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April 10, 2026
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"Sigmund Freud und auch der franzÜsische Ethnologe Claude LÊvi-Strauss haben uns eingehämmert, wir Menschen seien die einzigen Kulturwesen. Die Vorstellung einer tierischen Kultur war deshalb im Westen undenkbar."
"Eine sehr interessante Zeit ist angebrochen. Menschen werden biologischer, Tiere werden kultureller."
""Ein junger Affe ist vergleichbar mit dem Lehrling eines Sushimeisters. Der schaut seinem Meister einige Jahre lang bei der Arbeit zu. Dadurch hat es die Abläufe so verinnerlicht, daà er sie am Tag seiner Feuertaufe selbst ausfßhren kann. Zu dieser Transferleistung sind auch Affen fähig. Und das ist Kultur." -"
""Eine Gleichung hat fĂźr mich keinen Sinn, es sei denn, sie drĂźckt einen Gedanken Gottes aus.â"
"Nach der Einheit waren wir wieder Lehrlinge. Viele fßhlten sich fremd im eigenen Land. [...] Sie hatten vom Paradies geträumt und wachten in Nordrhein-Westfalen auf."
"Ich finde es positiv, wenn die Menschen demonstrieren. Aber ich finde es tĂśricht und geschichtsvergessen, wenn der Protest gegen Sozialreformen unter dem Titel Montagsdemonstration stattfindet."
"Wir stellen uns nicht gern die Frage, ob Solidarität und Fßrsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen. (...) Als Bundeskanzler SchrÜder einst die Frage aufwarf, wie viel Fßrsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. (...) Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder."
"Er ist mutig und er ist natĂźrlich auch einer, der mit der Ăffentlichkeit sein Spiel macht, aber das gehĂśrt dazu. ( ... ) Nicht mutig ist er, wenn er genau wusste, einen Punkt zu benennen, bei dem er sehr viel Zustimmung bekommen wird."
"Sie mĂźssen wissen, dass etwa die Speicherung von Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist."
"Ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt."
""Antikapitalismusdebatte ist unsäglich albern"."
"Er hat Ăźber ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik."
"Sorge bereitet uns auch die Gewalt: In U-BahnhĂśfen oder auf StraĂen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben."
"Wir Europäer haben keinen Grßndungsmythos nach der Art etwa einer Entscheidungsschlacht, in der Europa einem Feind gegenßbertreten, siegen oder verlieren, aber jedenfalls seine Identität wahren konnte."
"Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die BĂźrger Ăźber hochkomplexe Themen abstimmen"
"ââŚUnd in diesem Kampf fĂźr Menschenrechte oder fĂźr das Ăberleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen. So wie wir eine Polizei haben und nicht nur Richter und Lehrer, so brauchen wir international auch Kräfte, die Verbrecher oder Despoten, die gegen ihr eigenes Volk oder gegen ein anderes mĂśrderisch vorgehen, zu stoppen. Und dann ist als letztes Mittel manchmal auch gemeinsam mit anderen eine Abwehr von Aggression erforderlich. Deshalb gehĂśrt letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen.â"
"Unser Herz ist weit, doch unsere MĂśglichkeiten, sie sind endlich."
"Andre Städtchen, andre Mädchen."
"Nun leb wohl, du kleine Gasse."
"Der geträumte Märchengarten liegt plĂśtzlich wieder vor uns, so schĂśn, so beglĂźckend, wie wir ihn einst geplant, in jener Zeit, da wir das felsenfeste BewuĂtsein hatten, zu ganz Besonderem berufen zu sein; aber statt der damaligen Zuversicht, statt des Glaubens an uns und unsere Bestimmung, erfĂźllt uns heute nur bitteres Weh [...]. Mit Nichtigkeiten und Eitelkeiten sind die Jahre verstrichen, wir haben sie vergeudet in der Jagd nach dem Unwesentlichen und vertrauert in den SĂźmpfen der Entmutigung â und darĂźber ist das HĂśchste und Beste in uns gestorben, das Kostbarste ist verloren gegangen."
""Die Stille, das Schweigen, die Ăberlegenheit durch eine unermessliche Beherrschung, die Wiederholung als Mittel der Konzentration"
"Die Revolution ist die Notwehr des Volkes, das in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist."
"Wer sich an Andre hält, // Dem wankt die Welt. // Wer auf sich selber ruht, // Steht gut."
"Versuch's und Ăźbertreib's einmal, // Gleich ist die Welt von dir entzĂźckt. // Das Grenzenlose heiĂt genial, // Wär's auch nur grenzenlos verrĂźckt."
"Trag muntern Herzens deine Last // Und Ăźbe fleiĂig dich im Lachen. // Wenn du an dir nicht Freude hast, // Die Welt wird dir nicht Freude machen."
"Nur eins beglĂźckt zu jeder Frist: // Schaffen, wofĂźr man geschaffen ist."
""Kein GlĂźck ist auf dem Erdenrund // Heilkräftiger, sĂźĂer, reiner, // Als Kindermund an deinem Mund // Und Kinderhand in deiner."- Bestes GlĂźck. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, SprĂźche, Lebensweisheit, S. 415,"
"Fordre kein lautes Anerkennen! // KĂśnne was, und man wird dich kennen."
"Erdachtes mag zu denken geben, // Doch nur Erlebtes wird beleben."
"Echtes ehren, // Schlechtem wehren, // Schweres Ăźben // SchĂśnes lieben!"
"Dummheit ist Gottesgabe."
"Dulde, gedulde dich fein! // Ueber ein StĂźndlein // Ist deine Kammer voll Sonne."
"Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken."
"Bist du schon gut, weil du gläubig bist? // Der Teufel ist sicher kein Atheist."
"Tadeln kĂśnnen zwar die Toren, aber klĂźger handeln nicht."
"Ich und mein Fläschchen sind immer beisammen."
"Das verschweigt des Sängers HÜflichkeit."
"Als der GroĂvater die GroĂmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam."
"Ich tanze mit dir in den Himmel hinein."
"In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine."
"Das schwerste Wort heiĂt nicht PopocatĂŠpetl wie der Berg in Mexiko und nicht Chichicastenango wie der Ort in Guatemala und nicht Ouagadougou wie die Stadt in Afrika. Das schwerste Wort heiĂt fĂźr viele: âDankeâ."
"âEin groĂflächiger Verkehrsverbund mit einheitlichem Niedrig- oder Nulltarif wäre die LĂśsung des Nahverkehrsproblems der Städte. Dem Menschen in den Ballungsräumen muĂ eine preismäĂig erschwingliche TransportmĂśglichkeit als Grundrecht zugestanden werden.â, Josef Reding, ââRoter Punktâ und der Nahverkehrâ, in: Welt der Arbeit, Nr. 15, 9.4.1971, S. 9, zitiert in: Hans-Heinrich Bass: Verkehrspolitik unter dem Druck der StraĂe, in: Werkstatt Geschichte, hrsg. vom Verein fĂźr kritische Geschichtsschreibung e. V., Nr. 61: "geschichte und kritik", 2013, S. 53."
"Ich leb und waiĂ nit, wie lang, // ich stirb und waiĂ nit wann, // ich far und waiĂ nit wahin, // mich wundert, das ich frĂślich bin."
"Wo einer herkommt, ist egal. Was er politisch macht, ist entscheidend."
"Wir predigen nicht nur Wein, wir trinken ihn auch"
"Mit Ideologie kann man keinen Blumentopf gewinnen."
"Man kann als Linker nicht nur rumlaufen, als hätte man drei Tage nicht geschlafen und auch noch schlecht gesoffen."
"Luxus wird dann zum Problem, wenn sich jemand auf Kosten anderer bereichert."
"Ich mag keine Gesellschaft, in der alle die gleiche Kleidung tragen, alle die gleichen Autos fahren, alle die gleiche Normwohnung haben und alle die gleichen Packungen essen. Ich habe was gegen Gleichmacherei."