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April 10, 2026
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"Es muĂ ihm also auch ein hĂśheres MaĂ an Verantwortung und Freiheit gegeben sein, und wir sind der Ansicht, daĂ ein verantwortlich mitarbeitender und in seinen Grundrechten geschĂźtzter Soldat mit viel grĂśĂerer Ăberzeugung die Lebensordnung der Freiheit zu verteidigen in der Lage ist."
"Selbst fßr Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstßrmen hinriss."
"Eine Politikerin sollte nicht die Augen schlieĂen und dann einfach den Mund aufmachen, sondern erst die Augen und dann langsam den Mund."
"Die Wiedervereinigung hätte zum Anlass fßr das Konzept eines schlanken Staates, eines entschlackten Sozialsystems und einer deregulierten Wirtschaft genommen werden mßssen."
"Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige SchÜpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen."
"Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt."
"Gott war fortgegangen, aber die Propheten kamen. Aus allen KellerhĂśhlen stiegen sie hervor, auf den TribĂźnen hoben sie die nackten, verzehrten Arme, in den Parlamenten beschworen sie das Reich der Liebe, aus den Sternen rissen sie Weisheit und Schicksal: aber der Engel war fort, der einzige, der die Lose trug und wuĂte."
"Gefecht und Schlacht, Tod und ZerstĂśrung, das konnte nicht alles sein. Irgendwo schleiften die zerrissenen ZĂźgel dieses Wagens Ăźber die Erde, und so lange muĂte man gehen, bis sie Ăźber einen hinwegfegten und man versuchen konnte, ein StĂźck zu ergreifen. Den Sinn muĂte man zu finden suchen; nicht das Ganze, die LĂśsung, das Letzte, aber ein StĂźckchen Sinn, den Schimmer eines Planes, und dann wollte man in Gottes Namen noch einmal anfangen."
"Deutschland muĂ leben, und wenn wir sterben mĂźssen!"
"Ich bin wie Nobel der Ansicht, dass die Menschheit mehr Gutes als BĂśses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann."
"Ich mĂśchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen kĂśnnen von so fĂźrchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, daĂ dadurch Kriege Ăźberhaupt unmĂśglich wĂźrden."
"Ich bin besonders der Ansicht, dass groĂe ererbte VermĂśgen ein UnglĂźck sind, die das Menschengeschlecht nur in Apathie fĂźhren."
"Es gibt nicht den geringsten Grund, warum ich, der ich fßr das Kaufmännische nicht ausgebildet bin und es von Herzen hasse, damit fortfahren sollte."
"Mein Liebster ist fertig mit der Diät. [âŚ] Praktikantinnen machen ihm Komplimente, und er fĂźhlt sich herrlich."
"HOHES GERICHT / Ich erhebe Klage / Gegen Regierung und Gesetzgeber / Und begehre ein URTEIL, / Dass Tiere nicht rechtlos sind. // Die Klage wird nicht zugelassen, / Weil Tiere rechtlos sind / Und kein Gesetz / Ihren Verbrauch verbietet."
"Ohne Bildung sehen wir den Fortschritt der Menschheit als Zuschauer, auf den Bildschirmen, die es immer geben wird, aber wir werden weder Handelnde noch Teilnehmer sein."
"Korruption, nicht als sporadische Tat einer Gruppe von Einzelpersonen, sondern als Verhalten, das das Gemeinwesen beschädigt und unter der Hand versucht, sich einen Freibrief im individuellen und kollektiven Bewusstsein zu verschaffen. Das ist der grĂśĂte Schaden."
"Autoritarismus ist eine Bedrohung, die unsere ganze Geschichte durchzieht. Und noch immer hÜren wir auch von dieser Gewalt jeden Tag in den Nachrichten. Institutionen, die nicht funktionieren, Angst davor, gerechte Gesetze zu machen und gerechte Urteile zu fällen. Und mit der Missachtung der Gesetze und der Verfassung geht eine Rhetorik einher, die Verlogenheit und mangelnde Transparenz im politischen Leben verdeckt."
"Als Schriftsteller bedrängt mich die Dßsternis der Wirklichkeit, und doch habe ich den besten Beruf der Welt. Ich muss mir mein eigenes Modell bauen."
"Ich war der erste europäische Musikjournalist, der 1982 ein Interview mit ihr machte. Dafßr flog ich extra nach New York. Sie sagte 'hallo' und 'auf Wiedersehen' zu mir. Dazwischen kicherte sie, schlßrfte Bier aus der Flasche, rßlpste ein- oder zweimal und spielte mit einem der vielen Kruzifixe, die sie um den Hals trug. Keine Spur von Professionalität. Ich fand sie ordinär."
""Der BĂźrgermeister von Berlin ist schwul. Und er hat das vor der Wahl auf einem Parteitag gesagt. Mutig"
"Dresden heiĂt die Kunst zu leben."
"Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig."
"Den KĂźnstler hemmen ist ein Verbrechen, es heiĂt keimendes Leben morden!"
"Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit."
"Diese Clotilde ist endlich einmal eine Tänzerin, die vÜllig eigenes Erleben formt, die sich von keinerlei historischem Kostßm gängeln lässt, die aus dem Reichtum ihres kleinen Herzens eine neue Welt entfaltet."
