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April 10, 2026
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""Unsere Hoffnungen auf revolutionäre Veränderung und Erneuerung stĂźtzt sich darauf, dass durch die Aktivierung der PersĂśnlichkeit, des Faktors Mensch die gewaltigen sozialen Ressourcen des Sozialismus zur Geltung gebracht werden⌠als Ordnung des realen Humanismus, die dem Menschen dient und ihn erhebt." - In der Ansprache zum 70. Jahrestag der GroĂen Sozialistischen Oktoberrevolution. Unsere Zeit 4.11.1987"
"Zugleich dĂźrfen gefĂźhllose, unhĂśfliche Menschen, die die NĂśte des Volkes nicht sehen und sie sich nicht zu Herzen nehmen, Menschen, die kein MitgefĂźhl haben, keine Leitungsfunktionen ausĂźben."
""Lenin sagte einmal, der ungebildete Mensch stehe auĂerhalb der Politik. Heute aber haben wir ein gebildetes Volk. Wie wir in den letzten Jahren handelten, bedeutete, es aus der Politik herauszuhalten. Das ist eine MiĂachtung des Volkes. Das ist eine Art Elitedenken." - In einer Rede vor Vertretern der Massenmedien und der Kulturschaffenden im Juli 1987. Nach Unsere Zeit 20.7.1987"
""Wir weisen das Recht der FĂźhrung jedes Landes zurĂźck, ⌠das Todesurteil Ăźber die Menschheit zu fällen. Wir sind keine Richter und Milliarden Menschen keine Verbrecher, die bestraft werden mĂźssen. Eben deshalb ist es notwendig, die nukleare Guillotine niederzureiĂen. Die kernwaffenbesitzenden Mächte mĂźssen Ăźber ihren nuklearen Schatten springen, hinein in eine kernwaffenfreie Welt." - Rede auf dem Internationalen Friedensforum in Moskau, 16.2.1987. Nach Unsere Zeit, 19.2.1987, und nach Freiraum 3/2016, hg. v. d. PressehĂźtte Mutlangen (PDF auf pressehuette.de, abgerufen 18.7.2020)"
"Wo die Männer versagen, da ruft man nach dem Mann. Der Fascismus, der ßberall anders, ßberall in neuer nationaler Vermummung auftritt, weist in allen Ländern diesen einen gemeinsamen Wesenszug auf: die Sehnsucht nach dem Diktator. Die erschlafften VÜlker suchen nach einem Hirn, das fßr sie denkt, nach einem Rßcken, der fßr sie trägt."
"Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz."
"Man bewundert bei uns noch immer ein ständig im Maul gefßhrtes ungekämmtes Flegeltum als Männlichkeit."
"Wenn man den verseuchten Geist eines Landes wirkungsvoll bekämpfen will, muà man dessen allgemeines Schicksal teilen."
"Was nßtzen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muà der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschßtzt werden!"
"Im Gefängnis gewesen sein, das ist ein groĂes Erlebnis, das kein politischer Mensch aus seinem Dasein streichen kann."
"Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den hÜchsten Ehrenämtern sichert."
"Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede."
"Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb."
"Der Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter."
"âImmer versucht. Immer gescheitert. Egal. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.â"
"Wir werden alle verrĂźckt geboren. Einige bleiben es."
"Die Sonne schien, da sie keine Wahl hatte, auf nichts Neues."
""Im bßrgerlichen Leben wird man wegen Dingen bestraft, die man tut; die militärischen Regeln fßgen aber ein neues Prinzip hinzu"
""'BĂźcher helfen ei'm nich. Jeder Mensch braucht 'n andern"
"Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt."
"[...] er kam mir nach und sagte: "Was guckst du mich denn so entgeistert an, mein BlĂźmelein -- ich schlage vor, daĂ wir jetzt erst einmal bumsen." Nun, inzwischen war ich bei meiner Handtasche, und er ging mir an die Kledage, und ich dachte: "Bumsen, meinetwegen", und ich hab' die Pistole rausgenommen und sofort auf ihn geschossen [...] und ich dachte: Gut, jetzt bumst's. [...] Ohne Reue, ohne Bedauern. Er wollte doch bumsen, und ich habe gebumst, oder?"
"Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ăhnlichkeiten mit den Praktiken der Bild -Zeitung ergeben haben, so sind diese Ăhnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich."
"Mir muĂ eine Sache SpaĂ machen, sonst werde ich krank."
"Der Feierabend des NichtkĂźnstlers ist die Arbeitszeit eines Clowns."
"als Luftveränderung kann Bonn fßr Stunden Wunder wirken."
"Nichts darf man, auch keinen Krieg anfangen."
"ÂťHĂśflichkeit ist doch die sicherste Form der VerachtungÂŤ."
""Einmischung ist die einzige MĂśglichkeit, realistisch zu bleiben." â Einmischung erwĂźnscht [1973], S. 15 books.google, in: Einmischung erwĂźnscht. Schriften zur Zeit. Kiepenheuer & Witsch 1977, S. 13 ff. Vgl. auch boell.de"
"Dort, wo der Staat gewesen sein kĂśnnte oder sein sollte, erblicke ich nur einige verfaulende Reste von Macht, und diese offenbar kostbaren Rudimente von Fäulnis werden mit rattenhafter Wut verteidigt. Schweigen wir also vom Staat, bis er sich wieder blicken läĂt. In diesem Augenblick von ihm zu sprechen, wäre Leichenfledderei oder Nekrophilie."
"Der Regen ist hier absolut, groĂartig und erschreckend. Diesen Regen schlechtes Wetter zu nennen, ist so unangemessen, wie es unangemessen ist, den brennenden Sonnenschein schĂśnes Wetter zu nennen."
"Den Sozialisten in allen Parteien."
"Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym fĂźr den Prozess des Stimmenkaufs und fĂźr das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die grĂśĂten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.""
"Und der vorherrschende Glaube an soziale Gerechtigkeit ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation."
"Es mag hart klingen, aber es ist wahrscheinlich im Interesse aller, daà in einem freiheitlichen System die voll Erwerbstätigen oft schnell von einer vorßbergehenden und nicht gefährlichen Erkrankung geheilt werden um den Preis einer gewissen Vernachlässigung der Alten und Sterbenskranken."
"Dass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform."
"Warum sind nicht mehr Leute aus Trotz gut?"
"Die Vorstellung, daĂ einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich."
"Die Tage werden unterschieden, aber die Nacht hat einen einzigen Namen."
"Die Sattheit des Siegers, seine Ăberfressenheit, Zufriedenheit, sein langes Verdauungsbehagen. Manches sollte man nicht sein, aber das Einzige, was man nie sein darf, ist ein Sieger. Aber man ist es, Ăźber jeden Menschen, den man gut kennt und Ăźberlebt. Siegen ist Ăberle-ben. Wie soll man es machen: weiter leben und doch nicht Sieger sein? â Die moralische Quadratur des Zirkels."
"Beamte werden Gewitter machen wie Jupiter."
"Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe."
"AndrĂŠ Gide soll gesagt haben: âOft merkt man nicht, wenn sich eine TĂźr schlieĂt, dass sich eine andere Ăśffnet.â"
"Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man Ăźberhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat."
"Theorie des Buches: toter Buchstabe? Ein Sack SamenkĂśrner."
"Jeder Schweizer trägt seine Gletscher in sich."
"Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben."
"Man täuscht sich stets, wenn man nicht die Augen schlieĂt, um zu verzeihen oder klarer in sich selbst zu sehen."
"Nichts ist bedrohlicher als das GlĂźck; jeder Kuss kann einen Feind wecken."
"Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den StraĂen des Zufalls."
"Ein jeder Schritt, den wir zu dieser Stunde nach einem unbestimmten Ziele machen, ist fßr uns belangreicher, als die tausend Meilen, die wir dereinst zu einem glänzenden, aber verjährten Siege machten."