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April 10, 2026
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"Merz will Befreiung von jeder Fessel, um kßnstlerisch formen zu kÜnnen. Freiheit ist nicht Zßgellosigkeit, sondern das Resultat strenger kßnstlerischer Zucht. Merz bedeutet auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Kßnstlerischen Grßnden. Es muss jedem Kßnstler gestattet sein, ein Bild etwa nur aus LÜschblättern zusammenzusetzen, wenn er nur bilden kann."
"Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material."
"Träume kÜnnen Empfindungen, Szenen und Bilder so eindringlich und schÜn gestalten wie der wache Kßnstler es nicht kann. (28.12.1940)"
"Das was man malt, ist dem Maler, wie das Instrument, auf dem der Musiker seine TĂśne streicht. (29.8.1940)"
"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar."
"Die Musik Ăźber alles lieben, heiĂt unglĂźcklich sein."
"Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich fĂźr immer. Das ist der glĂźcklichen Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler."
"Wenn Einer Deutschland kennen // Und Deutschland lieben soll, // Wird man ihm NĂźrnberg nennen, // Der edlen KĂźnste voll. // Dich nimmer noch veraltet // Du treue, fleiĂ'ge Stadt, // Wo DĂźrers Kraft gewaltet // Und Sachs gesungen hat."
"O, wie wird mich nach der Sonne frieren! Hier bin ich ein Herr, daheim ein Schmarotzer."
"Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reiĂen, der hat sie."
"Ich glaube, es gibt niemanden, der die Enttäuschung oder vielmehr die Verzweiflung des reiferen und des hohen Alters jemals beschrieben hätte."
"Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest fĂźr das Auge zu sein."
"Ach, daà es noch wie damals wär! // Doch kommt die schÜne Zeit nicht wieder her!"
"Drei starke Bände! Wir glauben Nichts zu riskiren, wenn wir Demjenigen, der beweisen kann, daà er sie ausgelesen hat, ohne als Kunstrichter dazu verpflichtet zu sein, die Krone von Polen versprechen."
"Gestalten muss man machen, nicht Worte"
"Nach dem Sternenhimmel ist das GrĂśĂte und SchĂśnste, was Gott erschaffen hat, das Meer."
"Mit Menschen menschlich sein, mit HÜheren das HÜhere lieben, an Gottes SchÜpfung sich freuen, die fest gegrßndete Erde nicht verachten, sich immer praktischem Handeln hingeben, es nicht verachten, wie Maria in den Schwestern selbst Gemßse zu pflanzen und Gartenbeete zu dßngen und doch ein hÜherer opferfreudiger Mensch zu sein, endlich mit fßhlenden geistigen Menschen gleichsam einen unsichtbaren Umgang zu haben, das war ungefähr die Grundlage meiner Schriften"
"â[...] in der Jugend ist man bei seinen Eltern, in späteren Jahren bei seinen Kindern, und im Alter allein.â"
"[...] es regnet viele Tropfen, ehe man Einsicht gewinnt, und Jahre vergehen, ehe man weise wird."
""Die Vertraulichkeit und die Liebe ohne Falsch, wie man sie in jeder wohlgeordneten Familie findet, tat mir nach der längeren Vereinsamung auĂerordentlich wohl." Der Nachsommer, I, 6: Der Besuch. Gesammelte Werke in sechs Bänden, Band 4, Wiesbaden 1959, S.S.181-182 zeno.org"
"Die Klarheit seines Innern ist fĂźr den Menschen das hĂśchste Gut."
"Der wahre KĂźnstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht."
"Das Weib erträgt den Himmel nicht!"
"Das GroĂe posaunet sich nie aus, es ist bloĂ und wirkt so. Meist weiĂ das GroĂe nicht, daĂ es groĂ ist, daher die hĂśchsten KĂźnstler der Welt die lieblichste kindlichste Naivetät haben und dem Ideale gegenĂźber, das sie immer leuchten sehen, stets demĂźtig sind."
"Alles zerfällt im Augenblicke, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das ßber dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter SÜhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt."
"Kunst ist das Fenster, durch das der Mensch seine hÜhere Fähigkeit erkennt."
"Wer fĂźr hohe Ideen lebt, muĂ vergessen, an sich selbst zu denken. // Der grĂśĂte Staatsmann ist derjenige, welcher der humanste ist."
"Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn Du kannst Dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit."
"Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer, darum tun es so wenige. Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete; er kennt weder Grßnde noch Gegengrßnde und glaubt sich immer im Recht."
"Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen."
"Es gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren."
"In Zukunft wird jeder 15 Minuten weltberĂźhmt sein."
"Das SchĂśnste in Tokio ist McDonald's. Das SchĂśnste in Stockholm ist McDonald's. Das SchĂśnste in Florenz ist McDonald's. Peking und Moskau haben noch nichts SchĂśnes."
"Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle Weià angestrichen."
"Je vollkommener, desto mehr Schmerzen."
""Oft denke ich an den Tod, den herben, // Und wie am End' ich's ausmach'?! // Ganz sanft im Schlafe mĂścht' ich sterben"
""Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen mĂśchte." â Josef Wulf: Die bildenden KĂźnste im Dritten Reich. Sigbert Mohn Verlag 1963, S. 36 books.google"
"Wer gegenwärtig Ăźber Deutschland nachdenkt und Antworten auf die deutsche Frage sucht, muĂ Auschwitz mitdenken. Der Ort des Schreckens schlieĂt einen zukĂźnftigen deutschen Einheitsstaat aus."
"Siegen macht gelegentlich dumm."
"[...] ja, auch gegen ein Selbstbestimmungsrecht, das anderen VÜlkern ungeteilt zusteht, gegen all das spricht Auschwitz, weil eine der Voraussetzungen fßr das Ungeheure, neben anderen älteren Triebkräften, ein starkes, das geeinte Deutschland gewesen ist."
"Entsetzt sehen wir, dass der Kapitalismus, seitdem sein Bruder, der Sozialismus, fĂźr tot erklärt wurde, vom GrĂśĂenwahn bewegt ist und sich ungehemmt auszutoben begonnen hat."
"Die Leute, die heute den Ton angeben, werden aus anderen Bereichen geholt. Das Gespräch ßber Klinsmann ist gefragt, Leute wie der Kaiser Beckenbauer oder der Mann mit den Gummibärchen, ich habe seinen Namen vergessen. Das sind in der Realität offenbar die Leitfiguren."
"Die CIA war im Grunde, in ihrer Praxis auch eine terroristische Vereinigung, auch mit Mordanschlägen auf Politiker. Das muss man sehen, und es macht keinen Sinn, nur mit den Fingern auf andere zu weisen."
""Das Schreiben ist eine schreckliche Tortur"
"Die Furcht entsteht viel frĂźher als alles andere."
"Wer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient."
"Wer wenig denkt, der irrt viel."
"Wer das BĂśse nicht bestraft, befiehlt, dass es getan werde."
"Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt werden."
"Keine Wirkung in der Natur ist ohne Vernunftgrund. Erkenne den Vernunftgrund, und du bedarfst nicht des Experiments."