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April 10, 2026
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"Das grĂśĂte Ăbel, das wir unseren Mitmenschen antun kĂśnnen, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenĂźber gleichgĂźltig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit."
"Ich zitiere mich oft selber. Ich finde, es bringt Attraktivität in das Gespräch."
"âDie Heiligen: posthume Karrieristen.â"
"âEr hat niemals einen Hinrichtungsbefehl ausgefertigt. Immer die Sekretärin.â"
"âJede Religion misst die Glaubensstärke ihrer Anhänger an der Bereitschaft, Holz fĂźr den Scheiterhaufen herbeizuschleppen.â"
"âDer Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.â"
"âDie hartnäckigsten Anhänger der Sklaverei waren nicht die Sklavenhalter, sondern die privilegierten Sklaven.â"
"âJe hĂśher das Podest, auf das der Zwerg hinaufklettert, desto klarer sieht man, was fĂźr ein Zwerg es ist.â"
"âAphorismen entstehen nach dem gleichen Rezept wie Statuen: Man nehme ein StĂźck Marmor und schlage alles ab, was man nicht unbedingt braucht.â"
"Vielleicht ist das Scheitern des Versuchs Einsteins, eine allgemeine Feldtheorie aufzustellen, fĂźr die Physik sein wichtigster Beitrag."
"Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, daĂ ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen."
"Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daĂ der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten."
"Was alle angeht, kĂśnnen nur alle lĂśsen."
"Jeder Versuch eines Einzelnen, fĂźr sich zu lĂśsen, was alle angeht, muĂ scheitern."
"Je planmäĂiger der Mensch vorgeht, um so wirkungsvoller trifft ihn der Zufall."
"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurĂźckgenommen werden."
"Die Trunkenheit, die der schwere Rotwein herbeifĂźhrt, ist eine andere als die des WeiĂweins, nie eine bĂśsartige, aggressive, sie äuĂert sich selten in Sprachhemmungen oder in unsicherem Gang. Im Gegenteil, die Trinker neigen zwar zur Akrobatik, steigen auf Stuhllehnen, klettern auf den Tisch, schwingen den LĂźster hin und her, aber das wie im Ăbermut, denn vor allem ist ihre Phantasie beflĂźgelt."
"Wir gehen an der Freiheit zugrunde, die wir gestatten und die wir uns gestatten"
"Er war berufen zum Sterben, allein der Tod ist ewig. Das Leben ist eine Schindluderei der Natur sondergleichen, eine obszÜne Verwirrung des Kohlenstoffs, eine bÜsartige Wucherung der Erdoberfläche, ein unheilbarer Schorf. Aus Totem zusammengesetzt, zerfallen wir zu Totem."
"Ich habe ins Blaue geschossen und ins Schwarze getroffen."
"Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann."
"Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell."
"Den Sozialisten in allen Parteien."
"Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym fĂźr den Prozess des Stimmenkaufs und fĂźr das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die grĂśĂten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.""
"Und der vorherrschende Glaube an soziale Gerechtigkeit ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation."
"Es mag hart klingen, aber es ist wahrscheinlich im Interesse aller, daà in einem freiheitlichen System die voll Erwerbstätigen oft schnell von einer vorßbergehenden und nicht gefährlichen Erkrankung geheilt werden um den Preis einer gewissen Vernachlässigung der Alten und Sterbenskranken."
"Dass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform."
"Glßck ist eine aus der inneren Produktivität des Menschen entstehende Leistung, kein Geschenk der GÜtter."
"[...] kann Lust dennoch kein Wertkriterium sein. Denn es gibt Menschen, die an der Unterwerfung und nicht an der Freiheit Lust empfinden, fĂźr die nicht Liebe, sondern HaĂ, nicht produktive Arbeit, sondern Ausbeutung Lust bedeutet."
"Der Krieg als Institution war ebenso wie das KĂśnigstum und die BĂźrokratie eine neue Erfindung, etwa aus der Zeit um 3000 v. Chr. Damals wie heute lagen ihm keine psychologischen Faktoren, wie etwa die menschliche Aggression, zugrunde."
"Viele Menschen glauben lieber, daà unser Hang zur Gewalt und zur atomaren Auseinandersetzung auf biologische Faktoren zurßckzufßhren ist, die sich unserer Kontrolle entziehen, als daà sie die Augen aufmachen und erkennen, daà die von uns selbst verursachten sozialen, politischen und Ükonomischen Umstände daran schuld sind."
""Die Inhaber der Autorität und jene, die Nutzen daraus ziehen, mĂźssen die Menschen von dieser Fiktion Ăźberzeugen und ihr realistisches, das heiĂt kritisches DenkvermĂśgen einschläfern. Jeder denkende Mensch kennt die Methoden der Propaganda, Methoden, durch die die kritische Urteilskraft zerstĂśrt und der Verstand eingelullt wird, bis er sich Klischees unterwirft, die die Menschen verdummen, weil sie sie abhängig machen, und sie der Fähigkeit berauben, ihren Augen und ihrer Urteilskraft zu vertrauen. Diese Funktion, an die sie glauben, macht sie fĂźr die Realität blind."
""Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglĂźcklicher Menschen: einsam, von Ăngsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig"
"Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden."
""Wenn es- wie ich aufzuzeigen versuchte"
"Liebe ist das Kind der Freiheit, niemals das der Beherrschung."
"In der Liebe kommt es zu dem Paradoxon, daĂ zwei Wesen eins werden und trotzdem zwei bleiben."
""Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesßndesten."- Das Zusichkommen des Menschen. Fernsehinterview mit Micaela Lämmle und Jßrgen Lodemann, in: Basler Magazin, Basel, Nr. 47 (24.12.1977), S. 3. WiederverÜffentlicht in: Erich Fromm als Vordenker: "Haben oder Sein" im Zeitalter der Ükologischen Krise, Rainer Funk, Erich Fromm, Marko Ferst, Burkhard Bierhoff, Johannes Rau u.a., Edition Zeitsprung, Berlin 2002. S. 18"
"Brecht war gut als Aushängeschild gegenßber dem Westen, aber er war unbeliebt. Zu links und zudem Formalist."
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
"Selbst die schmalsten Stirnen / In denen der Friede wohnt / Sind den KĂźnsten willkommener als jener Kunstfreund / Der auch Freund der Kriegskunst ist."
"Pfingsten // Sind die Geschenke am geringsten. // Während Geburtstag, Ostern und Weihnachten // Etwas einbrachten."
"Sie sägten die Ăste ab, auf denen sie saĂen // Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen // Wie man schneller sägen konnte, und fuhren // Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen // SchĂźttelten die KĂśpfe beim Sägen und // Sägten weiter."
"Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein groĂes Licht! Und mach dann nochânen zweiten Plan, Gehn tun sie beide nicht.."
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen."
"Eine Hauptsache der Armut in den Wissenschaften ist meist eingebildeter Reichtum. Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine TĂźr zu Ăśffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum."
"Wer die Wahrheit nicht weiĂ, der ist bloĂ ein Dummkopf. Aber wer sie weiĂ, und sie eine LĂźge nennt, der ist ein Verbrecher!"
"Wer a sagt, der muĂ nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daĂ a falsch war."
"Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die GrĂźndung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?"
"Meine LieblingslektĂźre? Sie werden lachen: die Bibel"