, welches erforderlich ist, um zu einer bestimmten Art des Broderwerbs zu befähigen. Ihre Aufgabe ist es nicht, geschickte Rechtsgelehrte oder Aerzte oder Ingenieure zu bilden, sondern tßchtige und veredelte menschliche Wesen."
"Mystik ist unmittelbares geistiges Erleben."
"Mystik ist die Urmutter der Religion, die Urmutter der Kultur."
"Manche groĂen Begabungen sind daran gescheitert, dass sie eine zu hohe Meinung von ihren eigenen Entdeckungen hatten."
"Wir kĂśnnen aus Vorsatz weder lieben noch hassen, wohl aber mit Vorsatz."
"Wenn wir den Glauben an Personen verlieren, so verlieren wir noch mehr den Glauben an die Allgemeinheiten."
"Sich selbst kennen, heiĂt darauf merken, dass wir nicht von uns selbst sind, und die Wahrheit nicht in und an uns selbst haben, sondern dass wir sie woandersher empfangen mĂźssen, dass wir sie zu Lehen tragen."
"Ich vertrage mich leicht mit Jedem, der sich mit sich selbst verträgt."
"Die Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes."
"Die wahre Aufmerksamkeit entsteht durch die Liebe."
"Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist."
"Das wahrhaft Gute kann nur in sich selbst aufbehalten werden, und alle MĂźhe, es in irgend etwas Formelles oder ihm ĂuĂerliches einzumachen, mit welchem Zucker oder Salz es auch sein mĂśge, ist vergebens."
"Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben."
"Aller Glaube ist unwillkĂźrliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit."
"Die Freiheit ist jedem gegeben. Wenn der Mensch sich zum Guten wenden und ein Gerechter werden will, so kann er das."
"Der Mensch soll immer annehmen, er stände kurz vor seinem Tode, er kÜnne in seiner Sßndhaftigkeit plÜtzlich sterben."
"Der Arzt, der nicht dazu rät, dass man seine Affekte beherrscht, kann seinen Beruf nicht vollkommen ausßben."
"Es gibt zwei Arten, diese Welt zu konfrontieren. Die einen zählen traurig die vielen LĂścher im Emmentaler und beklagen den Käseverlust, die anderen freuen sich am Käse zwischen den LĂśchern und genieĂen das Gute am Vorhandenen."
"Der Heilige Stuhl hat mehr getan, den Juden zu helfen, als jede andere Organisation des Westens, einschlieĂlich des Roten Kreuzes. Pius XII. hat während des Krieges direkt oder indirekt das Leben von etwa 860.000 Juden gerettet."
"Was mich hinaustreibt in die weite Welt, ist eben das, was so viele ins Kloster getrieben hat: die Sehnsucht nach der Selbstverwirklichung."
"Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung."
"Gott wird als Du oder als Ich erlebt, jenachdem wo das BewuĂtszentrum ruht; doch wer Ihn als Ich erlebt, erlebt Ihn tiefer."
"Fast jeder schÜpferische Geist hat ßber ein schlechtes Gedächtnis geklagt, den meisten Gedächtniskräftigen fällt wenig ein."
"Die Welt wird mit jedem Tag ärmer. Das [sic!] dies der eigentliche Sinn des Fortschritts ist, illustriert mit erschreckender Deutlichkeit Amerika, [...]."
"Der kĂźrzeste Weg zu sich selbst fĂźhrt um die Welt herum."
"Von Natur wird es kein Volk geben, in dem die Kriegslust schreit, solange es eine Mutter gibt."
"Die Philosophie sucht nur das Allgemeine, das Weib stets das PersĂśnliche."
"Die Philosophie atmet ganz im Denken, das Weib lebt ganz in der Empfindung."
"Die echteste Philosophie des Weibes wird immer Religion bleiben."
"Denn auch nach Freiheit strebt das Weib, wenn nur der Meister da ist, der es fĂźhrt."
"Das Weib will Propheten, weil es auch im Denken sich hingeben, das heiĂt glauben will."
"Seitdem der erste Mensch die Augen auftat und erkannte, dass er nackt sei, trug er Sorge, sich selbst vor den Blicken seines SchĂśpfers zu verhĂźllen. Das Bestreben, sich zu verstecken, ist also so alt wie die Menschheit."
"Es gibt Menschen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, sich stets undurchsichtig zu verhalten"
""Es ist wichtig fĂźr einen jeden, daĂ er sich nach eigenem GeheiĂ oder Verbot der List zu bedienen vermag. Denn sie hat Macht Ăźber die Widrigkeiten des Lebens."- In: JĂźrgen von Stackelberg: Italienische Geisteswelt von Dante bis Croce. Holle 1954, S. 222 books.google"
"Elend wäre die Welt, wenn du den Elenden nicht zu Hilfe kämest."
"Der Betrug ist ein GrundĂźbel des Menschen. Er ist ein MiĂbrauch der Vernunft, seiner hĂśchsten Gabe."
"[...] unter Deutlichkeit eine gehĂśrige Vertheilung des Lichts und Schattens verstehen, [...]"
""Reden ist Ăźbersetzen"
"Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts; [...] Sinne und Leidenschaften reden und verstehen nichts als Bilder. In Bildern besteht der ganze Schatz menschlicher ErkenntniĂ und GlĂźckseeligkeit."
"Ohne Sprache hätten wir keine Vernunft, ohne Vernunft keine Religion, und ohne diese drei wesentliche Bestandtheile unserer Natur weder Geist noch Band der Gesellschaft."
"Nicht der Beifall des gegenwärtigen Jahrhunderts, das wir sehen, sondern des kßnftigen, das uns unsichtbar ist, soll uns begeistern. Wir wollen nicht nur unsere Vorgänger beschämen, sondern ein Muster fßr die Nachwelt werden."