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April 10, 2026
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"Wenn Kinder und Jugendliche ihren Nachmittag mit PC-Spielen verbringen, finde ich das sehr bedenklich. Sie lernen da im gßnstigsten Fall Unnßtzes, im schlimmsten Fall fßr die Gesellschaft und fßr sich Gefährliches. Denn sie lernen, weil das Gehirn immer lernt, wenn es gebraucht wird."
"Unser Gehirn lernt immer. Es tut nichts lieber und kann gar nicht anders! Ein Leben lang."
"Bildschirmmedien machen dick, unaufmerksam, senken die Leistung in der Schule und fßhren zu mehr Gewalt in der realen Welt. Wer das anzweifelt, hat entweder die wissenschaftlichen Studien dazu nicht gelesen oder lßgt. Das muss man zunächst einmal festhalten. Es ist einfach so, wie ich gerade eben gesagt habe."
"Die Erde endet in einem Meer von Leichen. // Und die Erde ist ein anderes Meer, hart, // die kranke Wurzel der Liebe bleicht in seinen // Untiefen, und man hoert es verzweifelt, sucht es."
"" Wenn ich jemanden umgebracht hätte, wäre das fßr die Presse nicht so spannend gewesen, verstehen Sie? Aber ... Ficken, verstehen Sie, und die jungen Mädchen. Richter wollen junge Mädchen ficken. Geschworene wollen junge Mädchen ficken"
"NatĂźrlich ist es notwendig, Ăźber Gewalt zu sprechen. Aber audiovisuelle Medien leben von Bewegung und Attraktion. Gewalt unattraktiv darzustellen, aber trotzdem ihr die Wucht zu lassen, die sie nun einmal de facto hat â das ist extrem schwierig."
"[Man kann] einen Film, der so tut, als ob er Wirklichkeit abbildet, nicht mit Musik zukleistern. Die Musik in ârealistischenâ Filmen dient zur Kaschierung der Fehler des Regisseurs. [..] NatĂźrlich kann man sich Hitchcock ohne Bernard Herrmann genauso wenig vorstellen wie einen Italowestern ohne Musik, aber das sind Genrefilme. In einem sogenannten realistischen Film hat Musik nichts verloren."
"Ja, Martin Scorsese war ein Autorenfilmer und ist jetzt ein Kommerzfilmer, der vĂśllig uninteressant geworden ist. Nur die Ăśsterreichische Kritik feiert ihn noch. Die sind immer zwanzig Jahre hintennach."
"Ich weigere mich, es [das Filmemachen] als Industrieprodukt zu sehen. Wenn ich das tue, wenn ich dauernd mit dem Aspekt im Hinterkopf arbeite: 'Wieviele Zuschauer kann ich erreichen?', dann werde ich nichts VernĂźnftiges zusammenbringen, also fĂźr die Art von Film, die ich meine."
"Ich glaube aber nicht, dass ein einzelner Film eine Gewaltvorlage sein kann. Die Summe der Gewaltpornografie fĂźhrt zu einer Herabsetzung der Hemmschwelle. Man gewĂśhnt sich an Gewalt. Darin liegt die Gefahr."
"Ich glaube, als Filmemacher vergewaltigt man den Zuschauer. Und ich will ihn zur Selbständigkeit vergewaltigen. Ich will ihn dazu nÜtigen, selber zu denken. Ich will ihn mit Widersprßchen konfrontieren, die er selbst lÜsen muss. Ich will ihm keine LÜsung geben. Weil er dann schlagartig aufhÜrt zu denken."
"Das Mainstream-Kino entrealisiert, Ăźberdreht oder ironisiert Gewalt. âPulp Fictionâ ist dafĂźr ein Musterbeispiel. Wenn da der Kopf weggeblasen wird, herrscht ein Riesengelächter im Saal. Das ist perfekt gemachter Zynismus im Dienste der Verkaufbarkeit."
"Alle Filme, die mich in meinem Leben betroffen haben und die mir wirklich etwas bedeutet haben, waren Autorenfilme. Ich kenne tausend Industriefilme, da kĂśnnte ich sagen: Toll gemacht! Super! Unterhaltsam. Aber die sind mir da reingegangen und da raus. Die Filme â das ist ganz persĂśnlich gesagt â, die mich betroffen haben, waren immer Autorenfilme, und die sind unter anderen Voraussetzungen angetreten. Die sind nicht unter der Voraussetzung angetreten, Geld einzuspielen."
"Um dem braunen Gedankengut, das längst in alle Bereiche unserer Gesellschaft eingesickert ist, den Nährboden zu entziehen, gilt es, die junge Generation aufzuklären und sie in ihrem Selbstwertgefßhl und in ihrem Demokratiebewusstsein zu stärken. Es gilt, sie zu weltoffenen Bßrgern zu erziehen."
"Wir brauchen den Islam und sollten ihn nicht bekämpfen."
"Warum lassen Sie sich nicht entnazifizieren? Erstens: weil ich mich nicht gerne vereinnahmen lasse und zweitens, weil Widerstand durch Mitarbeit eine Nazi-Methode, aber nicht nach meinem Geschmack ist."
"Die Kirche hat ihre besondere Rationalität."
""Zur Demokratie gehÜrt als notwendig erstens Homogenität und zweitens"
"Eine Demokratie kann militaristisch oder pazifistisch sein, absolutistisch oder liberal, zentralistisch oder dezentralisierend, fortschrittlich oder reaktionär, und alles wieder zu verschiedenen Zeiten verschieden, ohne aufzuhÜren, eine Demokratie zu sein."
"Es gehĂśrt zu ihrem Wesen [der Demokratie], daĂ alle Entscheidungen, die getroffen werden, nur fĂźr die Entscheidenden selbst gelten sollen."
"Souverän ist, wer ßber den Ausnahmezustand entscheidet."
"Es macht mir viel Freude, DrehbĂźcher zu schreiben. Ich tauche ganz in die Welt der von mir erfundenen Figuren ein. Das beste daran ist, daĂ ich im Drehbuch mit diesen Figuren anstellen kann, was ich will. Wenn ich also jemanden nicht mehr leiden kann, dann ereilt ihn oft ein bĂśses Schicksal."
"Ich hatte von meiner Arbeit niemanden etwas gesagt; meiner Frau teilte ich mit, daĂ ich etwas mache, von dem die Leute, wenn sie es erfahren, sagen wĂźrden, der RĂśntgen ist wohl verrĂźckt gewordenâ"
"Ich dachte nicht, sondern ich untersuchte."
"Es gibt noch viel zu tun, und ich bin sehr beschäftigt."
"Der KĂźrze halber mĂśchte ich den Ausdruck âStrahlenâ und zwar zur Unterscheidung von anderen den Namen âX-Strahlenâ gebrauchen."
"Anfangs hielt ich sie fĂźr eine neue Art von Licht. Sicher aber war es etwas Neues, noch Unbekanntes."
"Die Bibliotheken sind das Gedächtnis der Menschheit, die Brßcken aus der Vergangenheit in die Zukunft, die Grundlagen und Instrumente der wissenschaftlichen Forschung, wie der beruflichen und allgemeinen Bildung, die Stätten staats- und weltbßrgerlicher Erziehung eine geistige Heimat fßr die suchenden Menschen unserer Tage."
"Ich habe in meinem Leben mehr Zeit in Spanien als in der TĂźrkei verbracht â bin ich dann ein deutsch-tĂźrkischer Spanier oder ein spanischer Deutsch-TĂźrke? Warum denken wir immer so in Grenzen? Ich will als FuĂballer gemessen werden â und FuĂball ist international, das hat nichts mit den Wurzeln der Familie zu tun."
""Ich bin nie da, wo andere mich gern hätten." â Offizielle Website"
""Wenn du willst, kannst du alle besiegen: den Druck, die Erwartungen, die Schwerkraft." â Offizielle Website"
""Warum soll ich die Welt bezwingen, wenn ich sie verzaubern kann."â Offizielle Website"
"Mein BallgefĂźhl ist tĂźrkisch."
"Ich bete. Zuerst in der Kabine, dann während der Hymne und dann noch einmal, direkt bevor das Spiel losgeht. [...] Ich bete Verse aus dem Koran in mich hinein. Das gibt mir Kraft und erleichtert mich. Wenn ich das nicht machen wßrde, dann hätte ich ein schlechtes Gefßhl."
"Versuche nie durch Konspiration zu erklären, was auf Chaos oder Inkompetenz zurßckgefßhrt werden muss."
"Religion ist eine menschliche Erfindung, die sich schleichend ausbreitet. Man weiĂ sehr wohl, wie sie beginnt, wie sich schĂźchtern die ersten Kulte etablieren und dann entwickeln, wie die ersten GĂśtter Gestalt annehmen und diverse Funktionen bekommen, und wie sich ihre Zahl verringert, bis es schlieĂlich nur noch einen gibt."
"Jede Frau sollte das Recht haben, selbst zu bestimmen, ob sie Mutter werden will oder nicht."
"Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren."
"Es gilt als ganz normal und selbstverständlich, dass ein Abgeordneter neben seinem Einkommen, das er vom Steuerzahler bezieht, auch noch Einkommen von an der Gesetzgebung interessierten Unternehmen oder Verbänden bezieht, sich also quasi in die bezahlten Dienste eines Lobbyisten begibt, das gilt als ganz normal, obwohl es eigentlich ein Skandal ist. [...] Wenn ein Politiker sich in die Dienste eines Interessenten begibt, sich von ihm bezahlen lässt, manchmal sehr hoch, ist das fßr mich eine Form der Korruption."
"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein BĂźrger je gewählt hat, und sie Ăźppig zu versorgen â mit seinen Steuergeldern, Ăźber deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten kĂśnnen, er sei aus dem Willen der BĂźrger hervorgegangen."
"Die Verfassung ist doch kein AbreiĂkalender, mit dem man einfach so umgeht, wie es einem gerade gefällt."
"Ich habe meine Amtsgeschäfte nicht ßbertragen. Ich regiere nicht, sondern fßhre mein Amt weiter."
"Mir ist eine kleinere Mehrheit lieber, die Probleme lĂśsen kann, als eine ganz groĂe Mehrheit, die Probleme liegen lässt."
"es tut mir leid: gedicht ist nun einmal: schädelmagie."
"Wir tolerieren sie. Aber wenn sie sich nicht benehmen, werden wir sie angreifen. Und wenn sie dann ihre weiĂen Freunde aus Deutschland rufen, dann schieĂen wir ihnen in die KĂśpfe."
"Ihr mßsst die Waffen in die Hände nehmen und alle Kolonialisten aus dem Land jagen."
"Spiele, lächle, denke an mich, bete fßr mich. [..] Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete. Es ist das gleiche wie es immer war. Da ist eine absolute und ununterbrochene Kontinuität. [..] Alles ist gut. Nichts ist beschädigt, nichts ist verloren. Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie es vorher war."
"Was auch immer genannt wird, muss vorhanden sein. Nennen wir es das Axiom der Existenz."
""Denn wie [diese beiden Kräfte (Streit und Liebe)] vordem waren, so werden sie auch [fßrder] sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein."
"Denn die Menschen sind dem Problem der Entfremdung noch nicht entfremdet, noch sind sie gleichgĂźltig der Hoffnung gegenĂźber, die GleichgĂźltigkeit zu Ăźberwinden."