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April 10, 2026
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"Die Menschen werden jenes Ding verfolgen, vor dem sie am meisten Angst haben."
"Das Wissen ist Kind der Erfahrung."
"Bezeichnest du die Malerei als stumme Dichtung, so kann der Maler erst recht die Dichtung als blinde Malerei bezeichnen."
"Armselig der SchĂźler, der seinen Meister nicht Ăźbertrifft."
"Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, weil mein Werk nicht die Qualität erreichte, die es hätte haben sollen."
"Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen."
"Und da ich von unbändigem Verlangen dorthin gezogen wurde, stets begierig, die ungeheure FĂźlle von allerlei seltsamen Formen zu schauen, welche die findige Natur geschaffen, so gelangte ich, nachdem ich eine Weile zwischen den dĂźsteren Klippen umhergewandert war, zum Eingang einer groĂen HĂśhle, vor der ich staunend eine Zeitlang stehenblieb, weil ich nichts davon wuĂte. Mit gekrĂźmmtem RĂźcken, die linke Hand auf das Knie gestĂźtzt und mit der rechten die gesenkte, gerunzelte Stirn Ăźberschattet, beugte ich mich immer wieder vor, bald dahin und bald dorthin, um zu sehen ob drinnen irgend etwas zu unterscheiden sei; aber daran wurde ich gehindert durch das tiefe Dunkel, das dort herrschte. Und nachdem ich eine Weile so davor gestanden hatte, regten sich plĂśtzlich zwei GefĂźhle in mir, nämlich Furcht und Begierde: Furcht vor der dĂźster drohenden HĂśhle und Begierde, zu erforschen, ob dort drinnen etwas Wunderbares sei..."
"Wenn auch der menschliche Geist durch vielfache Erfindungen mit verschiedenen Instrumenten auf dasselbe Ziel zugeht, nie wird er eine Erfindung machen, die schÜner, leichter und kßrzer wäre als die Natur."
""Die Leitmotive meines Werkes sind in mir verankert, wie in jedem KĂźnstler. Man muss! Es macht es! Das hat nichts mit Ăberheblichkeit zu tun und ist nichts Ăbersinnliches. Man ist gezwungen, es zu tun. Es ist unabhängig vom Zustand"."
""Ich will die Mannigfaltigkeit des Lebens preisen mit meiner Arbeit, die SchĂśnheit auch"
"Wie schade!"
"Und das ist meine Demut. Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich."
"Traurigsein ist wohl etwas NatĂźrliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu."
"Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitze, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte fĂźr den KĂźnstler."
"Seid Idealisten bis ins Greisenalter. Idealisten, die eine Idee verkĂśrpern. Dann habt ihr gelebt."
"Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat."
"Mir kĂśnnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein."
"Man muss nur warten kĂśnnen, das GlĂźck kommt schon."
"Man muss eben immer älter werden, immer stiller und endlich einmal etwas schaffen."
"Lass uns ruhig abwarten. Die Zeit wird das Rechte und das Gute bringen."
"Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig."
"Ja, so sind die meisten Menschen. Die UnglĂźcksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleiĂig; aber das GlĂźck, das viele GlĂźck, beachten sie nicht... arme, arme Welt."
"In mir fĂźhle ich es wie ein leises Gewebe, ein Vibrieren, ein FlĂźgelschlagen, ein zitterndes Ausruhen, ein Atemanhalten: wenn ich einst malen kann, werde ich auch das malen."
"Ich weiĂ, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schĂśner, weil es länger ist?"
"Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchstrĂśmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im groĂen Sturme fĂźhle."
"Gibt es SchĂśneres als einen edlen Menschen?"
"Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele."
"Es ist vom Ăbel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehĂśrt. Und ich gehĂśre nicht in die Stadt."
"Es ist merkwßrdig, dass das, was man fßr gewÜhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist fßr mich das Beglßckende."
"Es ist meine Erfahrung, dass die Ehe nicht glßcklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, dass es eine Schwesterseele gäbe."
"Durch das Zuviel-Arbeiten sĂźndigt man am Leben und an der Arbeit selber."
"Dass man, wenn man heiratet, so furchtbar festsitz, ist etwas schwer."
"Dass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde."
"Das SchÜnste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figßrlich ausdrßcken kÜnnte."
"Darf Liebe nehmen?"
"Belohnt und bestraft werden wir fĂźr alles schon auf Erden."
"Am Anfang war die Kraft."
"Mit einem Bild mĂśchte ich etwas TrĂśstliches sagen, so wie Musik trĂśstlich ist."
"Mein Herz ist wie das Meer // Hat Sturm und Ebb und Fluth // Auch Perlen findest du tief // Nur tief in mein Gemuth."
"Nur vor der Staffelei beim Malen fĂźhle ich ein wenig Leben."
"Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein."
"Ich komme immer mehr zu der Ăberzeugung, dass man den lieben Gott nicht nach unserer Welt beurteilen darf, denn das ist eine Studie, die ihm misslungen ist. [...] unsere Welt ist offenbar in Eile hingesudelt in einer jener schlechten Stunden, wo der Schaffende nicht mehr wusste, was er machte, oder den Kopf verloren hatte. [...] Nur Meister kĂśnnen sich derart täuschen, das ist vielleicht der beste Trost, denn man darf ja hoffen zu sehen, wie er mit derselben schĂśpferischen Hand die Scharte auswetzt."