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April 10, 2026
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"[...] selbst das ärmste Herz hat noch irgend ein Kleinod, an dem es hängt."
"LaĂt uns endlich die Wahrheit begreifen, daĂ nur die Liebe selig macht, der Glaube aber blind, und laĂt uns dafĂźr kämpfen, allerorts, allimmer, mit ganzem Herzen und mit ganzer Kraft."
"Die Notwendigkeit ist die einzige Gottheit, an die man glauben darf, ohne je zweifeln oder verzweifeln zu dĂźrfen."
"Die EindrĂźcke der Kindheit wurzeln am tiefsten."
"Das ist das Seligste an der seligen Zeit der ersten Liebe, daĂ diese Liebe so gar nicht klĂźgelt, daĂ ihr das Wunderbarste einfach erscheint und das Einfachste als ein Wunder."
"Aber auch hier sollte es sich wieder einmal bewähren, daà das Schicksal erfinderischer ist als der Mensch."
"Aus Fluch wird Fluch!"
"Ich redâ nicht gerne Ăźber mich, kĂśnnen wir nicht Ăźber jemand anderen reden?"
"Mich machen all diese Dinge auf der Welt krank und wahnsinnig deprimiert, aber ich glaube nicht, dass ich als KĂźnstler was tun kann. Die Politiker machen doch ohnehin, was sie wollen."
"Der liebe Gott hat Sie mit einer Figur und so vielen VorzĂźgen ausgestattet und dem Ihre GĂźte hinzugefĂźgt, da[ss] Ihnen alle Herzen zufliegen, wenn sie etwas unternehmen oder tun. [âŚ] ich fĂźrchte nur ihre Trägheit und Verschwendungssucht; das sind die einzigen Feinde, die Sie zu fĂźrchten haben."
"Verspielt, unaufmerksam, ausgelassen, von einer quecksilberigen Munterkeit, hat die kleine Marie Antoinette trotz leichtester Auffassung nie die geringste Neigung gezeigt, sich mit irgendeinem ernsten Gedanken zu beschäftigen."
"Mit einem entzĂźckenden Antlitz vereint sie alle erdenkbare Anmut der Haltung [âŚ]. Ihr Charakter und ihr GemĂźt sind ausgezeichnet."
"Bleiben Sie eine gute Deutsche!"
"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen."
"Ich hatte Freunde. Der Gedanke, daĂ ich von ihnen fĂźr immer getrennt bin, und das BewuĂtsein ihres Schmerzes gehĂśren zu den grĂśĂten Leiden, die ich sterbend mit mir nehme."
"Mich verletzt nichts mehr."
"Ja, ich mĂśchte meine Ruhe haben."
"Habe ich zu viel WĂźrde in meine Antwort gelegt? Ich frage, weil ich eine Frau sprechen hĂśrte: ÂŤSeht nur, wie stolz sie noch ist!Âť"
"Erst im tiefen Leid erkennt man, wer man wirklich ist."
"Mut habe ich solange gezeigt, glaubt Ihr, ich werde ihn verlieren, wenn mein Leiden ein Ende findet?"
"Es sind heute viele Leute in Versailles"
"Sie kĂśnnen sicher sein, man wird auch nicht ein KĂśrnchen Gift gegen mich anwenden. Die Zeiten der Brinvilliers sind nicht mehr; heutzutage hat man die Verleumdung, die weit wirksamer ist, um jemanden zu tĂśten, und durch sie wird man auch mich ins Grab bringen."
"Nehmen Sie ihn, er gehĂśrt dem Staat. DafĂźr werde ich meine Tochter zurĂźcknehmen."
"Die Leute glauben, es sei so einfach, die KĂśnigin zu spielen, aber sie irren. Nichts als Vorschriften und Zeremoniell! NatĂźrlich zu sein, ist anscheinend ein Verbrechen."
"Sire, ich muss mich Ăźber einen Ihrer Untertanen beschweren, der so kĂźhn gewesen ist, mir mit den FĂźĂen in den Bauch zu treten."
"Mein Herr, ich bitte Sie um Verzeihung, ich tat es nicht mit Absicht."
"Nächste Woche trete ich meine Stelle als Herr Doktor auf der ersten Station der Entbindungsklinik im Allgemeinen Krankenhaus von Wien an. Ich war entsetzt, als ich vom Prozentsatz der Patienten hÜrte, die in dieser Klinik sterben. In diesem Monat starben dort sage und schreibe 36 von 208 Mßttern, alle an Kindbettfieber. Ein Kind zur Welt zu bringen ist genauso gefährlich wie eine Lungenentzßndung ersten Grades."
