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April 10, 2026
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"Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemĂźhen."
"Der Kleinstaat ist vorhanden, damit ein Fleck auf der Welt sei, wo die grĂśĂtmĂśgliche Quote der StaatsangehĂśrigen BĂźrger im vollen Sinne sind."
"Der Geist ist die Kraft, jedes Zeitliche ideal aufzufassen."
"Das Ende vom Liede ist: Irgendwo wird die menschliche Ungleichheit wieder zu Ehren kommen. Was aber Staat und Staatsbegriff inzwischen durchmachen werden, wissen die GĂśtter."
"Das Allerseltenste aber ist bei weltgeschichtlichen Individuen die SeelengrĂśĂe."
"Auch auf das Schrecklichste, was geschehen, muss ja die Menschheit sich wieder einrichten, ihre noch heilen Kräfte herbeibringen und weiterbauen."
"Alle echte Ăberlieferung ist auf den ersten Anblick langweilig, weil und insofern sie fremdartig ist. Sie kĂźndet die Anschauungen und Interessen ihrer Zeit fĂźr ihre Zeit und kommt uns gar nicht entgegen, wärend das moderne Unechte auf uns berechnet, daher pikant und entgegenkommend gemacht ist."
"Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es fĂźr das Leben der Menschheit wĂźnschenswert, die Zukunft zu wissen."
"Und nun ist die Macht an sich bĂśse, gleichviel wer sie ausĂźbe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfĂźllbar, daher in sich unglĂźcklich und muĂ also andere unglĂźcklich machen."
"Denn der Geist hat Wandelbarkeit, aber nicht Vergänglichkeit."
"Und deshalb wiederhole ich hier den Satz, den ich an dem Tag [4. Juni 2005] den Menschen auf dem Soldatenfriedhof in Luxemburg zurief:Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte SoldatenfriedhÜfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spßren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann. Das Nicht-Zusammenleben-Wollen und das Nicht-Zusammenleben-KÜnnen haben im 20. Jahrhundert 80 Millionen Menschen das Leben gekostet. Jede Stunde des Zweiten Weltkrieges hat 1045 Tote gebracht."
"Wenn es ernst wird, muss man lĂźgen."
"Fischer hat nicht nur Marx und Mao Tse-Tung studiert, sondern auch Brehms Tierleben, weil in Brehms Tierleben ist nachzulesen, dass groĂe und kleine Tiere gemeinsam atmen, leben und sich bewegen mĂźssen. Zum Beispiel weiĂ jeder, auch der in Brehms Tierleben weniger Kundige, dass ein Floh einen LĂśwen zum Wahnsinn treiben kann, ein LĂśwe einen Floh aber nie zum Wahnsinn treiben wird."
""Wir beschlieĂen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein groĂes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter"
"Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben."
"Wer anderen schadet, schadet sich selbst."
"Vor die Tugend haben die unsterblichen GĂśtter den SchweiĂ gesetzt."
"Oft schon musste eine ganze Stadt fĂźr die Ăbeltaten eines einzigen Mannes bĂźĂen."
"Mehr ist die Hälfte als das Ganze."
"MäĂigung Ăźbe nur stets; denn MaĂ ist von allem das Beste."
"Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste."
"Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an."
"Erstlich des Hauses und des Weibes und des pflĂźgenden Ochsen bedarf man."
"die drei Grazien..."
"Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber."
"Denn im UnglĂźck pflegen die Menschen frĂźher zu altern."
"Denn ein schlechter Nachbar ist eine so groĂe Plage, wie ein guter ein Segen ist."
"Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns."
""[...] wir Menschen sind Nachtwandler mitten am Tage, nur ein kleiner Kreis unsers Lebens ist zu unsrer PrĂźfung der freien Wahl Ăźberlassen, Ăśfter ist es unsre hĂśchste Tugend, dem Gesetze und dem Triebe unsres Herzens uns muthig zu Ăźberlassen, wo der Geist nicht widerspricht."
"Wie oft soll es gesagt werden, daĂ wir von Wundern umgeben sind in so fern wir GeistesgrĂśĂe genug haben, sie zu erfassen, ob wir sie immer merken und des Moments bewust sind und gedenken, das ist gleichgĂźltig;"
"O der Erfahrung, die uns treulich warnt und niemals retten kann."
"[...] nur das lebendige Beispiel erzieht, das gleichzeitig vom Alter zur Jugend, von der Jugend zum Alter ßbergeht, keine Pestalozzische Schule fßr sich allein. Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, daà aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichthum, den sie ßberkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter ihr Pflichttheil und Liebeganzes treulich ßberliefern, das ist Erziehung, [...]."
"Gieb FlĂźgel dann und einen HĂźgel Sand, // Den HĂźgel Sand im lieben Vaterland, // Die FlĂźgel schenk dem abschiedschweren Geist, // DaĂ er sich leicht der schĂśnen Welt entreiĂt."
"es ist merkwĂźrdig, wie ein Paar bunte Farben,; ein Paar Tressen, alle Weiber bestechen, derselbe Mensch in Uniform ist ihnen nicht mehr derselbe."
"Ein Tag innerer Versßndigung kann den Menschen um ein halbes Jahrhundert an Geist, Erkenntnià und Durchdringung alles Lebendigen schwächen und veralten [...]."
"[...] du aber, liebe Jugend, sollst wachen und schaffen und dir ein Haus bauen aus Rosen und es mit Lilien decken, so lange dir Rosen und Lilien blĂźhen."
"[...] die Welt ist wahrhaftig zu ernsthaft, um damit zu spassen."
"Die Kunst ist ein Basilisk, der sich selbst vernichtet, wenn er sich im Spiegel sieht, schweigen wir von der Kunst, wenn uns die Kunst lieb ist."
"Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafĂźr, das Schicksal fĂźhrt das groĂe Schauspiel auf."
"Hier unter diesem Leichenstein // wiegt Schlummer einen Dichter ein, // den Vater vieler Lieder, // Ihm folget seiner Werke Lohn; // denn jeder Leser sank davon // in sĂźĂen Schlummer nieder."
"Jedes Wesen ist, wie das Urwesen, dem es entfloss, Kraft und Zartheit in einem, in der Erscheinung aber spaltet es sich in Mann und Weib."
"Ich halte Kunst nicht fßr ein Spielwerk, sondern fßr das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch fßr die lebenslängliche holde Gefährtin des Glßcklichen, dem sie sich offenbarte."
"Ich glaube, dass der KĂźnstler nicht bloĂ charmanter Gesellschafter oder Lebensphilosoph, sondern Priester des Ewigen sei."
"Die Natur hat es an sich, in ihren grĂśbsten HĂźllen immer das Edelste zu verstecken, und der eigentliche Tod ist ganz gewiss das Non plus ultra der Wollust."
"Die Kunst muss das Medium sein und von dazu VerbĂźndeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religĂśsen Sinn zu veredeln und zu verbinden."
"Der Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung."
"Der KĂźnstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als KĂźnstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen."
"Denn Verstand ist ein guter Pilgerstab zum Erdenwallen, GefĂźhl ein Ausfluss des ewigen Lichts, und der Punkt, auf dem GefĂźhl und Vernunft, sich selber unbewusst, umarmen, ist das hĂśchste Ziel unseres Daseins, die gĂśttliche Harmonie unserer Natur."
"Denn ganz ohne Bild lässt sich nichts GÜttliches fassen."
"Wer berufen ist, hat Angst, wenn seine Stunde schlägt, denn er weiĂ, welches Opfer sie von ihm verlangt: das Opfer seiner Person um seiner Sache willen."