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April 10, 2026
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"âIch denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde â nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion.â â The Atheism Tapes, BBC, 2004."
"âMit oder ohne Religion wĂźrden gute Menschen Gutes tun und bĂśse Menschen BĂśses. Aber damit gute Menschen BĂśses tun, bedarf es der Religion.â"
"Eine der grĂśĂten Errungenschaften der Wissenschaft ist nicht, es intelligenten Leuten unmĂśglich zu machen, religiĂśs zu sein, sondern es ihnen zumindest zu ermĂśglichen, nicht religiĂśs zu sein. Dahinter sollten wir nicht zurĂźckfallen."
"âDass Elementarteilchenphysik in unseren Augen fundamentaler als andere Zweige der Physik erscheint, liegt daran, dass sie tatsächlich fundamentaler ist.â"
"âJe begreiflicher uns das Universum wird, desto sinnloser erscheint es auch.â"
"Das BemĂźhen, das Universum zu verstehen, ist eines der ganz wenigen Dinge, die das menschliche Leben ein wenig Ăźber die Stufe einer Farce erheben, und gibt ihm etwas von der Anmut der TragĂśdie."
"Es behauptete einmal jemand, daĂ, wofern ein Mann sich irre und sage, daĂ zweimal zwei fĂźnf sei, dieser Fehler wieder berichtigt werden kĂśnne. wenn aber eine Frau sich irre und erkläre, zweimal zwei sei eine Lampe, dann kĂśnne man mit dem Kopf durch die Wand rennen, und es nĂźtze doch nichts."
"Jassir Arafats Streben war zeit seines Lebens darauf gerichtet, die Palästinenser in die Unabhängigkeit zu fßhren und einen souveränen, lebensfähigen palästinensischen Staat zu errichten."
"Ich habe ihn gehasst wegen des Todes von Israeli und weil er nicht zugelassen hat, dass der Friedensprozess vorankommt."
"Der grĂśĂte Fehler Arafats war, sich dem Terror zuzuwenden. Seine grĂśĂten Leistungen vollbrachte er, als er versuchte, Frieden zu schaffen."
"Arafats politische Linie ist zeitweise problematisch gewesen. Aber seine Bedeutung als Symbol fßr den Kampf des palästinensischen Volkes um einen eigenen Staat kann kaum ßberschätzt werden."
"Arafat wird in Zukunft keine Rolle mehr spielen."
"Arafat ist ein Terrorist. Er sieht aus wie ein Terrorist, er geht wie ein Terrorist und er quakt wie ein Terrorist. Sie kennen doch das englische Sprichwort Ăźber das, was wohl eine Ente sein muss, wenn es aussieht, watschelt und quakt wie eine Ente?"
"Die Welt muĂ sicher gemacht werden fĂźr die Demokratie; ihr Friede muĂ aufgebaut werden auf den erprobten Grundlagen politischer Freiheit."
"Freiheit ist nie von der Regierung ausgegangen. Freiheit ist immer von den Untertanen der Regierung ausgegangen. Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerstands. Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte der Beschränkung von Regierungsmacht, nicht ihrer Ausdehnung."
"âJede ländliche Gegend wĂźnschte sich ihren eigenen Ku-Klux, gegrĂźndet in Verschwiegenheit und Geheimnis wie die Mutter-âHĂśhleâ in Pulaski, bis letztlich ein groĂer Ku-Klux-Klan, ein âUnsichtbares Reich des SĂźdensâ entstanden war, in lockerer Organisation miteinander verbunden, um das Land des SĂźdens vor einigen der Ăźbelsten Gefahren in einer Zeit der Umwälzung zu schĂźtzen.â"
"âDie weiĂen Männer des SĂźdens waren aufgerĂźttelt durch den bloĂen Selbsterhaltungstrieb, sich â mit gerechten Mitteln oder mit schrecklichen â zu befreien von der unerträglichen Last einer Regierung, die sich auf die Stimmen der ungebildeten Neger stĂźtzte und im Interesse von Abenteurern gefĂźhrt wurde; (âŚ)â (Ăber die Entstehung der Ku-Klux-Klan nach dem Amerikanischen BĂźrgerkrieg 1865)"
"Die Zucht der Familie ist veränderlich, auswählend, bildend, unterweisend, sie muà das Individuum lenken. Aber der Staat darf nicht lenken; er muà Bedingungen schaffen, aber nicht Individualitäten formen."
"So sollte der Staat z.B. nicht versuchen, die private Moral zu ßberwachen, weil sie in das Gebiet der besonderen Verantwortlichkeit des Einzelnen und nicht in das gehÜrt, auf dem alle Menschen gegenseitig von einander abhängen. Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist."
"Selbst die absolutesten Monarchen muĂten die Stimmung ihrer Untertanen kennen lernen, Ăberlieferungen beachten und Vorurteile respektieren; die eifrigsten Reformer haben lernen mĂźssen, dass sie sich selbst jeglicher Macht beraubten, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilten. Auf eine Revolution ist stets eine Reaktion gefolgt, eine RĂźckkehr zu einer noch etwas langsameren politischen Entwicklung."
"In dem Glauben an das Ideale ist alle Macht, wie alle Ohnmacht der Demokratie begrĂźndet."
"Wenn der Mensch keinen Genuss mehr in der Arbeit findet und bloss arbeitet, um so schnell wie mĂśglich zum Genuss zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird."
"Jede groĂe Zeit erfasst den ganzen Menschen."
"Es versteht sich von selbst, dass Caesar ein leidenschaflicher Mann war, denn ohne Leidenschaft giebt es keine Genialität; aber seine Leidenschaft war niemals mächtiger als er."
"Es ist die tiefste und herrlichste Wirkung der musischen Kßnste und vor allem der Poesie, dass sie die Schranken der bßrgerlichen Gemeinden aufheben und aus den Stämmen ein Volk, aus den VÜlkern eine Welt erschaffen."
"Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hÜrt die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit."
"Jedes Wesen steht im Mittelpunkt der SchĂśpfung, jedes Wesen rechtfertigt die SchĂśpfung."
"ÂťIch habe immer daran geglaubt, daĂ das Gegenteil von Liebe nicht HaĂ ist, sondern GleichgĂźltigkeit. Das Gegenteil von Glaube ist nicht Ăberheblichkeit, sondern GleichgĂźltigkeit. Das Gegenteil von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, es ist GleichgĂźltigkeit. GleichgĂźltigkeit ist nicht der Anfang eines Prozesses, es ist das Ende eines Prozesses.ÂŤ"
"Die einen sagen, Hiob hat sehr wohl gelebt, nur sein Leiden ist eine rein literarische Erfindung. Dem halten andere entgegen: Hiob hat niemals gelebt, aber er hat sehr wohl gelitten."
"Meine persĂśnliche Ansicht ist die, daĂ in einer zukĂźnftigen Wissenschaft die Realität weder âpsychisch" noch âphysisch" sein wird, sondern irgendwie beides und irgendwie keines von Beiden."
"Von einem inneren Zentrum aus scheint sich die Psyche im Sinne einer Extraversion nach auĂen zu bewegen in die KĂśrperwelt, in der nach Voraussetzung alles Geschehen ein automatisches ist, so daĂ der Geist diese KĂśrperwelt mit seinen Ideen gleichsam ruhend umspannt."
"Unser Freund Dirac hat eine Religion; und der Leitsatz dieser Religion lautet: 'Es gibt keinen Gott und Dirac ist sein Prophet.'"
"Einst standen die Physikerin Lise Meitner und der Chemiker Otto Hahn diskutierend im Kaiser-Wilhelm-Institut fĂźr Chemie in Dahlem, und Hahn hatte gerade eine Ansicht geäuĂert, die Frau Meitner nicht zusagte. Ein Beobachter im Treppenhaus hĂśrte daraufhin folgenden klassischen Ausspruch von Frau Meitner: âHähnchen, von Physik verstehst Du nichts, geh nach oben!â"
"Alle Fragen des besetzten Gebiets werden abhängig sein von einer Verständigung Ăźber die grĂśĂere Frage, die Frage der ReparationslĂśsung Ăźberhaupt. Wenn ich an die Verhandlungen denke, die von den Sachverständigenkomitees gefĂźhrt worden sind und die in Berlin fortgesetzt wurden, wenn man mich da fragt, ob aus diesen Verhandlungen etwas zu erwarten sei, mĂśchte ich mich dem anschlieĂen, was ein deutscher Wirtschaftler, der seit Jahren diese Sisyphusarbeit mitgemacht hat und der die Ergebnislosigkeit dieser BemĂźhungen sah, geäuĂert hat: er sehe zum erstenmal einen Silberstreifen an dem sonst dĂźsteren Horizont."
"Man hÜhnt und spottet ßber das Frankfurter Parlament in der Paulskirche, man hÜhnt und spottet ßber die damalige Revolution. Auch fßr uns gilt das Wort: Wohl dem, der seiner Ahnen gern gedenkt! Es waren die Ahnen des deutschen Liberalismus, die damals in der Frankfurter Paulskirche wirkten, und jedes Parlament kÜnnte stolz sein, wenn es auf der geistigen HÜhe stände, auf der einst das Frankfurter Parlament gestanden hat."
"âIch finde Gott nicht vor in Raum und Zeitâ, so sagt der ehrliche naturwissenschaftliche Denker und wird dafĂźr von denen gescholten, in deren Katechismus doch steht: Gott ist Geist."
"Es liegt natĂźrlich sehr nahe, die Funktion ψ auf einen Schwingungsvorgang im Atom zu beziehen, dem die den Elektronenbahnen heute vielfach bezweifelte Realität in hĂśherem MaĂe zukommt als ihnen."
"Ein rein verstandesmäĂiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding."
"Der Grund dafĂźr, daĂ unser fĂźhlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fĂźnf Worten ausgedrĂźckt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein."
"Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich mĂśchte sagen: die Gesamtzahl aller ÂťBewusstheitenÂŤ ist immer bloĂ ÂťeinsÂŤ."
"Sie kĂśnnen alle Blumen abschneiden, aber nie werden sie den FrĂźhling aufhalten kĂśnnen."
"Kommt, seht das Blut in den StraĂen, // kommt, seht // das Blut in den StraĂen, // kommt, seht doch das Blut // in den StraĂen!"
"Was wir heutzutage aus der Sprache der Spektren heraus hĂśren, ist eine wirkliche Sphärenmusik des Atoms, ein Zusammenklingen ganzzahliger Verhältnisse, eine bei aller Mannigfaltigkeit zunehmende Ordnung und Harmonie. FĂźr alle Zeiten wird die Theorie der Spektrallinien den Namen Bohrs tragen. Aber noch ein anderer Name wird dauernd mit ihr verknĂźpft sein, der Name Plancks. Alle ganzzahligen Gesetze der Spektrallinien und der Atomistik flieĂen letzten Endes aus der Quantentheorie. Sie ist das geheimnisvolle Organon, auf dem die Natur die Spektralmusik spielt und nach dessen Rhythmus sie den Bau der Atome und der Kerne regelt."
"Wer es einmal so weit gebracht hat, daĂ er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehĂśrt."
"Welches ist nun die Richtung dieses Fortschrittes und welchem Ziel strebt er zu? Die Richtung ist offenbar eine beständige Verfeinerung des Weltbildes durch Zurßckfßhrung der in ihm enthaltenen realen Elemente auf ein hÜheres Reales von weniger naiver Beschaffenheit. Das Ziel aber ist die Schaffung eines Weltbildes, dessen Realitäten keinerlei Verbesserung mehr bedßrftig sind und die daher das endgßltig Reale darstellen. Eine nachweisliche Erreichung dieses Zieles wird und kann niemals gelingen."
"Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und gegen Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam fĂźhren, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!"
"Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daà diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhÜchsten Anforderungen stellt. Sie ßbertrifft an Kßhnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einfßhrung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen."
"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daà ihre Gegner ßberzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daà ihre Gegner allmählich aussterben und daà die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist."
"Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln."
"[...] der unermeĂlich reichen, stets sich erneuernden Natur gegenĂźber wird der Mensch, so weit er auch in der wissenschaftlichen Erkenntnis fortgeschritten sein mag, immer das sich wundernde Kind bleiben und muĂ sich stets auf neue Ăberraschungen gefaĂt machen."