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April 10, 2026
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""Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zĂźcken, // Du unlĂśsbarer Zeitvertreib, // Du muĂt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst Ăźberm Grabe rĂźcken." â Konrad WeiĂ: Mann aus Erde, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, MĂźnchen 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 641"
"Auch ein Lebenslauf kann eine Autobiographie sein"
"In einem schnellen Interview konnte zum Thema Priestertum und ZĂślibat nicht alles so differenziert gesagt werden, wie es theologischen AnsprĂźchen genĂźgt."
"Trink mir nur mit den Augen zu, // mein Blick tut dir Bescheid; // und bleibt ein KuĂ fĂźr mich im Glas, // den Wein ich gerne meid'."
"So vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag."
"Daà der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich Üffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit."
"MÜgen die Männer zittern, die Hand einer Frau zu erlangen, wenn sie nicht zugleich damit auch die ganze Leidenschaft ihres Herzens gewinnen!"
""Zumindest zieht sie vielleicht den SchluĂ, daĂ die SĂźnde"
"Wie diese BĂźste in dem Marmorblock, dachte Miriam, so ist unser Einzelschicksal, im Kalk der Zeit eingeschlossen, schon vorhanden. Wir bilden uns ein, daĂ wir es herausmeiĂeln; aber seine endgĂźltige Form ist da, vor allem unserem Tun."
""Es war ein flĂźchtiger Blick weit zurĂźck in das arkadische Leben, oder noch weiter zurĂźck in das Goldene Zeitalter, bevor die Menschheit mit SĂźnde und Kummer beladen und das VergnĂźgen von jenen Schatten verdunkelt war, die es Ăźberhaupt erst plastisch und zum GlĂźck machen." -Nathaniel Hawthorne: Der Marmorfaun (orig.: The Marble Fawn, 1860), aus dem Amerikanischen Ăźbersetzt von Emi Ehm, Fischer BĂźcherei (Fischer Bibliothek der Hundert BĂźcher) Frankfurt am Main und Hamburg 1964, S. 63"
"Es ist ein groĂer Fehler, versucht man, unsere besten Gedanken in menschliche Sprache zu bringen. Wenn wir in die hĂśheren Regionen des GefĂźhlsmäĂigen und des geistigen Genusses steigen, sind sie nur durch so erhabene Hieroglyphen wie diese hier rings um uns auszudrĂźcken."
"Der christliche Glaube ist eine groĂartige Kathedrale mit gĂśttlich bebilderten Fenstern. Steht man drauĂen, sieht man keine himmlische Herrlichkeit, noch kann man sich Ăźberhaupt eine vorstellen; steht man in ihr, enthĂźllt jeder Lichtstrahl eine Harmonie unaussprechlichen Glanzes."
""Um nirgends eine gähnende Leere zu lassen, wollen wir uns vorstellen, daà aller Orten und zu jeder Zeit etwas Wahrnehmbares vorhanden ist. Um nicht Materie oder Elektrizität zu sagen, will ich fßr dieses Etwas das Wort Substanz brauchen." Jahresberichte der Deutschen Mathematiker- Vereinigung, Leipzig, 1909. I. B. G. Teubner, Wikisource: Raum und Zeit (Minkowski)"
"âM. H.! Die Anschauungen Ăźber Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln mĂśchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von StundⲠan sollen Raum fĂźr sich und Zeit fĂźr sich vĂśllig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.â"
"âEs handelt sich, so kurz wie mĂśglich ausgedrĂźckt [...] darum, daĂ die Welt in Raum und Zeit in gewissem Sinne eine vierdimensionale nichteuklidische Mannigfaltigkeit ist.â"
"Wir Christen pfeifen frĂśhlich unser Lied, weil wir wissen, dass der Tod seit Ostern aus dem letzten Loch pfeift. Aber der Bischof ist da, und da gehĂśrt es sich nicht, in der Kirche zu pfeifen."
"Sexueller Missbrauch von Kindern ist kein spezifisches Problem der katholischen Kirche. Es hat weder etwas mit dem ZÜlibat zu tun noch mit Homosexualität, noch mit der katholischen Sexuallehre. Deshalb brauchen wir auch keinen runden Tisch speziell fßr die katholische Kirche."
"Gemeinschaft des Glaubens heiĂt nicht, sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen, sondern dem anderen den Weg zu ebnen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen fĂźr das Reich Gottes. Es geht nur gemeinsam! Tragen wir nach unseren Kräften, MĂśglichkeiten und Fähigkeiten dazu bei, dass nicht nur unsere Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten, sondern unsere DĂśrfer, Städte und Gemeinden wieder mehr zu Gemeinschaften werden, in denen sich die Menschen umeinander kĂźmmern und fĂźreinander sorgen!"
"Begriffe wie Gebärmaschinen oder Herdprämie gehÜren nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benÜtigen."
"Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn."
"Solange es Scherben gibt, sind wir lebendig. (...) und du weiĂt es längst: alles Neue fängt mit Scherben an."
"Licht ist mehr als Farbe."
"Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht lÜst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit."
""Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde"
"Und wenn ich nicht erwischt werde, wird mich der, dem ich die Geschichte geb, nie verraten; der wohnt schon, solange ich denken kann, in unserer Häuserzeile, und er ist mein Freund. Das eine weià ich."
"Wir mßssen mehr Menschen lieben als bloà einander. Die alte Vorstellung von Liebe gleitet dem Weltmenschen von heute aus der Hand wie ein in tausend Farben schillerndes Fährschiff, das in die offene See sticht."
""Wer ist denn glĂźcklich? Die Reichen?"
""Als ob irgend jemand jemals sagt, was er denkt. Es ist immer das, was jemand anders denkt"
""Alles ist darauf ausgerichtet, daĂ man sich selbst verzehrt"
"Neue Männer braucht das Land"
"Die MÜglichkeit einer mechanischen Erklärung der ganzen Natur ist nicht bewiesen, ja, dass wir dieses Ziel vollkommen erreichen werden, kaum denkbar."
"Modefotografie soll die EinflĂźsse des Zeitgeistes, soll das Modeempfinden der Zeitgenossen widerspiegeln. Sie soll nicht Abklatsch banaler Wirklichkeit sein, sondern neue Trends interpretieren."
"Es ist nicht falsch zu behaupten, daĂ Fotomodels wenigstens zu 50 Prozent am Gelingen eines guten Modefotos beteiligt sind."
""So aber soll es mir gerade recht sein, vom Sonnenlicht umhĂźllt und vom Himmel zugedeckt auf der Erde zu liegen. Der Himmel ist mein, die Erde ist mein, das Licht ist mein und auch die ganze SchĂśpfung"
"Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hĂźpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, friĂt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tĂźckisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf Ăźberfällt(...)"
"Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt."
"Du, Max, wenn Du willst, daĂ ich was essen soll, dann muĂt Du nicht jetzt schon anfangen â â so poetisch zu reden."
"Diese Glßcksrechnung geht die Liebe nichts an. Vielleicht bereiten wir einander Schmerz. Weiser ist es, nicht zu lieben. Liebe ist alogisch, und wir kämpfen gegen sie an, aber sie ist stärker als unsere Logik, und das ist ihr Zauber."
"Der Hund stĂśĂt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde mĂźssen ihre Gedanken aussprechen."
"Tod und Leiden sind die Fragen, die jeden Menschen beschäftigen, der in die Welt geboren wird. Davon, wie er fĂźr sich diese Fragen lĂśst (oder nicht lĂśst), hängt seine Lebenseinstellung ab â ob bewusst oder unbewusst."
"PlÜtzlich sah ich mich in eine Position versetzt, aus der mein Leben in einem anderen Licht erschien. In diesem Moment hatte ich das starke Empfinden, noch nicht reif zu sein fßr das Sterben. Und die Frage tauchte auf, was ich in der mir verbleibenden Zeit noch bewältigen kÜnnte."
"Ich kĂśnnte meine Musik mit weiĂem Licht vergleichen, in dem alle Farben enthalten sind. Nur ein Prisma kann diese Farben voneinander trennen und sichtbar machen, dieses Prisma kĂśnnte der Geist des ZuhĂśrers sein."
"ScheiĂe auf die ganze Gesellschaft, ScheiĂe auf alles, was unwichtig ist"
"Ich bin eine Pflanze."
"Ich arbeite ohne zu arbeiten."
"Ich habe eines Tages einen weiĂen Strich und dann einen blauen Strich auf die Leinwand gesetzt, und dann kommt der Tag, da man diesen armen Jungen garrotiert hat. Der Tag, da man ihn umbrachte. An diesem Tag habe ich das Bild beendet. Ich wuĂte nichts. Sein Tod. Eine Linie, die unterbrochen wurde. Und das war kein intellektueller Zufall...Ich weiĂ nicht, wie ich das erklären soll."
"Eines geht ins andere ßber. Alles bildet eine Einheit. Es gibt keine Domäne, die verschieden ist von anderen. Alles ist miteinander verkettet."
"Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein groĂer Stein an einem verlassenen Strand, diese Dinge bewegen sich nicht, aber meine Phantasie bewegen sie sehr."
"Sage mir, welches Gesicht du dem UnglĂźck gezeigt hast, und ich werde Dir sagen, wer Du bist."
"Mein Herr Bruder, da ich inmitten meiner Truppen nicht sterben konnte, bleibt mir nichts, als meinen Degen in die Hände Ew. Majestät zu legen. Ich bin Ew. Majestät geneigter Bruder Napoleon"