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April 10, 2026
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"[Es ist] besser zu genieĂen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat."
"Da Dankbarkeit nach meinem DafĂźrhalten die lĂśblichste aller Tugenden ist, und das Gegenteil zu tadeln, habe ich, der nicht undankbar erscheinen mĂśchte, mir vorgenommen, jetzt, wo ich mein Herz als frei betrachten kann, in jenem geringen AusmaĂe, als ich es vermag, alles Empfangene zu vergelten."
"Ihr glaubt, ihr habt ein Reich geboren, und habt doch nur ein Volk zerstĂśrt."
"Moral ist ein Maulkorb fĂźr den Willen, Logik ein Steigriemen fĂźr den Geist."
"Der Zweifel zeugt den Zweifel an sich selbst."
"Das Heidentum hielt den am hĂśchsten, der die meisten VorzĂźge, das Christentum den, der die wenigsten Fehler hat."
"Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind."
"Was wird nun aus unserem tschechisch-magyarischen Vaterland?"
"Was man von der SchĂśnheit des Bosporus gesagt hat, ist, mit EinschluĂ der Uebertreibung, buchstäblich wahr, denn die Uebertreibung ist der Erhebung natĂźrlich. [...] Die Welt hat vielleicht nichts, was sich damit als Ganzes vergleichen läĂt."
"(Also) Nur die KĂźnstler verderben die Kunst."
"Nichts ist gefährlicher als die Zerstreuung."
"Man hat als einen Einwurf gegen den Grundsatz der Gleichheit angefĂźhrt: die Natur selbst, indem sie die Menschen mit verschiedenen Gaben ausstattet, sei die erste Quelle der Ungleichheit. GewiĂ! Aber eben weil es die Natur schon von selbst thut, laĂt die Natur nur machen und spart eure Gesetze!"
"Gescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt."
"Eifersucht ist eine Leidenschaft, // Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."
"Die IrreligiĂśsen sind religiĂśser als sie selbst wissen, und die ReligiĂśsen sind's weniger, als sie meinen."
"Die aktiven Faktoren der Menschennatur sind die Neigungen und Leidenschaften; ihr ĂbermaĂ zu hemmen, ist die Aufgabe des Sittlichen. Letzteres ist daher negativ und kann als solches nicht der Zweck des Menschen sein."
"Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht."
"Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner."
"Wie kĂśnnte ich an Deiner Liebe zweifeln, da ich der meinigen mir so innig bewuĂt bin!"
"Wenn das UnglĂźck dem Verbrechen folgt, folgt Ăśfter das Verbrechen noch dem UnglĂźck!"
"Von allen Worten, die die Sprache nennt, // Ist kein's mir so verhaĂt als das von Recht. // [...] Und Recht ist nur der ausgeschmĂźckte Name // FĂźr alles Unrecht, das die Erde hegt."
"Trauernde sind Ăźb'rall sich verwandt."
"Ist doch der Glaube nur das GefĂźhl der Eintracht mit dir selbst."
"FĂźr das Geliebte leiden ist so sĂźĂ."
"D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läĂt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist mĂśglich, daĂ in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in BĂźchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läĂt die Andern reden!"
"Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue."
"Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage."
"Ach die Gewohnheit ist // Ein lästiges Ding, selbst an VerhaĂtes fesselt sie!"
"Es schmähe nicht den Ruhm, wer ihn besitzt, // Er ist kein leer-bedeutungsloser Schall, // Mit GÜtterkraft erfßllet sein Berßhren!"
"Eine Kultur kann nur an ihrer eigenen Schwäche sterben."
"Die Wahrheit eines Menschen liegt hauptsächlich in dem, was er verschweigt."
"Ich habe hierfĂźr einen wahrhaft wunderbaren Beweis, doch ist dieser Rand hier zu schmal, um ihn zu fassen."
"Die Nachahmung der Moderne hat mehr Talente steril gemacht als die Nachahmung der Alten."
"Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre."
"Das Europäische Parlament ist kein Parlament. Man kann einem Parlament keine Rechte geben, das Parlament gibt Rechte. Ein Parlament, das bei der Kommission um seinen eigenen Haushalt betteln muĂ, das keine Steuern erheben kann, das keine Regierung bestellt oder entläĂt, verdient diesen Namen nicht und wird sich nie zu einem Instrument der Demokratie entwickeln."
"Die Währungsunion ist ein groĂer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet."
""In GroĂbritannien muss ich mich nicht bei einer BehĂśrde melden, wenn ich meinen Wohnsitz wechsele, es gibt keinen Personalausweis. Und wenn ich 20 Meilen zu schnell fahre und ohne FĂźhrerschein angehalten werde, fordert man mich auf, den FĂźhrerschein doch bitte in den nächsten drei oder vier Tagen an irgendeiner Polizeidienststelle vorzuzeigen.â"
"in Deutschland fehlt mir doch die Atemluft der Freiheit."
"Ich war ein hemmungsloser Individualist, ich bin immer noch ein Individualist und kann auch fĂźr mich selber am hemmungslosen Individualismus festhalten. Aber wenn ich betrachte, was rings um mich geschieht, dann stellen sich mir gewisse Fragen. Ich bin zu der Auffassung gekommen, dass in einer Gesellschaft der Anomie, in der es also keine Regeln gibt, an die sich die Menschen halten kĂśnnen oder wollen, auch Fortschritt nicht mehr mĂśglich ist."
"Berlin ist die Stadt, in der ich groà geworden bin. Sie repräsentiert das lebendige gegenwärtige Deutschland. Sie ist bei Londonern sehr beliebt, auch bei Leuten aus Paris oder Rom. Fßr die, die hierher kommen, besonders fßr die Ausländer, ist Berlin wirklich eine Metropole."
"Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne."
"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorĂźbergehende Erscheinung."
"VĂślker Europas, wahret eure heiligen GĂźter!"
"Unsere [Deutschlands] Zukunft liegt auf dem Wasser."
"Presse, Juden und MĂźcken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muĂ. Das Beste wäre wohl Gas?"
"Kommt Ihr vor den Feind, so wird er geschlagen, Pardon wird nicht gegeben; Gefangene nicht gemacht. Wer euch in die Hände fällt, sei in Eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem KĂśnig Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Ăberlieferung gewaltig erscheinen läĂt, so mĂśge der Name Deutschland in China in einer solchen Weise bestätigt werden, daĂ niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen."
"In der auswärtigen Politik bin Ich entschlossen, Frieden zu halten mit jedermann, so viel an Mir liegt. Meine Liebe zum deutschen Heere und Meine Stellung zu demselben werden Mich niemals in Versuchung fßhren, dem Lande die Wohlthaten des Friedens zu verkßmmern, wenn der Krieg nicht eine durch den Angriff auf das Reich oder dessen Verbßndete uns aufgedrungene Notwendigkeit ist. Deutschland bedarf weder neuen Kriegsruhms noch irgend welcher Eroberungen, nachdem es sich die Berechtigung als einige und unabhängige Nation zu bestehen endgßltig erkämpft hat."
"Ich verzichte hierdurch fßr alle Zukunft auf die Rechte an der Krone Preussens und die damit verbundenen Rechte an der deutschen Kaiserkrone. Zugleich entbinde ich alle Beamten des Deutschen Reiches und Preussens sowie alle Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Marine, des Preussischen Heeres und der Truppen der Bundeskontingente des Treueeides, den sie Mir als ihrem Kaiser, KÜnig und Obersten Befehlshaber geleistet haben. Ich erwarte von ihnen, dass sie bis zur Neuordnung des Deutschen Reichs den Inhabern der tatsächlichen Gewalt in Deutschland helfen, das Deutsche Volk gegen die drohenden Gefahren der Anarchie, der Hungersnot und der Fremdherrschaft zu schßtzen. Urkundlich unter Unserer hÜchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Insiegel. Gegeben Amerongen, den 28. November 1918. Wilhelm"
"Ich kenne keine Parteien mehr, Ich kenne nur Deutsche."
"Ehe nicht die sozialdemokratischen FĂźhrer durch Soldaten aus dem Reichstag herausgeholt und fĂźsiliert sind, ist keine Besserung zu erhoffen."