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April 10, 2026
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"Heutzutage machen drei Pointen und eine LĂźge einen Schriftsteller."
"GroĂe Leute fehlen auch, und manche darunter so oft, dass man fast in die Versuchung gerät sie fĂźr kleine zu halten."
"Gib meinen guten EntschlĂźssen Kraft, ist eine Bitte, die im Vaterunser stehen kĂśnnte."
"Gesicht und Seele sind wie SilbenmaĂ und Gedanken."
"Es wird gewiss in England des Jahres noch einmal so viel Portwein getrunken, als in Portugal wächst."
"Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein grĂśĂter Schmeichler, und die andere war er selbst."
"Es war ihm unmĂśglich, die WĂśrter nicht in dem Besitz ihrer Bedeutung zu stĂśren."
"Es tun mir viele Sachen weh, die andern nur leid tun."
"Es macht allemal einen sonderbaren Eindruck auf mich, wenn ich einen groĂen Gelehrten oder sonst einen wichtigen und gesetzten Mann sehe, dabei zu denken, daĂ doch einmal eine Zeit war, da er den Maikäfern ein Liedchen sang um sie zum Auffliegen zu ermuntern."
"Es ist fast unmÜglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen."
"Es ist ein ganz unvermeidlicher Fehler aller Sprachen daà sie nur genera von Begriffen ausdrßcken, und selten das hinlänglich sagen was sie sagen wollen."
"Es ist eine traurige Liebe, wo man zum erstenmal im Grab miteinander zu Bette geht."
"Es ist eine Frage, welches schwerer ist, zu denken oder nicht zu denken. Der Mensch denkt aus Trieb, und wer weià nicht wie schwer es ist einen Trieb zu unterdrßcken. Die kleinen Geister verdienen also wirklich die Verachtung nicht, mit der man [ihnen] nun in allen Landen zu begegnen anfängt."
"Es gibt Schwärmer ohne Fähigkeit, und dann sind sie wirklich gefährliche Leute."
"Es gibt Leute, die kĂśnnen alles glauben, was sie wollen; das sind glĂźckliche GeschĂśpfe."
"Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernßnftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut."
"Es gibt keine Synonyma, die WĂśrter die wir dafĂźr halten haben ihren Erfindern gewiĂ nicht einerlei sondern vermutlich Species ausgedruckt. BĂźttner."
"Es gibt 100 Witzige gegen einen der Verstand hat, ist ein wahrer Satz, womit sich mancher witzlose Dummkopf beruhigt, der bedenken sollte, wenn das nicht zuviel von einem Dummkopf gefordert heiĂt, dass es wieder 100 Leute, die weder Witz noch Verstand haben, gegen einen gebe, der Witz hat."
""Er war ein vortrefflicher Junge, als er kaum sechs Jahre alt war, konnte er schon das Vater Unser rßckwärts herbeten." Schriften und Briefe Band II, 1968 S. 151 Sudelbßcher, Heft G (101), Hanser Verlag, Mßnchen, Nachdruck bei Zweitausendeins, Frankfurt a. M."
"Er las immer Agamemnon statt 'angenommen', so sehr hatte er den Homer gelesen."
"Er kann die Dinte nicht halten, und wenn es ihm ankommt, jemand zu besudeln, so besudelt er sich gemeiniglich am meisten."
"Er hatte seine Bibliothek verwachsen, so wie man eine Weste verwächst. Bibliotheken kÜnnen ßberhaupt der Seele zu enge und zu weit werden."
"Er bewegte sich so langsam als wie ein Stunden-Zeiger unter einem Haufen von Sekunden-Zeigern."
"Eine seltsamere Ware als BĂźcher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen."
"Eine Ehe ohne WĂźrze kleiner MiĂhelligkeiten wäre fast so was, wie ein Gedicht ohne R."
"Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird."
"Ein langes GlĂźck verliert schon allein durch seine Dauer."
"Ein Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinguckt."
"Dieses haben unsere Vorfahren aus gutem Grunde so geordnet, und wir stellen es aus gutem Grunde nun wieder ab."
"Die Superklugheit ist eine der verächtlichsten Arten von Unklugheit."
"Die Neigung der Menschen, kleine Dinge fĂźr wichtig zu halten, hat sehr viel GroĂes hervorgebracht."
"Die meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben ßberzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben."
"Die Mathematik ist eine gar herrliche Wissenschaft, aber die Mathematiker taugen oft den Henker nicht. ... so verlangt sehr oft der so genannte Mathematiker fĂźr einen tiefen Denker gehalten zu werden, ob es gleich darunter die grĂśĂten PlunderkĂśpfe gibt, die man nur finden kann, untauglich zu irgend einem Geschäft, das Nachdenken erfordert, wenn es nicht unmittelbar durch jene leichte Verbindung von Zeichen geschehen kann, die mehr das Werk der Routine, als des Denkens sind."
"Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten."
"Die letzte Hand an sein Werk legen, das heiĂt verbrennen."
"Die grĂśĂten Dinge in der Welt werden durch andere zuwege gebracht, die wir nichts achten, kleine Ursachen, die wir Ăźbersehen, und die sich endlich häufen."
"Die gemeinsten Meinungen und was jedermann oft fßr ausgemacht hält verdienen oft am meisten untersucht zu werden."
"Die Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen GrĂśĂe erscheint, und wo der Mensch am besten kennen lernen kann, wie klein er ist."
"Der Weisheit erster Schritt ist: Alles anzuklagen, // Der letzte: sich mit Allem zu vertragen."
"Der Wein hat manche groĂe (und gute) Tat (so wie manche bĂśse Tat) hervorgebracht."
"Der oft unĂźberlegten Hochachtung gegen alte Gesetze, alte Gebräuche und alte Religion hat man alles Ăbel in der Welt zu danken."
"Der Mann machte sehr viel Wind. ⌠O nein! wenn es noch Wind gewesen wäre, es war aber mehr ein wehendes Vakuum."
"Der Mann hatte so viel Verstand, daĂ er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war."
"Der gewĂśhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform."
"Der gesunde Gelehrte, der Mann bei dem Nachdenken keine Krankheit ist."
"Der eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung."
"Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte, machte eine bĂśse Entdeckung."
"Daà die Menschen so oft falsche Urteile fällen rßhrt gewià nicht allein aus einem Mangel an Einsicht und Ideen her, sondern hauptsächlich davon, daà sie nicht jeden Punkt im Satz unter das Mikroskop bringen, und bedenken."
"Dass der Mensch das edelste GeschÜpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes GeschÜpf widersprochen hat."
"Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnĂśtig."