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April 10, 2026
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"FĂźr das Geliebte leiden ist so sĂźĂ."
"D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läĂt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist mĂśglich, daĂ in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in BĂźchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läĂt die Andern reden!"
"Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue."
"Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage."
"Ach die Gewohnheit ist // Ein lästiges Ding, selbst an VerhaĂtes fesselt sie!"
"Es schmähe nicht den Ruhm, wer ihn besitzt, // Er ist kein leer-bedeutungsloser Schall, // Mit GÜtterkraft erfßllet sein Berßhren!"
"Eine Kultur kann nur an ihrer eigenen Schwäche sterben."
"Die Wahrheit eines Menschen liegt hauptsächlich in dem, was er verschweigt."
"Ich habe hierfĂźr einen wahrhaft wunderbaren Beweis, doch ist dieser Rand hier zu schmal, um ihn zu fassen."
"Die Aktivistinnen der Frauenbewegung machen mich wßtend. Sie stehen auf Seifenkisten und proklamieren, dass Frauen klßger sind als Männer. Das stimmt zwar, aber es sollte unter uns bleiben, sonst stßrzt das ganze Kartenhaus zusammen."
"Was der heutigen Welt trotz allen äuĂeren Glanzes, ihrer Erfindungen und Wirtschaftswunder fehlt, ist jenes MindestmaĂ an GĂźte, MĂźtterlichkeit, Erbarmen, Takt und ZartgefĂźhl, welches der Welt des Mannes durch die Frau zugeordnet ist."
""Heute hat die Frauenbewegung ihre Ziele weithin erreicht"
"Gerechtigkeit ist nur in der HĂślle, im Himmel ist Gnade, und auf Erden ist das Kreuz."
"Das Geheimnis, um das es hier geht, aber ist: DaĂ man mit der Aufopferung Gottes auch die Welt opfert, daĂ der Verrat an der Religion den Verrat an der Kultur nach sich zieht, nach sich ziehen muĂ. Die abendländische Kultur wird genau so lange leben wie die abendländische Religion."
"Die Nachahmung der Moderne hat mehr Talente steril gemacht als die Nachahmung der Alten."
"Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre."
"Das Europäische Parlament ist kein Parlament. Man kann einem Parlament keine Rechte geben, das Parlament gibt Rechte. Ein Parlament, das bei der Kommission um seinen eigenen Haushalt betteln muĂ, das keine Steuern erheben kann, das keine Regierung bestellt oder entläĂt, verdient diesen Namen nicht und wird sich nie zu einem Instrument der Demokratie entwickeln."
"Die Währungsunion ist ein groĂer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet."
""In GroĂbritannien muss ich mich nicht bei einer BehĂśrde melden, wenn ich meinen Wohnsitz wechsele, es gibt keinen Personalausweis. Und wenn ich 20 Meilen zu schnell fahre und ohne FĂźhrerschein angehalten werde, fordert man mich auf, den FĂźhrerschein doch bitte in den nächsten drei oder vier Tagen an irgendeiner Polizeidienststelle vorzuzeigen.â"
"in Deutschland fehlt mir doch die Atemluft der Freiheit."
"Ich war ein hemmungsloser Individualist, ich bin immer noch ein Individualist und kann auch fĂźr mich selber am hemmungslosen Individualismus festhalten. Aber wenn ich betrachte, was rings um mich geschieht, dann stellen sich mir gewisse Fragen. Ich bin zu der Auffassung gekommen, dass in einer Gesellschaft der Anomie, in der es also keine Regeln gibt, an die sich die Menschen halten kĂśnnen oder wollen, auch Fortschritt nicht mehr mĂśglich ist."
"Berlin ist die Stadt, in der ich groà geworden bin. Sie repräsentiert das lebendige gegenwärtige Deutschland. Sie ist bei Londonern sehr beliebt, auch bei Leuten aus Paris oder Rom. Fßr die, die hierher kommen, besonders fßr die Ausländer, ist Berlin wirklich eine Metropole."
"Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne."
"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorĂźbergehende Erscheinung."
"VĂślker Europas, wahret eure heiligen GĂźter!"
"Unsere [Deutschlands] Zukunft liegt auf dem Wasser."
"Presse, Juden und MĂźcken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muĂ. Das Beste wäre wohl Gas?"
"Kommt Ihr vor den Feind, so wird er geschlagen, Pardon wird nicht gegeben; Gefangene nicht gemacht. Wer euch in die Hände fällt, sei in Eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem KĂśnig Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Ăberlieferung gewaltig erscheinen läĂt, so mĂśge der Name Deutschland in China in einer solchen Weise bestätigt werden, daĂ niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen."
"In der auswärtigen Politik bin Ich entschlossen, Frieden zu halten mit jedermann, so viel an Mir liegt. Meine Liebe zum deutschen Heere und Meine Stellung zu demselben werden Mich niemals in Versuchung fßhren, dem Lande die Wohlthaten des Friedens zu verkßmmern, wenn der Krieg nicht eine durch den Angriff auf das Reich oder dessen Verbßndete uns aufgedrungene Notwendigkeit ist. Deutschland bedarf weder neuen Kriegsruhms noch irgend welcher Eroberungen, nachdem es sich die Berechtigung als einige und unabhängige Nation zu bestehen endgßltig erkämpft hat."
"Ich verzichte hierdurch fßr alle Zukunft auf die Rechte an der Krone Preussens und die damit verbundenen Rechte an der deutschen Kaiserkrone. Zugleich entbinde ich alle Beamten des Deutschen Reiches und Preussens sowie alle Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Marine, des Preussischen Heeres und der Truppen der Bundeskontingente des Treueeides, den sie Mir als ihrem Kaiser, KÜnig und Obersten Befehlshaber geleistet haben. Ich erwarte von ihnen, dass sie bis zur Neuordnung des Deutschen Reichs den Inhabern der tatsächlichen Gewalt in Deutschland helfen, das Deutsche Volk gegen die drohenden Gefahren der Anarchie, der Hungersnot und der Fremdherrschaft zu schßtzen. Urkundlich unter Unserer hÜchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Insiegel. Gegeben Amerongen, den 28. November 1918. Wilhelm"
"Ich kenne keine Parteien mehr, Ich kenne nur Deutsche."
"Ehe nicht die sozialdemokratischen FĂźhrer durch Soldaten aus dem Reichstag herausgeholt und fĂźsiliert sind, ist keine Besserung zu erhoffen."
"Die Erfindung des Problems ist wichtiger als die Erfindung der LĂśsung; in der Frage liegt mehr als in der Antwort."
"Zum Beweisen sind die Privatdozenten da."
"Im Alter waren wir jung. Im Neuen werden wir alt sein."
"Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das Gleiche."
"Das mittlere Denken, das Denken in bekannten, leicht erlernbaren Formen, mit modemäĂig wechselnden, leicht erlernbaren Begriffen, rast im Gehirn des Volkes und erstickt alles tiefe Denken. Der Reisende im Eisenbahnabteil verzehrt sein Butterbrot und widerlegt im Kauen alle Weisheit von Hammurabi bis Hegel."
"Wäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben."
"Verschmilzt die Wirtschaft Europas zur Gemeinschaft, und das wird frĂźher geschehen als wir denken, so verschmilzt auch die Politik."
"In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haà gegen Fremdes."
"Die Klage ßber die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage ßber den Mangel an Einfällen."
"Denken heiĂt Vergleichen!"
"Das hĂśchste GlĂźck des Menschen ist die Befreiung von der Furcht, also vom Zweck."
"Es ist noch nie eine reiche Frau wegen § 218 vor dem Kadi gestanden."
"Unser heutiges Recht ist ein Produkt der "Arbeit der Jahrhunderte""
"Die Gerechtigkeit ist die zweite groĂe Aufgabe des Rechts, die erste aber ist die Rechtssicherheit, der Friede."
"Demokratie ist gewià ein preisenswertes Gut, Rechtsstaat ist aber wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie gerade dieses, daà nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern."
"Weil in der Stille des Tempelgartens das Quellwasser aus dem Munde eines bronzenen Drachen in ein Steinbecken fällt, gibt es die Zeit."
"Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?"
"Sorge Dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, Dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn Du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in Dir zu tragen."