""Es werden im Himmel sich die Engel Ăźber einen bĂźĂenden SĂźnder neunundneunzigmal mehr freuen als Ăźber ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein."
"Ein jedes Dasein, das gĂśttliche nicht ausgenommen, hat in sich lauter Gegensätze, als verneinende und bejahende, die sich einander stets also entgegenstehen wie Kälte und Wärme, Finsternis und Licht, hart und sanft, bitter und sĂźĂ, schwer und leicht, eng und weit, breit und schmal, hoch und nieder, HaĂ und Liebe, bĂśse und gut, falsch und wahr, und LĂźge und Wahrheit."
"Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die HÜhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet."
"Die Liebe, wie die Wahrheit in ihrer hĂśchsten Reinheit und Vollendung ist ja eben in sich auch alsosehr das AllerhĂśchste in sich selbst, daĂ sich darĂźber nichts noch HĂśheres denken und begreifen läĂt!"
"Die Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kondensieren des Lebens in sich selbst, während der Hochmut ein stets lockereres Gestalten und sich ins Endloseste hin auseinander Zerstreuen und am Ende nahe gänzliches Verlieren des Lebens ist, was wir den zweiten oder geistigen Tod nennen wollen."
"Denn es gibt ja noch viele, die den besten Willen haben, etwas recht Gutes zu tun und auszufĂźhren, aber es fehlen ihnen total die Mittel und die äuĂeren Kräfte und Geschicklichkeiten, die dazu doch so notwendig wie die Augen zum Sehen sind. Nun, in solchen Fällen gilt bei Mir der gute Wille stets soviel wie die Tat selbst."
"Das Licht hat sonach eine groĂe Liebe zu noch mehr Licht; aber die LĂźge haĂt die LĂźge, weil sie ihren Verrat fĂźrchtet. Sehet, darin besteht ein Hauptkriterium, wie man die Wahrheit von der LĂźge sogar mit verbundenen Augen gar wohl unterscheiden kann!"
"Darum, Meine Freunde und BrĂźder, schaffet den Blinden vorerst eine rechte Lebensleuchte ins Herz, und lasset durch solche Leuchte dann erst auch der Seele Verstand erleuchten, und es wird dann alle Wissenschaft dem Menschen zu einem wahren Segen werden!"
"Darin aber liegt die hĂśchste Weisheit, daĂ ihr weise werdet durch die lebendigste Liebe. Alles Wissen aber ist ohne die Liebe nichts nĂźtze! Darum bekĂźmmert euch nicht so sehr um ein vieles Wissen, sondern daĂ ihr viel liebet, so wird euch die Liebe geben, was euch kein Wissen je geben kann!"
"Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer groĂen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernĂźnftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden."
"Sieh tapfer in des Lasters Auge, // DaĂ Muth dein Herz zum Kampfe sauge!"
"Nicht immer // Ist, wer erlag, der kleinre Held;"
"Kein Fßllhorn, das von allen Schätzen regnet, // Ist reicher als die Mutterhand, die segnet."
"Freiheit ist die groĂe Losung, deren Klang durchjauchzt die Welt;"
"Ein Anfang ist kein MeisterstĂźck, // Doch guter Anfang halbes GlĂźck."
"Dunkle Stunden mĂźssen offenbaren, // Was ein Herz des GroĂen bringt und Klaren."
"Das Lachen ist der Regenbogen, // Der dunklem Grund des Sturms entsteigt, [...]."
"Bei der Arbeit magst du singen, // Das verleiht der Arbeit Schwingen;"
"Ach, das allein Beständ'ge ist das Grab!"
"Wer nicht in einem unerbittlichen Institut aufgewachsen ist, wird sein Lebtag die Bedeutung des Wortes ÂťSonntagÂŤ nicht ermessen. Sonntag, das ist der Tag, wo die erdrosselnde Hand der Angst um den Hals sich lockert, Sonntag, das ist ein Erwachen ohne den bangen Brechreiz, Sonntag, das ist der Tag ohne PrĂźfung, Strafe, erbitterten Lehrerschrei, der Tag ohne Schande, ohne zurĂźckgewĂźrgte Tränen, Erniedrigungen, der Tag, da man in einem sĂźĂen Glockenmeer erwacht."
"Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens."
"Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!"
"Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heiĂt: sie innehaben. Ich bin fĂźr dich, du bist fĂźr mich ein Lied."