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April 10, 2026
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"So hat auch unser Leib dieĂ Gebrechen an sich, daĂ er um so mehrere BedĂźrfnisse entdeckt und, vorschĂźtzt, je mehr man seiner pfleget."
""Was heiĂt ÂťSelbstverwirklichungÂŤ? Der Mensch kann sich selbst vielfältig verwirklichen"
"Man kann diesen gĂśttlichen Demagogen als das beschreiben, was er wahrscheinlich gewesen ist, als den einzig wirklich aufrichtigen und konsequenten Demokraten der Welt."
"Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äuĂerster Weitherzigkeit und an MitgefĂźhl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn fĂźr soziale Verpflichtung, den Blick fĂźr die geistigen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes."
"Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit."
"Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit."
"Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung."
"Wo die Armut mit der FrĂśhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht."
"Selig, wer sich vor Untergebenen so demĂźtig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stĂźnde."
""Es werden im Himmel sich die Engel Ăźber einen bĂźĂenden SĂźnder neunundneunzigmal mehr freuen als Ăźber ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein."
"âNun sah ich zurĂźck auf die schĂśne Gegend, die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wĂźnschte, und Ăźberlief in Gedanken schnell alle glĂźcklichen Tage, die ich derselben genossen hatte.â â Johann Gottfried Seume, Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802: Dresden, den 9ten Dec. 1801. Braunschweig und Leipzig, 1803. S. 1. gemeint ist Melanchthons âLobrede auf MeiĂenâ"
"âWer Christus hat, hat alles und kann alles.â â Loci Communes, 1521"
"âChristus zu erkennen bedeutet, seine Wohltaten, nicht ... seine Naturen zu erkennen.â â Loci Communes, 1521"
"Was Papst, was Bischof, was MĂśnch, was Luther, was Calvin, was Mohammed, was Moses, was Brahma, was Zoroaster?! Das gilt nur auf der dummen Welt etwas; hier im Reiche der Seelen und Geister hĂśren alle diese irdischen dummen Unterschiede so gut wie ganz auf! Hier gibt es nur eine Losung, und diese heiĂt Liebe! Mit dieser allein kommt man hier weiter; alles andere zählt soviel wie nichts!"
"Ja, Gott ist treu, er hält, was er verheiĂt! // Dank, liebes Weib, du wecktest mein Vertraun, // Auf Gottes Hilfe will ich freudig baun, // Und zag' ich jemals wieder in der Not, // Dann frag' mich nur: "Ist denn der Herrgott tot?"
"Ein Wanderer schreitet durch die Nacht, // Sein Auge sucht die Sterne; // Der Heimat hat er still gedacht // In weiter, weiter Ferne; // Das Herz schlägt ihm so sehnsuchtsbang, // Er lauscht, ein fernes GlÜcklein klang, // Das mahnet ernst zum Beten."
"Es kennen dich viele von Haar und Gesicht, // Von Wuchs und Stimme, Beruf und Pflicht. // Du wirst geachtet, wirst geehrt, // Es halten dich manche besonders wert. // Doch selbst in der nächsten Freunde Verein // Im Innersten bist du allein."
"Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem HĂśhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen."
"Ohne Mitleiden ist kein Mitfreuen."
"Nur was der Geist (Kopf) bewundert, das verehrt, liebt, und betet das Herz an."
"Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert."
"Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an und ineinander bindet und verwebt."
"Jede neue und ohne unser Zuthun oder Verdienst uns entstandene Liebe (die religiÜse nicht ausgenommen) ist wie ein neugeborenes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedßrftig."
"Ich nenne das Weib darum die Bewahrerin der Liebe, weil bekanntlich beim Manne nicht die Liebe, sondern die Lust die Initiative hat, welcher Lust die Liebe nur folgt."
"Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben."
"Alle wahrhafte Verbindung intelligenter Wesen oder alle Societät hat ihre Legitimität nur in der wechselseitigen Befreiung der in den Bund Getretenen zu erweisen."
"Ein jedes Dasein, das gĂśttliche nicht ausgenommen, hat in sich lauter Gegensätze, als verneinende und bejahende, die sich einander stets also entgegenstehen wie Kälte und Wärme, Finsternis und Licht, hart und sanft, bitter und sĂźĂ, schwer und leicht, eng und weit, breit und schmal, hoch und nieder, HaĂ und Liebe, bĂśse und gut, falsch und wahr, und LĂźge und Wahrheit."
"Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die HÜhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet."
"Die Liebe, wie die Wahrheit in ihrer hĂśchsten Reinheit und Vollendung ist ja eben in sich auch alsosehr das AllerhĂśchste in sich selbst, daĂ sich darĂźber nichts noch HĂśheres denken und begreifen läĂt!"
"Die Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kondensieren des Lebens in sich selbst, während der Hochmut ein stets lockereres Gestalten und sich ins Endloseste hin auseinander Zerstreuen und am Ende nahe gänzliches Verlieren des Lebens ist, was wir den zweiten oder geistigen Tod nennen wollen."
"Denn es gibt ja noch viele, die den besten Willen haben, etwas recht Gutes zu tun und auszufĂźhren, aber es fehlen ihnen total die Mittel und die äuĂeren Kräfte und Geschicklichkeiten, die dazu doch so notwendig wie die Augen zum Sehen sind. Nun, in solchen Fällen gilt bei Mir der gute Wille stets soviel wie die Tat selbst."
"Das Licht hat sonach eine groĂe Liebe zu noch mehr Licht; aber die LĂźge haĂt die LĂźge, weil sie ihren Verrat fĂźrchtet. Sehet, darin besteht ein Hauptkriterium, wie man die Wahrheit von der LĂźge sogar mit verbundenen Augen gar wohl unterscheiden kann!"
"Darum, Meine Freunde und BrĂźder, schaffet den Blinden vorerst eine rechte Lebensleuchte ins Herz, und lasset durch solche Leuchte dann erst auch der Seele Verstand erleuchten, und es wird dann alle Wissenschaft dem Menschen zu einem wahren Segen werden!"
"Darin aber liegt die hĂśchste Weisheit, daĂ ihr weise werdet durch die lebendigste Liebe. Alles Wissen aber ist ohne die Liebe nichts nĂźtze! Darum bekĂźmmert euch nicht so sehr um ein vieles Wissen, sondern daĂ ihr viel liebet, so wird euch die Liebe geben, was euch kein Wissen je geben kann!"
"Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer groĂen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernĂźnftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden."
"Wir Deutschen mÜgen starke Fßhrer, besonders wenn sie nicht demokratisch gewählt wurden."
"Wir Bayern und Schweizer, wir mĂźssen zusammenhalten. Wir haben eines gemeinsam, einen Dialekt den sonst keine Sau in Deutschland versteht!"
""Der Mann wird ja immer so, wie die Frauen, die er gehabt hat. Du bist als Mann gut im Bett, weil die fĂźnf Frauen, mit denen du zusammen warst, toll waren und du was lernen konntest. Und umgekehrt gilt dasselbe. Wenn eine Frau mit fĂźnf Nieten im Bett war"
"Du wirst meinen Kopf dem Volke zeigen, er ist dessen wĂźrdig."
"Um der bloĂen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig."
"So begnĂźgt sich eine zĂźchtige schĂśne Frau, um ihre SchĂśnheit zu erheben, mit einem dĂźnnen goldenen Kettchen um den Hals, mit einem leichten Ring am Finger, ganz einfachen Ohrringen, mit einer Schnalle oder einem Bande, um den herabwellenden Teil ihrer Haare zusammenzuhalten [âŚ] Die Hetären hingegen, zumal die hässlicheren glauben, sie kĂśnne im Putze nie zuviel tun: ihr ganzer Hals muss ĂźbergĂźldet sein."
"O Saturn, und Iapetus, und du, o Mutter , was muĂ ich UnglĂźcklicher leiden, wiewohl ich nichts bĂśses gethan habe!"
"Sechs Stunden sind genug fĂźr die Arbeit; die anderen sagen zum Menschen: lebe!"
"Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu' auf dem FuĂ."
"Kurz scheint das Leben dem Glßcklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen."
""Ich weiĂ, daĂ diese Ratschläge vergeblich sind und ich"
"GenieĂe was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genieĂen, im GenuĂ zu sparen weiĂ."
"Erfreue dich deines Besitzes, als stĂźrbest du morgen, aber verbrauche ihn mit MaĂ, als lebtest du lange."