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April 10, 2026
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"Eigentlich habe ich drei Leben gelebt. Das erste reicht bis 1917, das zweite umfaĂt die Zeit als OberbĂźrgermeister in KĂśln und das dritte nun, das begann nach dem Zusammenbruch."
"Abends kann man in der Altstadt sehr leicht versacken. Vor allem, wenn man das leckere KÜlsch unterschätzt. Da hat schon so mancher sein blaues Wunder erlebt."
"Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens. Dieser heitere Morgenstern der Jugend hat bisher der Welt geleuchtet."
"In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und auch wohl bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, fßr die es keine Rechtfertigung gibt."
"Ein wahres Krähwinkel ist Dresden in musikalischer Beziehung und fßr den Kßnstler eine elende Existenz."
"Dresden heiĂt die Kunst zu leben."
"Die jungen Deutschen, denen ich in GĂśttingen, Dresden, KĂśnigsberg usw. begegnete, sind unter dem Einfluss so genannter philosophischer Richtungen herangewachsen, die man eigentlich als dunkle, schlecht geschriebene Dichtung ansehen muss, aber in sittlichem Betracht etwas AuĂerordentliches, erhaben Reines haben. Ich bekam den Eindruck, dass sie sich nicht die republikanische Gesinnung des Mittelalters, nicht das Misstrauen und die Bereitschaft zum DolchstoĂ wie die Italiener bewahrt haben, sondern eine starke Anlage von Begeisterungsfähigkeit und Gewissenhaftigkeit."
""So lange hangt als in Wetzlar ein Spruch." - Johann Wolfgang von Goethe, Brief an Johanna Fahlmer vom 18. Oktober 1773, Christoph Martin Wielands Ausspruch Ăźber seinen GĂśtz von Berlichingen. Gemeint sind die lange andauernden Reichskammergerichtsprozesse"
"Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche SchĂśnheit der Natur."
"In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust."
"Leben im Quadrat"
""Heidelberg vonne, Mannem hinne!" (Heidelberg vorne, Mannheim hinten!)"
"Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich."
"Ăber meine Hofkapellmeisterei in Mannheim werden Sie gewiss sehr unzufrieden sein."
"Meine Stadt holt ihren Mann Heim, // Ganz egal wo er auch ist. // Diesen Reim schickt ihr der Mann Heim, // Der sie so oft vermisst."
"Mannheim bei Sonnenschein entfaltet einen ziemlich unwiderstehlichen Charme. Das wissen auch die Menschen aus Ludwigshafen, die bloĂ Ăźber eine BrĂźcke laufen mĂźssen, um dem Elend ihrer eigenen Gemeinde zu entfliehen."
""Jetzt lebe ich zu Mannheim in einem angenehmen dichtrischen Taumel"
"Durch abgelegene, fast Ăśde StraĂen verirrten wir uns gleichsam in das schĂśne Mannheim hinein."
"Denn ich habe Mannheim all mein Leben lieb gehabt."
"Das freundliche Mannheim, das gleich und heiter gebaut ist."
"Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute."
"Ach wie beneide ich immer Leipzig um seine Musik!"
""In Paris, mÜchte man sagen, schweben vier Städte ßber einander; in London macht Jeder Anspruch auf sein Plätzchen auf Gottes Erdboden, und nur Fremde, einzelne Familien, oder in ihren Mitteln sehr beschränkte Personen, bewohnen Etagen, die dann auch freilich bei der Kleinheit der Häuser wenig Bequemlichkeit darbieten." - Johanna Schopenhauer, Reise durch England und Schottland. Zweiter Theil. Aus: Sämmtliche Schriften, 16. Band. Leipzig: Brockhaus, 1834. S. 125."
""Die Stadt, sie schwingt." - Ronald Reng, Ăźber London, in: Gebrauchsanweisungen fĂźr London, MĂźnchen, 4. Auflage, 2007, S. 7. ISBN 3492275346"
"Ungläubiger: in New York: jemand, der nicht an die christliche Religion glaubt; in Istanbul: jemand, der an sie glaubt."
"Und was heiĂt schon New York? GroĂstadt ist GroĂstadt; ich war oft genug in Hannover."
