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April 10, 2026
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"Wer heut sein Haupt noch auf der Schulter trägt, // Hängt es schon morgen zitternd auf den Leib, // Und ßbermorgen liegts bei seiner Ferse."
"Und der im Leben tausendmal gesiegt, // Er wird auch im Tod zu siegen wissen!"
"Komm, weine nicht; // Du bist so werth mir, wie die Treue selbst!"
"In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!"
"Ich? die Spur? Bin ich der Teufel? Ist das ein PferdefuĂ?"
"Zum Stolpern brauchts nicht mehr als FĂźĂ"
"Als ob ein Stßck von meinem Hornvieh spräche"
"Der Mensch wirft alles, was er sein nennt, in eine PfĂźtze, aber kein GefĂźhl."
"Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!"
"Die Welt ist groĂ, man kann sich darin wohl vergessen."
"Wenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?"
"Das Wissen macht uns weder besser, noch glĂźcklicher."
"Lerne auch mit dem Zarten umzugehen."
""Kein Gold besticht ein empĂśrtes Gewissen, und wenn der lasterhafte FĂźrst auch alle Blicke und Mienen und Reden besticht, wenn er auch alle KĂźnste des Leichtsinns und der Ăppigkeit herbeiruft, um das häĂliche Gespenst vor seinen Augen zu verscheuchen"
"Kann man auch nur den Gedanken wagen, glĂźcklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?"
"Die Wahrheit ist, daĂ mir auf Erden nicht zu helfen war."
"âDie Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.â"
"Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres GlĂźck zu, wenn es die Vernunft nicht tut?"
"Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde ich etwas tun, das meinen inneren Forderungen, sei es auch noch so leise, widerspräche."
"Mit demselben GefĂźhle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben GefĂźhle, sage ich, erwĂźrgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines GĂśtzen."
"Ich erkenne nur ein hĂśchstes Gesetz an, die Rechtschaffenheit, und die Politik kennt nur ihren Vorteil."
"Ich bin diesmal auch in Karlsruhe gewesen, und es ist schade, daà Du diese Stadt, die wie ein Stern gebaut ist, nicht gesehen hast. Sie ist klar und lichtvoll wie eine Regel, und wenn man hineintritt, so ist es, als ob ein geordneter Verstand uns anspräche."
"Denn nicht durch Worte, aber durch Handlungen, zeigt sich wahre Treue und wahre Liebe."
"Ach der unseelige Ehrgeiz, er ist ein Gift fĂźr alle Freuden."
"Liebe ist um den Ausdruck nicht verlegen, sie hat tausend Sprachen, Symbole, Offenbarungen."
""Liebe ist die absolut positive Gesinnung als solche, die Bejahung, Gunst, Hingabe, aufbauende Tendenz"
"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie."
"Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, dann frage ihn, durch wessen Arbeit."
""Die Ideen ziehen den Abzug"
"Wer raschen Erfolg hat, muss wenig PersĂśnlichkeit besitzen."
"Wer nie in Banden war, weiĂ nichts von Freiheit."
"Wenn ein Volk zu groĂen idealen Anstrengungen unfähig geworden ist, geht es unter."
"Extreme Idealisten sind immer Feiglinge, sie nehmen vor der Wirklichkeit ReiĂaus."
"Erlebnis an und fĂźr sich ist wertlos. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Wird man durch das Erlebnis nicht grĂśĂer, tiefer, reiner, so wäre es besser nicht geschehen."
"Die Jugend macht sich am liebsten an die schwersten, die letzten Probleme, die hat den Zug zum Absoluten, die ßberschätzt aber ihre Kraft, sie kennt die Schranken noch nicht."
"Die Ahnung ist die Quelle der Religion."
"Der Sozialismus muss eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewĂźrgt werden."
"Der Selbstbetrug ist der häufigste Betrug und auch der schlimmste."
"Das Genie hat etwas vom Instinkt der ZugvĂśgel."
"An einem Helden ist alles verzeihlich, nur nicht die Schwächen."
"Die Traurigkeit ist das Los der tiefen Seelen und der starken Intelligenzen."
""Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bßrger," aus Der Alte Staat und die Revolution = L'Ancien RÊgime et la RÊvolution, frz. Ausgabe LÊvy, 1866, Seite 176, Ligne 22"
"Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fßhlen das Bedßrfnis, gefßhrt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben."
"So genßgt es dem Staat nicht, alle Geschäfte an sich zu ziehen, er gelangt auch mehr und mehr dazu, sie alle unkontrolliert und ohne Rechtsmittel selbst zu entscheiden."
"Man mĂśchte fast sagen, die Herrscher unserer Zeit hätten nichts im Sinn, als mit den Menschen groĂe Dinge zu schaffen. Ich wĂźnschte, sie wĂźrden etwas mehr daran denken, groĂe Menschen zu schaffen."
"Ich glaube, ich wĂźrde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fĂźhle ich mich geneigt, sie anzubeten."
"Ich bin Ăźberzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen."
"Fast ßberall in Europa herrscht der Souverän auf zwei Arten: den einen Teil der Bßrger lenkt er durch ihre Furcht vor seinen Beamten, den anderen durch die Hoffnung, seine Beamten zu werden."
"Es scheint als werde der Despotismus, sollte er bei den heutigen demokratischen Nationen sein Lager aufschlagen, andere Zßge tragen: er dßrfte ausgedehnter und milder sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen."
"Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein kÜnnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen."