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April 10, 2026
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"Die liebenswĂźrdigste der Frauen // Wird auch die schĂśnste sein."
"Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurĂźck."
"Wem die Stunde schlägt."
"Kein Mensch ist eine Insel."
"Ich wäre jämmerlich, wenn ich nicht sterben wollte. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe."
"Und er [der KÜnig von Brobdingnag] gab seine Meinung dahin ab, wer es fertig brächte, zwei Kornähren oder zwei Grashalme auf einem Fleck Bodens zu ziehn, wo zuvor nur einer wuchs, der mache sich mehr um die Menschheit verdient und tue seinem Lande einen wesentlicheren Dienst als das ganze Geschlecht der Politiker zusammengenommen."
"Wir haben Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben."
"Und schlieĂlich gleicht der wahre Kritiker beim Lesen eines Buches einem Hunde beim Festmahl, dessen Sinnen und Trachten einzig auf das gerichtet ist, was die Gäste fortwerfen, und der daher dort am meisten knurren wird, wo die wenigsten Knochen abfallen."
"Jeder mĂśchte lange leben, aber keiner will alt werden."
"Ich liebe gute, ehrenwerte Bekanntschaft; ich liebe es, der Schlechteste in einer Gesellschaft zu sein."
"Gesetze sind wie Spinnweben, die kleine Fliegen fangen, aber Wespen und Hornissen entkommen lassen."
"Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben."
"Die Selbstliebe mancher Menschen macht sie geneigt, anderen Freude zu bereiten. Die Selbstliebe anderer Menschen wieder beschränkt sich vĂśllig darauf, sich selbst Freude zu bereiten. Dies macht den groĂen Unterschied zwischen Tugend und Laster."
"Die Lehre der Stoiker, dass wir unseren BedĂźrfnissen durch Ausrottung unserer Begierden abhelfen sollen, kommt mir ebenso vor, als wenn wir uns die FĂźĂe abschneiden sollten, damit wir keine Schuhe brauchen."
"Die besten Ărzte der Welt sind Dr. Diät, Dr. Ruhe und Dr. FrĂśhlich."
"Die Ăffentlichkeit hat ihre Vorstellung von meinem Gatten. Ich habe eine andere. Ich werde sein Andenken in Ehren halten und ihn immer lieben."
"Ich bestreite entschieden jede Verantwortung."
"Wähle, um sanft, schnell, gewiĂ und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (ὠΟοΚον ĎÎŹĎÎżĎ) fĂźr sich erregen kann, als sie heilen soll! Diesen homĂśopathischen Heilweg lehrte bisher niemand, niemand fĂźhrte ihn aus."
"Es war hohe Zeit, daĂ der weise und gĂźtige SchĂśpfer und Erhalter der Menschen [...] eine Heilkunst an den Tag brachte, die [...] der Kranken Kräfte mĂśglichst schont, und sie auf eine gelinde Weise, mittels weniger, wohl erwogener und nach ihren ausgeprĂźften Wirkungen gewählter einfacher Arzneien in den feinsten Gaben, nach dem einzig naturgemäĂen Heilgesetze: similia similibus curentur, unbeschwert, bald und dauerhaft zur Heilung und Gesundheit bringt; es war hohe Zeit, daĂ er die HomĂśopathie finden lieĂ."
"Die Gegenwart des Herrn Berg Rath v. Humboldt macht mir, ich darf wohl sagen, eine ganz besondere Epoche, indem er alles in Bewegung setzt was mich von so vielen Seiten interessiren kann, ich darf ihn wohl in seiner Art einzig nennen, denn ich habe Niemanden gekannt der mit einer so bestimmt gerichteten Thätigkeit eine solche Vielseitigkeit des Geistes verbände, es ist incalculabel was er noch fßr die Wissenschaften thun kann."
"Alexander von Humboldt ist diesen Morgen fĂźr einige Stunden bei mir gewesen. Was ist das fĂźr ein Mann! Ich kenne ihn so lange und bin doch von neuem Ăźber ihn in Erstaunen. Man kann sagen, er hat an Kenntnissen und lebendigem Wissen nicht seinesgleichen. Und eine Vielseitigkeit, wie sie mir gleichfalls noch nicht vorgekommen ist! Wohin man rĂźhrt, er ist Ăźberall zu Hause und ĂźberschĂźttet uns mit geistigen Schätzen. Er gleicht einem Brunnen mit vielen RĂśhren, wo man Ăźberall nur GefäĂe unterzuhalten braucht und wo es immer erquicklich und unerschĂśpflich entgegenstrĂśmt"
""Ăber Alexander habe ich noch kein rechtes Urtheil; ich fĂźrchte aber, trotz aller seiner Talente und seiner rastlosen Thätigkeit wird er in seiner Wissenschaft nie etwas GroĂen leisten. ... Er ist der nackte, schneidende Verstand, der die Natur, die immer unfaĂlich und in allen ihren Punkten ehrwĂźrdig und grĂźndlich ist, schamlos ausgemessen haben will und mit einer Frechheit, die ich nicht begreife, seine Formeln, die oft nur leere Worte und immer nur enge Begriffe sind, zu ihrem MaĂstabe macht⌠Er hat keine Einbildungskraft, und so fehlt ihm nach meinem Urteil das notwendigste VermĂśgen zu seiner Wissenschaft, denn die Natur muĂ angeschaut und empfunden werden in ihren einzelnsten Erscheinungen wie in ihren hĂśchsten Gesetzen. ... Alexander imponiert sehr vielen und gewinnt im Vergleich mit seinem Bruder meistens, weil er ein Maul hat und sich geltend machen kann. â"
"Ăberall geht ein frĂźhes Ahnen dem späteren Wissen voraus."
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
"Zweifelsohne ist die Sklaverei das grĂśĂte aller Uebel, welche jemals die Menschheit betroffen, [...]"
"Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit;"
"Wahrheit an sich ist kostbar, kostbarer aber noch die Fertigkeit, sie zu finden."
"Sache des Reisenden, welcher in der Nähe gesehen, was die menschliche Natur quält und herabsetzt, ist es, des Unglßcks Klagen zur Kenntnis jener zu bringen, welche zu helfen vermÜgen."
"Unter allen europäischen Regierungen war Dänemark die erste, und lange Zeit die einzige, welche den Sklavenhandel abschaffte, und doch waren die ersten Sklaven, die wir zum Verkauf ausbieten sahen, auf einem dänischen Negerschiff gekommen. Nichts hemmt die Speculationen eines niedern Interesse's, das mit den Pflichten der Menschlichkeit, der National-Ehre und den Gesetzen des Vaterlands im Streit ist."
"Man vergisst, dass die Wissenschaften einen inneren Zweck haben, und verliert das eigentlich literarische Interesse, das Streben nach Erkenntnis, als Erkenntnis, aus dem Auge. Die Mathematik kann nichts von ihrer WĂźrde einbĂźĂen, wenn sie als bloĂes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur AuflĂśsung praktischer Aufgaben betrachtet wird."
"Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läĂt auf ein hĂśheres, noch unerkanntes schlieĂen;"
"Indem wir die Einheit des Menschengeschlechtes behaupten, widerstreben wir auch jeder unerfreulichen Annahme von hĂśheren und niederen Menschenracen. Es giebt bildsamere, hĂśhere gebildete, durch geistige Cultur veredelte, aber keine edleren Volksstämme. Alle sind gleichmäĂig zur Freiheit bestimmt; zur Freiheit, welche in roheren Zuständen dem Einzelnen, in dem Staatenleben bei dem GenuĂ politischer Institutionen der Gesammtheit als Berechtigung zukommt."
"In der grossen Verkettung von Ursachen und Wirkungen darf kein Stoff, keine Thätigkeit isolirt betrachtet werden."
"Ich hielt es fĂźr besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen weil man nicht alles leisten kann."
"Die Natur muà gefßhlt werden, wer nur sieht und abstrahirt, kann ein Menschenalter, im Lebensgedränge der glßhenden Tropenwelt, Pflanzen und Thiere zergliedern, er wird die Natur zu beschreiben glauben, ihr selbst aber ewig fremd sein."
"Die dogmatischen Ansichten der vorigen Jahrhunderte leben dann nur fort in den Vorurtheilen des Volks und in gewissen Disciplinen, die, in dem BewuĂtsein ihrer Schwäche, sich gern in Dunkelheit hĂźllen."
"Der Mensch muss das Gute und Grosse wollen! Das Uebrige hängt vom Schicksal ab."
"Das Sein wird in seinem Umfang und inneren Sein vollständig erst als ein Gewordenes erkannt."
"Alles ist Wechselwirkung."
"Zum zehntenmal wiederholt, wird es gefallen."
"Wohin, wohin, Verruchte, stĂźrmet ihr?"
"Wir werden vom Schein des Rechten getäuscht."
"Wer den Zweck will, will auch die Mittel."
""Wer begonnen hat, hat schon die Hälfte getan." -Epistulae 1,2,40"
"Wenn's zur Zeit schlecht läuft, wird es nicht auch in der Zukunft so sein."
"Weit offene Ohren vergessen leicht, was ihnen anvertraut wurde."
"Was zeigt Trunkenheit nicht an? Sie deckt Verborgenes auf."
"Verwegen machende Armut trieb mich an, Verse zu schmieden."
"Ăberlege oft, was du Ăźber jemanden sagst und wem du es sagst."
"Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heiĂt zuerst, der Dummheit zu entbehren."