"New York ist einzigartig auf der ganzen Welt."
"Mein New York ist Hannover."
"Stuttgart ist unverstellt, ganz anders als beispielsweise Mßnchen. Mßnchen ist eine tolle Stadt, aber du begegnest dort viel mehr Menschen, die nur ihre Fassade zeigen. In Stuttgart hast du Porsche und Bosch, hier wird gearbeitet, und es geht bodenständig und nicht versnobt zu."
"Stuttgart ist eine schĂśne Stadt, nicht nur Wirtschaftsstandort. Das wird aber oft nicht wahrgenommen. Porsche wird nie von Stuttgart weggehen. Das ist undenkbar."
"Ich mĂśchte nicht todt und begraben seyn // Als Kaiser zu Aachen im Dome; // Weit lieber lebt' ich als kleinster Poet // Zu Stukkert am Neckarstrome."
"Den politischen Wechsel in Hamburg zu schaffen und unsere Stadt so sicher zu machen, wie MĂźnchen oder Stuttgart, schĂśner ist Hamburg schon jetzt."
"Da liegst du nun im Sonnenglanz, // SchĂśn wie ich je dich sah, // In deiner Berge grĂźnem Kranz, // Mein Stuttgart, wieder da"
"Auch wenn ich hier nicht mehr leben wollen wĂźrde: Wir sind ganz klar eine Stuttgarter Band. Wir sind hier groĂ geworden, unsere Familien sind hier, unser Management auch [âŚ] und untereinander reden wir lustig schwäbisch."
"KĂśln und Aachen wurden nicht an einem Tag erbaut."
"Man findet manchen Tropf, der nie nach Aachen kam."
"Wenn der Elisenbrunnen ein Wahrzeichen der Stadt ist, und daran habe ich keinen Zweifel, dann sollte er wieder so aufgebaut werden, wie er war."
"Zu Aachen langweilen sich auf der StraĂ // die Hunde, sie flehn untertänig: Gib uns einen FuĂtritt, o Fremdling, das wird // vielleicht uns zerstreuen ein wenig."
"Sowie Gott in Paris eine schÜne Frau entstehen lässt, schickt der Teufel als Antwort einen Narren, der sie aushält."
"Provinz bleibt Provinz, sie macht sich lächerlich, wenn sie Paris nachäffen mÜchte."
"Man muss in Paris und ausschlieĂlich mit Leuten zusammenleben, die ein frĂśhliches Leben fĂźhren! Sie sind glĂźcklich und daher weniger bĂśsartig. Die Menschenseele ist wie ein verpesteter Sumpf; wenn man nicht rasch darĂźber hinweggleitet, versinkt man darin."
"In unserer Welt der Ăbermobilisierung, Billigflieger und Freiheit des Individuums steht es jedem frei, nach Paris oder ZĂźrich zu fliegen, um dort die vermeintliche KrĂśnung kulinarischer Kunst zu genieĂen. Wen aber der Wind des Schicksals nach Manchester verschlägt, der sollte auch bereit sein, dort Fish and Chips zu essen."
"In Paris, mÜchte man sagen, schweben vier Städte ßber einander; in London macht Jeder Anspruch auf sein Plätzchen auf Gottes Erdboden, und nur Fremde, einzelne Familien, oder in ihren Mitteln sehr beschränkte Personen, bewohnen Etagen, die dann auch freilich bei der Kleinheit der Häuser wenig Bequemlichkeit darbieten."
"In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros."
"Einer der VorzĂźge der guten Stadt Paris besteht darin, dass man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne dass sich jemand auch nur im mindesten darum kĂźmmert."
"Der Pariser wundert sich, wenn nicht Ăźberall alles so ist wie in Paris, und der Franzose, wie in Frankreich."
"Das ist eine alberne Meinung, dass sich Weiber und Männer in den Wolken verstecken kÜnnen und hageln, um alles zu verderben. Zu Paris glaubt man an keine Hexen und hÜrt auch von keinen."
"Da stehe ich auf der BrĂźcke und bin wieder mitten in Paris, in unserer aller Heimat. Da flieĂt das Wasser, da liegst du, und ich werfe mein Herz in den Fluss und tauche in dich ein und liebe dich."
"Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut."