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April 10, 2026
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"Wir dĂźrfen uns beglĂźckwĂźnschen, daĂ sich dieser grausame Krieg seinem Ende zuneigt. .. Doch sehe ich in naher Zukunft eine beunruhigende Krise auf uns zukommen, die mich um die Sicherheit unseres Landes zittern läĂt. Infolge des Krieges sind Wirtschaftsunternehmen zu enormen EinfluĂ gelangt, und wir gehen einem Zeitalter der Korruption bis in hohe Positionen entgegen. Die Macht des Geldes in diesem Land wird ihren EinfluĂ durch Ausnutzung der Vorurteile im Volk so lange wie mĂśglich zu halten versuchen, bis der Wohlstand in wenigen Händen versammelt und die Republik zerstĂśrt ist. Ich sorge mich zu diesem Zeitpunkt mehr um die Sicherheit meines Landes als je zuvor, mehr sogar als mittem im Krieg. Gebe Gott, daĂ meine BefĂźrchtungen sich als unbegrĂźndet erweisen."
"Beide Theile waren dem Krieg abgeneigt; der Eine aber wollte eher Krieg fßhren, als die Nation fortbestehen lassen, während der Andere lieber den Krieg annehmen, als die Nation untergehen lassen wollte. Und so kam denn der Krieg."
"Wer wird inmitten einer Furth die Pferde wechseln?"
"âfeierlich zu beschlieĂen, daĂ diese Toten nicht umsonst gestorben sind, daĂ diese Nation unter Gottes FĂźgung eine Wiedergeburt der Freiheit erleben wird und daĂ die Regierung des Volkes, durch das Volk und fĂźr das Volk niemals vom Erdboden verschwinden darf.â"
"âKĂśnnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so wĂźrde ich es tun; kĂśnnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so wĂźrde ich es tun; und kĂśnnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so wĂźrde ich auch das tun.â"
"Wir sind nicht Feinde, sondern Freunde. Wir dĂźrfen nicht Feinde sein. Ob auch die Leidenschaft das Band unserer Liebe straff gezogen hat, sie darf es nicht brechen. Die mystischen Saiten der Erinnerung, die sich von jedem Schlachtfelde und Patriotengrabe zu jedem lebendigen Herzen und zu jedem häuslichen Herde Ăźber dieses ganze weite Land erstrecken, werden auf's Neue in den groĂen Chor der Union einstimmen, wenn sie wiederum, was sicher zu erwarten steht, von den bessern Engeln unserer Natur berĂźhrt werden."
"Welch ein KĂźnstler geht mit mir zugrunde!"
"Quinctilius Varus, gib die Legionen zurĂźck!"
"Heil dir, Caesar! Die Todgeweihten grĂźĂen dich!"
"Aufgabe eines guten Hirten ist es, seine Herde zu scheren, nicht aber zu schinden."
"zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. RuinĂśs angestiegen ist jedoch die Zahl der UnvernĂźnftigen."
"Wissenschaft, Grundlagenforschung, ist nur als Fortsetzung der Philosophie mit anderen Mitteln zu verstehen."
"Wir sind, um es einmal so zu formulieren, eigentlich nur die Neandertaler von morgen."
"Wir sind nicht nur von dieser Welt"
"Unlogik läĂt sich eben durch Logik in keiner Weise erschĂźttern."
"Politiker haben eine heilige Scheu davor, Ăśffentlich zuzugeben, daĂ sie in ihren Entscheidungen nicht mehr frei sind (vielleicht gestehen sie das nicht einmal sich selbst ein)."
"Die Entdeckung der Evolution schlieĂt die Einsicht ein, dass unsere Gegenwart mit absoluter Sicherheit nicht das Ende (oder gar das Ziel) der Entwicklung sein kann."
"Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens."
"Wie lächerlich ich mir jetzo vorkomme, wenn ich meinen älteren Werken Seitenhiebe auf Hof vorfinde, welche ich in der Hoffnung that, der Stadt etwas zu versetzen! Denn bis diese Minute hat sie es vielleicht nicht gelesen. Fotografie aus Wikimedia Commons"
"Ser viele sind schon entzĂźkt Ăźber ein Buch, wenn nichts darin steht als ihre vorigen Meinungen gedrukt. (Nr. 186) Ideen-Gewimmel. Texte & Aufzeichnungen aus dem unverĂśffentlichten NachlaĂ Hrsg. Thomas Wirtz & Kurt WĂślfel Eichborn, Frankfurt a. M. 1996, S. 51"
""Nur sein Auge sah alle die tausend Qualen der Menschen bei ihren Untergängen"
"Mädchen und Gold sind desto weicher, je reiner sie sind."
"Je älter man wird, desto lieber will man sprechen, und desto weniger schreiben, besonders Briefe. (Nr. 1387) Ideen-Gewimmel. Texte & Aufzeichnungen aus dem unverÜffentlichten Nachlaà Hrsg. Thomas Wirtz & Kurt WÜlfel Eichborn, Frankfurt a. M. 1996, S. 231"
"Es hat mich oft verdrĂźĂlich gemacht, daĂ ich jeder Vorrede, die ich schreibe, ein Buch anhängen muĂ"
"Eine neue Rolle des Lebens spielt der Mensch am wärmsten und am besten; Ăźber unsern Antrittspredigten schwebt der Heilige Geist brĂźtend mit TaubenflĂźgeln â nur später liegen die Eier kalt."
"Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens."
"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht getrieben werden kĂśnnen."
"Der Dichter gleicht der Saite: Er selber macht sich unsichtbar, wenn er sich schwingt und Wohllaut gibt."
"Das Alter ist nicht trĂźbe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhĂśren."
"Briefe verbrennen. Nie thät ichs. Alles untergehende Leben kommt wieder; diese GeschÜpfe dieses Herzens und Kopfes nie. Durchstreicht die Namen, verwechselt die Handschrift; aber lasset die Seele leben, die gerade in Briefen am innigsten lebt. (Nr. 994) Ideen-Gewimmel. Texte & Aufzeichnungen aus dem unverÜffentlichten Nachlaà Hrsg. Thomas Wirtz & Kurt WÜlfel Eichborn, Frankfurt a. M. 1996, S. 170"
"Berlin ist mehr ein Welttheil, als eine Stadt, wo sich aus der grĂśĂeren Menge leichter eine gesellige Einsamkeit erwählen lieĂe. Da fänden Sie Ihren ruhigsten Hafen in Deutschland."
"Alle plÜtzlichen Dämmerungen sind nur die der Sonnenfinsternisse und also keine wachsende, sondern ebenso plÜtzlich verschwindende."
"Der Humor, als das umgekehrt Erhabene, vernichtet nicht das Einzelne, sondern das Endliche durch den Kontrast mit der Idee."
"Die bloĂe Empfindung schafft nicht den Dichter, aber der bloĂe Dichter auch nicht jene. Im ersten Irrtum ist der JĂźngling, im zweiten der Kritiker."
"Nie vergesse der Dichter Ăźber der Zukunft, die ihm eigentlich heller vorschimmert, die Forderungen der Gegenwart und also des nur an diese angeschmiedeten Lesers."
"Hier auf dem offenen Meere der Welt, mitten unter hundert Schiffen, kann ich Dir nicht durch das Sprachrohr der Presse das zuschreien, was ich Dir viel lieber nahe an Deinem Angesicht und an Deiner Brust zuflĂźstern mĂśchte."
"Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat."
"Dass du gewiss in Bayreuth selig sein wirst, so sehr sind dessen Häuser und Berge zu loben."
"Armut ist die einzige Last, die schwerer wird, je mehr Geliebte daran tragen."
"Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes â und heckte er täglich die neuen Einfälle zu Schocken â das Schicksal selber ein Wortspiel wie ein Nestei gelegt hat; auf diesem Ei sitzt und brĂźtet er sein Leben lang und will etwas herausbringen."
"Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch fĂźr die kalte Welt haushalten."
"Jedes Ich ist PersÜnlichkeit, folglich geistige Individualität."
"Jede gute Erzählung, so wie gute Dichtung, umgibt sich von selber mit Lehren."
"Hinter einem voranziehenden Gott wĂźrden alle Menschen GĂśtter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles."
"Einzelne Regeln ohne den Geist der Erziehung sind ein WĂśrterbuch ohne Sprachlehre."
"Einen traurigen Mann erduld' ich, aber kein trauriges Kind."
"Ein verdrieĂlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel."
""Die Wiederholung ist die Mutter"
"Die weibliche Kleider-Liebe hat samt der Reinlichkeit, welche gleichsam auf der Grenzscheide zwischen Leib und Sittlichkeit wohnt, eine Wand- und Tßr-Nachbarin, nämlich Herzens-Reinheit."
"Das kĂśrperliche Herz sei das Muster des geistigen: verletzbar, empfindlich, rege und warm, aber ein derber, frei fortschlagender Muskel hinter dem Knochengitter, und seine zarten Nerven sind schwer zu finden."