First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Das viele Lesen hat uns eine gelehrte Barbarei zugezogen."
"Das Trinken hat wie die Malerei seinen mechanischen und dichterischen Teil, so wie auch Liebe. Dieses gehĂśrt mit zur Pinik."
"Das Buch, das in der Welt am ersten verboten zu werden verdiente, wäre ein Katalogus von verbotenen Bßchern."
"Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so miĂlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein GlĂźck an ihm."
"Auf ein schÜnes Mädchen, das in der Kirche sehr andächtig war. Andächtiger und schÜner als Lucinden/ Wird man nicht leicht ein Mädchen beten sehn;/ In jedem Zug lag Reue fßr die Sßnden/ Und jeder reizte zum Begehn."
"Als der brave Mann tod war, so trug dieser den Hut, der den Degen so wie er, der lieĂ sich so frisieren, jener ging wie er, aber der redliche Mann wie er wollte keiner mehr sein."
"Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen."
"Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem."
"Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt."
"Solche Werke sind Spiegel; wenn ein Affe hinein guckt, kann kein Apostel heraus sehen."
""So wahr ist es Ăźberall, aber nirgends mehr als in England: um recht zu tun in der Welt, braucht man nur sehr wenig zu wissen, allein um mit Sicherheit unrecht tun zu kĂśnnen, muĂ man die Rechte studieren." (Kapitel 3)"
""Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (- der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloss ein lokales, ein "nationales") [âŚ]"
"Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern."
"Es fehlt in Heines Heimat an der Zivilcourage eines offenen Bekenntnisses zu dem Sänger eines neuen Liedes, eines besseren Liedes, um so mehr als dieser die unverzeihliche Sßnde begangen hat, als Sohn jßdischer Eltern das Licht der Welt zu erblicken."
"Die Zahl der deutschen Kriegerdenkmäler zur Zahl der deutschen Heine-Denkmäler verhält sich hierzulande wie die Macht zum Geist."
""Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil"
""Den hĂśchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben. Ich suche umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich sĂźssen und leidenschaftlichen Musik. Er besass jene gĂśttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommne nicht zu denken vermag [âŚ]"
"âFriedliche Gesinnung. WĂźnsche: bescheidene HĂźtte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der TĂźre einige schĂśne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glĂźcklich machen will, läĂt er mir die Freude erleben, daĂ an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden"
"Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen â on n'est jamais trahi que par les siens [verraten wird man nur von seinen Freunden.]"
"Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet."
"Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier Ăźberschauert mich die Allmacht des groĂen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein FuĂ! Bei dieser LektĂźre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von HeiligtĂźmern."
"Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf."
"Wenn es den Kaiser juckt, so mĂźssen die VĂślker sich kratzen."
"Schlage die Trommel und fĂźrchte dich nicht, / und kĂźsse die Marketenderin! / Das ist die ganze Wissenschaft, / das ist der BĂźcher tiefster Sinn."
"Leise zieht durch mein Gemßt liebliches Geläute."
"In uns selbst liegen die Sterne unseres GlĂźcks."
""In meinem Hirne rumort es und knackt, // Ich glaube, da wird ein Koffer gepackt, // Und mein Verstand reist ab"
"Ihr kĂśnnt Euch darauf verlassen, die Bescheidenheit der Leute hat immer ihre guten GrĂźnde."
"Ich weià nicht, was soll es bedeuten, // Daà ich so traurig bin; // Ein Märchen aus alten Zeiten, // Das kommt mir nicht aus dem Sinn."
"Ich habe immer unter JĂźdinnen die gesĂźndesten Naturen gefunden, und ich kann es Gott Vater gar nicht verdenken, dass er der bethlehemitischen Maria die Cour und ein Kind gemacht."
"Es gibt zwei Sorten Ratten: // Die hungrigen und satten."
"Er sprach mit jener stillen, impertinenten Zurßckhaltung, die noch unerträglicher ist als die vollauteste Aufschneiderei."
"Die Verleumdung, das freche Gespenst, setzt sich auf die edelsten Gräber."
"Die Religion kann nie schlimmer sinken, als wenn sie solchermaĂen zur Staatsreligion erhoben wird."
"Die Handlungen eines Furchtsamen, wie die eines Genies, liegen auĂerhalb aller Berechnungen."
"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."
"âArmut ist das Los der groĂen Menschheitshelferâ â Kommunismus, Philosophie und Klerisei. Paris, den 15. Juni 1843. Anhang zu FranzĂśsische Zustände. In: Heinrich Heineâs gesammelte Werke. Sechster Band, 1887 GoogleBooks"
"Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben."
"Ărgert dich dein Auge, so reiĂ es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch."
"Ich las das langweilige Buch, schlief darßber ein, im Schlafe träumte ich, weiter zu lesen, erwachte vor Langeweile, und das dreimal."
"Der Historiker ist immer ein Merlin, er ist die Stimme einer begrabenen Zeit, man befragt ihn, und er gibt Antwort, der rßckwärtsschauende Prophet."
"In dunklen Zeiten wurden die VĂślker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. â Es ist aber tĂśricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen."
"Zu Aachen langweilen sich auf der StraĂâ // Die Hunde, sie flehn unterthänig: // Gieb uns einen FuĂtritt, o Fremdling, das wird // Vielleicht uns zerstreuen ein wenig."
"Sie stelzen noch immer so steif herum, // So kerzengrade geschniegelt, // Als hätten sie verschluckt den Stock // Womit man sie einst geprßgelt."
"Sie sang das alte Entsagungslied, // Das Eyapopeya vom Himmel, // Womit man einlullt, wenn es greint, // Das Volk, den groĂen LĂźmmel. // Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, // Ich kennâ auch die Herren Verfasser; // Ich weiĂ, sie tranken heimlich Wein // Und predigten Ăśffentlich Wasser."
"Ich mĂśchte nicht todt und begraben seyn // Als Kaiser zu Aachen im Dome; // Weit lieber lebtâ ich als kleinster Poet // Zu Stukkert am Neckarstrome."
"Fatal ist mir das Lumpenpack, // Das, um die Herzen zu rßhren, // Den Patriotismus trägt zur Schau // Mit allen seinen Geschwßren."
"Die GĂśttin hat mir Thee gekocht // Und Rum hineingegossen; // Sie selber aber hat den Rum // Ganz ohne Thee genossen."
"Der Tisch war gedeckt. Hier fand ich ganz // Die altgermanische KĂźche. // Sey mir gegrĂźĂt, mein Sauerkraut, // Holdselig sind deine GerĂźche!"
"Der lange Schnurrbart ist eigentlich nur // Des Zopfthums neuere Phase: // Der Zopf, der ehmals hinten hing, // Der hängt jetzt unter der Nase."