"Man muĂ sich unvermeidlich zwischen der Philosophie und dem Evangelium entscheiden. Wenn ihr nur das glauben wollt, was evident und in Einklang mit den Gemeinbegriffen ist, so ergreift die Philosophie und laĂt das Christentum fahren; wenn ihr die unbegreiflichen Mysterien der Religion glauben wollt, so ergreift das Christentum und laĂt die Philosophie fahren."
"Die Theologen dßrfen sich auch nicht schämen zuzugeben, dass sie sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit solchen Kontrahenten [gemeint: die skeptische Philosophie] einlassen kÜnnen und dass sie die Wahrheiten des Evangeliums nicht einem derartigen Schock aussetzen wollen. Das Schifflein Jesu Christi ist nicht gemacht, auf dieser aufgepeitschten See zu schwimmen, sondern im Hafen des Glaubens Schutz vor diesem Sturm zu suchen."
"Ich hoffe âŚ, daĂ man die beiden folgenden Punkte leicht klären wĂźrde: 1) DaĂ ich niemals eine Lehre als meine persĂśnliche Meinung vorbringe, die sich gegen die Artikel des Glaubensbekenntnisses der reformierten Kirche richtet, in der ich geboren bin und zu der ich mich bekenne. 2) DaĂ ich, wenn ich als Historiker berichte, ⌠unsere Vernunft, schwach wie sie ist, nicht die Regel oder der MaĂstab unseres Glaubens sein darf."
"Das Christentum gehÜrt einer ßbernatßrlichen Ordnung an, und sein Fundament ist die hÜchste Autorität Gottes, der uns Geheimnisse mitteilt, nicht damit wir sie begreifen, sondern damit wir sie in alle Demut glauben, die wir dem unendlichen Wesen schulden, das weder täuschen noch getäuscht werden kann."
"Der Atheismus ist eine Form der Religion, vielleicht sogar der echten."
"Gott wird Gestalt annehmen, während die Weisen schwatzen und schlafen. Denn der Mensch wird des Kommens nicht gewahr, bis die Stunde schlägt, und es wird keinen Glauben geben, bis das Werk getan."
"Sprache ohne Sprachkultur ist fĂźr mich etwas MonstrĂśses."
"Man wird schwerlich in der Welt noch eine andere Gesellschaft finden, die ihre eigene Sprache so schamlos miĂachtet und so hemmungslos aufgibt, wie die deutsche Gesellschaft."
"Ich war nicht davon Ăźberzeugt, dass ich schwul bin, bis ich mich zum ersten Mal in einen Mann verliebt habe. Von da an war es klar. Es geht nicht darum, ob du mit einem Mann oder einer Frau ins Bett gehst, sondern in wen du dich verliebst."
"Wenn Medizin auf Wissenschaft beruht, heilt man Menschen. Wenn das Design von Flugzeugen auf Wissenschaft beruht, fliegen sie. Wenn das Design von Raketen auf Wissenschaft beruht, erreichen sie den Mond. Es funktioniert ... Bitches."
"Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefĂźllt und groĂartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir kĂśnnen es wirklich groĂartig gestalten."
"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen."
"Entscheidend ist nicht, ob Gottes Existenz widerlegbar ist (das ist sie nicht), sondern ob sie wahrscheinlich ist."
"Dass ich von der Evolution ßberzeugt bin, hat nichts mit Fundamentalismus oder religiÜsem Glauben zu tun, denn ich weià ganz genau, welche Voraussetzungen erfßllt sein mßssen, damit ich meine Ansichten ändere, und ich wßrde es sofort tun, wenn die erforderlichen Belege auf dem Tisch lägen."
"Atheismus ist fast immer ein Zeichen fßr eine gesunde geistige Unabhängigkeit und sogar fßr einen gesunden Geist."
"Vererbung ist nicht das Gleiche wie Fortpflanzung. Es kann auch Fortpflanzung ohne Vererbung geben: Ein Waldbrand pflanzt sich fort, aber er vererbt nichts."
""Jede Generation hat ihre darwinistischen Versager, aber jedes Individuum stammt nur von den erfolgreichen Minderheiten der vorangegangenen Generation ab."- Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Ăbersetzer: Sebastian Vogel."
"Die darwinistische Erklärung dafßr, warum Lebewesen das, was sie tun, so gut kÜnnen, ist sehr einfach. Sie sind gut durch die angehäufte Klugheit ihrer Vorfahren."
"Das Universum, das wir beobachten, hat genau die Eigenschaften, mit denen man rechnet, wenn dahinter kein Plan, keine Absicht, kein Gut oder BĂśse steht, nichts auĂer blinder, erbarmungsloser GleichgĂźltigkeit."
"Das Leiden hat in der Natur jedes Jahr ein AusmaĂ, das alle erträglichen Vorstellungen Ăźbersteigt. In der Minute, in der ich diesen Satz niederschreibe, werden Tausende von Tieren bei lebendigem Leibe gefressen; andere laufen bebend vor Angst um ihr Leben; wieder andere werden langsam und von innen heraus durch gefräĂige Parasiten zugrunde gerichtet."
"Sie haben mich die Vielseitigkeit des innern Menschen mit mehr Billigkeit anzuschauen gelehrt, Sie haben mir eine zweyte Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehĂśrt hatte."
"Schillers Dichtungen sind fĂźr die Musik äuĂerst schwierig. Der Tonsetzer muĂ sich weit Ăźber den Dichter zu erheben wissen. Wer kann das bey Schiller? Da ist GĂśthe viel leichter!"
"Schiller: oder der Moral-Trompeter von Säckingen."