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April 10, 2026
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"Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland."
"Nicht weniger, sondern mehr Demokratie â das ist die Forderung, das ist das groĂe Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben."
""wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Freiheitliche Demokratie muss endlich das Lebenselement unserer Gesellschaft werden." Seite 13665 (D)"
"Nicht der Krieg ist der Ernstfall, in dem der Mann sich zu bewähren habe, wie meine Generation in der kaiserlichen Zeit auf den Schulbänken lernte, sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben."
"Traditionen sind mit anderen Worten keineswegs das Privileg konservativer Kräfte. Noch weniger gehÜren sie in die alleinige Erbpacht von Reaktionären, obgleich diese am lautstärksten von ihnen reden."
""Darum stehen wir alle mit in der Schuld. Wir verleugnen nicht, daĂ auch die Nazis unsere BrĂźder sind. Wir schämen uns ihres Tuns, aber wir schämen uns nicht, sie BrĂźder zu heiĂen. KĂśnnen wir zu Hitlers Taten und Ende anders sagen als: 'Wehe, daĂ solches geschehen konnte in meinem Volke'?"
"Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner VorwĂźrfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, daĂ in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurĂźckweisen."
"Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!"
"In dreien seiner Filme habe ich gespielt: ÂťDr. med. Hiob PrätoriusÂŤ, ÂťDas Haus in MontevideoÂŤ und ÂťHokuspokusÂŤ. Zuerst hatte ich Hemmungen, die Rollen zu Ăźbernehmen, in denen ich den Meister selbst gesehen hatte, von dem eine solche Ăberlegenheit, ein derartiger Charme, aber auch eine so elegante Ironie ausging, daĂ es unmĂśglich schien, die Rollen anders zu gestalten, als er sie gespielt hatte."
""Ich glaube nicht, daĂ mit dem Tod alles aus ist. Dieser wunderbare menschliche KĂśrper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Phantasie, unserer Gedanken"
"Menschenherz was ist dein GlĂźck? // Ein rätselhaft geborner // Und, kaum gegrĂźĂt, verlorner, // Unwiederholter Augenblick!"
"Mächtig zßrnt der Himmel im Gewitter."
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
"Alle menschliche Weisheit liegt in den zwei Worten ÂťHarren und Hoffen!ÂŤ"
"Alle fĂźr Einen, Einer fĂźr alle."
"Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kĂśmmt er."
"Es ist kein Autor so gering und klein, // Der nicht dächt', etwas Recht's zu sein."
"Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch hÜchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich fßr junge Leute, die noch nicht ßber sich selbst und die Welt nachgedacht haben."
"Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will."
"Ach, wie bald // Schwindet SchĂśnheit und Gestalt!"
"Sehen wir uns nicht mehr auf dieser Welt, // So sehen wir uns doch in Bitterfeld!"
""Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfĂźlle, dass Leben schĂśn geniesse"
"Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss // Wird selbst das Glßck zum Ueberfluss."
"Diese Nahrung ist schmackhaft."
"Ich glaube, es gibt niemanden, der die Enttäuschung oder vielmehr die Verzweiflung des reiferen und des hohen Alters jemals beschrieben hätte."
"Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest fĂźr das Auge zu sein."
""Vermeide die Gesellschaft von drei Gruppen von Menschen"
""O Gott, ich habe nichts fĂźr das Paradies getan und bin nicht stark genug, die HĂślle zu erdulden"
"Ach, daà es noch wie damals wär! // Doch kommt die schÜne Zeit nicht wieder her!"
"Freude und Angst sind VergrĂśĂerungsgläser."
"Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst!"
"Was ich des Tags mit der Leier verdien', das geht des Nachts wieder alles dahin!"
"Vor dem Essen stĂśren die Gedanken des Magens die Gedanken der Seele."
"Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland"
"Das wahre GlĂźck des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tĂśdtet sie."
"Aber Gott will auch, daĂ der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genieĂen will, muĂ sich dazu stärken an der Vergangenheit."
"Mein Comedy-Programm ist eine Danksagung an die Deutschen"
"Ernst ist Nichtspiel und nichts anderes. Der Bedeutungsinhalt von Spiel dagegen ist mit Nichternst keineswegs definiert oder erschĂśpft: Spiel ist etwas Eigenes"
"In dem Glauben an das Ideale ist alle Macht, wie alle Ohnmacht der Demokratie begrĂźndet."
"Wenn der Mensch keinen Genuss mehr in der Arbeit findet und bloss arbeitet, um so schnell wie mĂśglich zum Genuss zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird."
"Jede groĂe Zeit erfasst den ganzen Menschen."
"Es versteht sich von selbst, dass Caesar ein leidenschaflicher Mann war, denn ohne Leidenschaft giebt es keine Genialität; aber seine Leidenschaft war niemals mächtiger als er."
"Es ist die tiefste und herrlichste Wirkung der musischen Kßnste und vor allem der Poesie, dass sie die Schranken der bßrgerlichen Gemeinden aufheben und aus den Stämmen ein Volk, aus den VÜlkern eine Welt erschaffen."
"Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hÜrt die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit."
""Hitze und Kälte, Kummer und Schmerz, Schrecken und Schwäche an Besitz und KÜrper"
"Was zu der Liebe Preis ich je ersann, // verstummte, als die Liebe selbst begann."
"Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der HÜhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prßfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden."
"Zeige dich, wie du bist, oder sei, wie du dich zeigst."
"Zu Zeiten gleicht mein Zustand einem Traume, mein Träumen erscheint ihnen als Ungläubigkeit. Meine Augen schlafen, aber mein Herz ist wach; mein KÜrper, der starre, ist Trieb und Kraft."
"Wenn das Bild unseres Geliebten im GĂśtzentempel ist, ist es unbedingt ein Irrtum, die Kaaba zu umschreiten. Wenn die Kaaba ihres Duftes beraubt ist, ist sie eine Synagoge. Und wenn wir in der Synagoge den Duft der Einung mit Ihm spĂźren, dann ist diese unsere Kaaba."